der Hund hat doch einen Grund, dass er sich verweigert - welchen auch immer
Da hast Du recht - aber ich glaube das der Grund "ich mag nicht" ist!
Grüße,
land-ei
Noch mal meine Frage:
Zitat:
Steigt er eigentlich noch ohne Rampe ins Auto ein?
28.02.2010 15:10
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aber ich glaube das der Grund "ich mag nicht" ist!
Wieso sollte er sich so verweigern - einfach so - ich hab selbst in meinen 16 Jahren Terrier nie erlebt, dass es keinen Grund gab...
oft hab ich ihn nicht erkannt und es dann am Hund ausgelassen
solche Hunde wirken oft "stur", weil sie im Konflikt einfach stehenbleiben und gar nichts mehr tun -
andere "fahren aus der Haut" oder "zicken herum" - sie stehen und wirken "stur"
__________________ Dass Heilsteine wirken, merkt man schon daran, dass sie niemals erkranken.
28.02.2010 19:05
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Hallo Land-Ei,
er steigt immer noch ganz normal per Sprung ins Auto ein und aus, aber früher oder später muss er über diese Rampe!!
@ Hermine
es ist schon so wie Land-Ei sagt, wenn dieser Hund nicht will, will er nicht. Und Angst oder Scheu hat er eh nicht, und die Schmerzidee ist beim TA abgeklärt worden.
Ich glaub mittlerweile echt, es geht nur noch dadrum wer zuerst aufgibt
Mittlerweile geht er ja wenigstens mit den Vorderpfoten auf die Rampe, dann fordert er das Leckerlie, weil er ja toll war, und wenn er nicht mehr will, dreht er sich um und geht heim.
LG
Astrid
P.S Aber wir bleiben am Ball
28.02.2010 21:20
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Die hat das schön erklärt - daß wir Menschen genau die Tiere für dumm oder stur oder bockig halten, die erstmal überlegen bevor sie was machen.
Geduld halte ich für immens wichtig - aber mach kein Machtspiel draus.
__________________ Grüße Selkie
__ For a balanced life you need a dog to adore you and a cat to ignore you.
28.02.2010 22:29
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er steigt immer noch ganz normal per Sprung ins Auto ein und aus
Das ist schon mal schön, aber
Zitat:
früher oder später muss er über diese Rampe!!
Warum eigentlich?
Also ich weiß schon das er (wegen der Spondy bzw. den daraus resultierenden Schmerzen) nicht springen soll, aber vielleicht gibt es ja noch eine andere Alternative?
Wie wär es wenn Du es mit einen "Hocker" versuchst, so muß er nicht den "großen" Sprung vom Boden in den Kofferraum machen, sondern erst mal zwei Kleine Sprünge. Oder Du findest verschieden hohe Hocker und dann hat er halt drei noch kleinere Sprünge.
(Abgesehen davon nehmen Hocker weniger Platz weg als eine Riesen-Rampe!)
Grüße,
land-ei
02.03.2010 19:07
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Aber doch auch nur, wenn ihm was spanisch vorkommt - oder in welchen Situationen ist er z.B. stur...
meine Hündin ist 100 Prozent stur, wenn sie sich nicht sicher ist, ob etwas wirklich ungefährlich ist
du könntest ihr einen Schweinebraten vor der Nase herziehen - sie würde keinen Zentimeter gehen, wenn sie sich nicht sicher wäre
deshalb ist es für uns so genial mit ihr im Gelände oder im Gebirge - wo sie nicht hintritt, ist der Untergrund auch nicht sicher
ich brech z.B. in keine mit Eis überzogene Pfütze ein unter der Schneedecke
und wieso bist du dir so sicher, dass er keine Angst hat - weil er nicht den Schwanz einklemmt - und weil er nicht ängstlich aussieht - deshalb kann es ihm trotzdem unwohl sein oder er ist sich sicher, dass er etwas weiß über diese Rampe, dass dir komplett entgangen ist...
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02.03.2010 22:17
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Hallo Land-Ei,
die Hocker-Lösung wär mir schon auch die liebere, aber beim aussteigen würde er zwar den Hocker mit den Vorderbeinen benutzen aber ab da dann komplett rausspringen. Und genau um erschütterungsfreies Aussteigen geht es ja eigentlich.
Seit gestern weiss ich definitv, dass er keine Angst oder schlechtes Gefühl bei der Rampe hat. Meine kleine Nichte ist gestern aus Spass über die Rampe ins Auto gekrabbelt, und ratet wer hinterher ist!!
