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    Begegnung mit Tierkommunikation

    Hallo,

    heute kam eine "Osteopathien" an den Stall, zumindest gingen wir drei, die dort waren, davon aus. Sie macht aber auch Tierkommunikation, bzw. generell empfängt sie wohl Dinge, auch von Menschen.

    Ab und an erzählte sie noch etwas über die zwei anderen, aber nicht über mich, bis ich sie fragte...

    EIGENTLICH bin ich ein Mensch, der Skeptisch demgegenüber steht, aber ich würde es halt auch nicht ausschliessen, dass sowas wirklich irgendwie vorhanden und machbar ist. Zumindest würde ich es mir sehnlichst wünschen, denn dann würde ich es auch gerne erlernen.

    Ich fragte sie, warum mein Pferd Koliken hatte. Sie fragte, in welcher Box es steht (ohne es zu sehen oder sich anzuschauen) und antwortete. Ich soll eine Stoffwechselkur machen (ein Mittel, welches ich von ihr bekomme), es einrenken lassen von ihr und dann wäre gut. Das Mittel kostet 45 €, sie selber nahm für heute 50 €. Ersteres schadet eh nicht, zweiteres würde ich gerne machen lassen.

    Sie meinte, wegen dem Stoffwechsel ist sie auch ständig erschöpft. Stimmt ja sogar. Sie ist total langsam (momentan).

    Eine andere im Stall, der ich dies erzählte, meinte sogleich: "Lauf Du mal nach zwei Koliken wieder einen Marathon. Dann gehts Dir ähnlich wie Deinem Pferd."

    ...irgendwie "auch" einleuchtend...

    Dann fragte sie, ob mein Pferd schon alt wäre. Ich verneinte, sie ist ja erst 5 Jahre, dann sagte sie mir, sie sei eine alte Seele. Sie ist sehr weise. Ich könnte ihr vollkommen vertrauen und das lustige ist - ich habe diesem Pferd vom ersten Moment an vertraut. So ein Pferd wie sie habe ich selten erlebt.
    Und ich habe es sogar von den ersten Tagen an
    öffentlich gesagt, dass ich diesem Pferd mehr vertraue als irgendeinem anderem. Gar habe ich mich z.B. ohne Angst oder Respekt auf sie drauf gesetzt, obwohl sie mir als ungeritten verkauft wurde und so zieht sich der Faden weiter bis zum heutigen Tag.

    Dann sagte die Frau sowas ähnliches wie, dass mein Pferd mich lehren will. Sie ist in meinem Leben, damit ich mehr Selbstvertrauen und -bewusstsein bekomme, ich soll nur auf mein Pferd hören und all die Zickereien die sie macht, haben einen Grund, ich soll mich schon durchsetzen, aber sie will mir damit im Leben selber etwas sagen.

    Als nächstes sagte sie, mein Pferd vertraue Menschen aber momentan wenig. Daran soll ich arbeiten, denn sie will vertrauen. Sie war im jetzigen Leben bisher nie im Mittelpunkt der Menschen, was sie aber sehr gerne wäre (bin die 6. Besitzerin, zuvor stand sie nur irgendwo "rum"). Ausserdem hatte sie im Stall, wo sie vorher stand, sehr viel Stress gehabt (dort war reiner Zickenterror und mein Pferd stand in Einzelhaft.)

    Ich fragte sie ausserdem, woran Paddy gestorben ist.

    Und das war der Punkt, an dem ich kurz vorm heulen war. Es war, wie ihr seht, keine Frage, die ich "nur so" gestellt habe, sondern, dass ich mir wirklich Antworten erhofft habe, bzw. sogar auch bekam (?), auf die Fragen, die ich mir seitdem stelle.

    Sie sagte, es sei seine Zeit gewesen. Er war krank. Hatte einen Nierentumor und war zudem Herzkrank. Sie fragte, ob er schnell aus der Puste kam und ich muss sagen - in der letzten Zeit, bevor er starb - ja.
    Paddy habe gewusst, dass ich solange alles probieren würde, bis er sich nur noch quält und ihn nicht hätte vorher einschläfern gelassen hätte. Ausserdem dachte er, so sei es leichter für mich.

    Ich weiss nicht, wie es euch ergangen wäre, hätte man euch dies gesagt, aber zu dem Zeitpunkt hatte ich schon Tränen in den Augen und konnte sie nur noch sehr schwer unterdrücken (was jetzt übrigens nicht unbedingt anders ist...)

    Sie sagte, Paddy hätte eine Aufgabe gehabt und das wäre Lilo gewesen, aber auch diese Aufgabe war nun zuende gewesen. (Jaja, jetzt kullern die Tränen...)

    Sie sagte wortwörtlich, Paddy wäre Lilos Meister gewesen. Und so sage ich es auch ständig... Aber sie wusste ja gar nicht, dass ich Paddy zeitgleich mit Lilo besass. Das ist auch wieder etwas, was mich so erstaunt hat.

    Allerdings habe ich auch zwei verstorbene Hunde. Woher wusste sie, welchen Hund ich meine?

    Paddy sagte ihr, dass er hier eine schwarze Hündin sehr mag und sie oft besucht. Überhaupt mag Paddy gerne Hündinnen und wäre jetzt da, wo er sei, sehr damit beschäftigt. Sie meinte, er wäre auch manchmal ziemlich arrogant - ja, das war er.
    Aber ich könnte fühlen, wenn Paddy bei uns wäre, denn dann wäre Lilo wärmer als sonst, dann wäre er in ihr.

    Ich fragte sie noch, warum Paddy früher immer gebissen hätte und sie meinte, weil er Angst hatte. Er war ja auch Angstbeisser...
    Aber sie meinte, er wäre wohl selber mal gebissen worden. Daran kann ich mich allerdings nicht erinnern.

    Aber es würde ihm jetzt gut gehen, dort, wo er ist. Ich soll mir keine Gedanken machen.

    Als letztes meinte sie noch, dass bald ein neuer Hund in mein Leben treten würde und ich irgendwann mit Tieren arbeite - und das ist ja auch ein sehnlichster Wunsch von mir, mit Tieren zu arbeiten.

    Als letztes sagte sie mir, ich soll sie anrufen wegen dem Mittel, dann würde sie es mir bringen. Das erwähnte sie mehrmals, obwohl ich es auch im Internet leicht bestellen könnte. Die andere meinte aber, sie könnte mir das Mittel bringen, dennoch hatte ich sehr lange das Gefühl ich MUSS sie anrufen. Aber, ehrlich gesagt, habe ich mich das nicht getraut. Ich bilde mir manchmal auch vieles einfach nur ein...

    Ich würde gerne wissen, was ihr davon haltet? Ich mein, man hat bestimmt gesehen, dass ich da kurz davor war sämtliche Taschentücher für mich zu benutzen, damit macht man