Ich war so glücklich und hab mich gefreut wie ein Schnitzel, wir sind dann weggefahren zum Gassi. Ich pack für die Heimfahrt die Rampe aus, und King Ben setzt sich davor und rührt sich keinen Millimeter mehr. Ich kann mir doch nicht täglich 2-3 Mal das Kind meiner Schwester leihen.
Warum geht er "mit Kind" über die Rampe, aber nicht ohne??
Ich versteh ihn grad gar nicht mehr.
@Hermine: Wenn Ben etwas suspekt vorkommt, reagiert er ganz anders als wenn ich mit ihm "Rampe gehen" üben will.
LG
Astrid
04.03.2010 18:38
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Versteh ich das richtig - er geht zwar mit Rampe aus dem Auto raus, aber nicht rein?
06.03.2010 15:32
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wenn ich in der Situation wäre, würde ich heute folgendes versuchen (früher wär ich vermutlich sinnlos ausgerastet und stinksauer gewesen...)
erst einmal mein Zeitfenster überprüfen - es muss nicht heute gehen - überübermorgen ist auch gut - geht es gar nicht, such ich eben eine andere Lösung
das nimmt den Druck raus
dann würde ich den Vorgang zerlegen - in sehr kleine Schritte - bzw. ich würde es dem Hund überlassen, wieviele Schritte er auf einmal machen mag auf dem Weg zum Erfolg
ich würde jedes weitere Vorgehen absolut ergebnisofffen planen
darin liegt wahrscheinlich euer momentanes Problem - du bist innerlich verständlicherweise nicht sehr entspannt - wer wäre das schon...
der Hund macht dicht - außerdem merkt er an den Leckerchen und dem Lob etc., dass es dir um etwas geht
er soll aber für sich machen - oder es für sich nicht machen - egal...
jedenfalls soll möglichst kein Gefecht in übertragenem Sinn daraus werden
das kannst du nicht gewinnen - wendest du Gewalt an, musst du die Folgen tragen
willst du unbedingt Kooperation erreichen, lässt dich der Hund im Regen stehen
ich kenn das sehr gut - das Einzige, was mir geholfen hat in solchen Situationen, war eine innere Haltung, die sich am besten mit Absichtslosigkeit umschreiben lässt
dann auf einmal geht es...
ich weiß, das klingt so richtig blöd... bei mir war es, als wäre ein Knoten gelöst
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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Hermine: 07.03.2010 10:43.
06.03.2010 21:23
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Nein Land-Ei, er geht weder rein noch raus mit Rampe, außer Baby klettert voraus
@ Hermine: ich versuche mein bestes so absichtlos wie möglich an die Sache ranzugehen, aber er weiss das dem nicht so ist
Und er hat ja (hinter der Zwergin) bewiesen, dass er keine Angst vor der Rampe hat, warum geht er denn nicht drauf wenn nur ich da bin??
Er hat ja gezeigt, dass er weiss worums geht!
Ich dreh durch!
LG
Astrid
P.S. Mein Hund wird durch keinerlei Art von Gewalteinwirkung zu irgendetwas gezwungen
07.03.2010 10:58
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nicht was du tust, ist wichtig, sondern wie du es tust
Hunde sind Meister im Erkennen des verborgenen "Wie"
je mehr du unbedingt willst, desto weniger geht
ich rauch dann immer erst mal eine - vielleicht hast du eine bessere Technik - auf jeden Fall musst du raus aus der Situation - du kannst so nicht gewinnen
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07.03.2010 11:18
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Ich würd versuchen, selber vorauszugehen, oft hilft es, wenn man gemeinsam mit dem Hund dasselbe Hindernis überwindet.
Auf diese Weise hat meine Maya damals gelernt über eine Hürde zu springen, alleine springen wollte sie nicht, ich hatte sie an der Leine und wir sind gemeinsam drüber.
Du könntest ihn dazu vielleicht anleinen, die andere Kofferraumseite irgendwie zumachen (mit Karton?), wenn er nicht mit Dir hochhommt, hinsetzen und aussitzen...(mit Brotzeit und Tee oder einem Bier und was zu Lesen)
Hast Du schon eine Leckerspur ganz hinauf und hinein gelegt? Also nicht nur ein Lecker unten auf die erste Sprosse.
Ich habe ja auch eine Rampe. Weil mein Dicker damals mit den Hinterbeinen immer schlechter beieinander war, steuerte ich Bodenerhebungen an, so dass die Rampe ganz flach zu liegen kam, das war dann noch einfacher für ihn. Das könnte vielleicht auch eine Idee sein.
Ich wünsche viel Erfolg!
07.03.2010 16:58
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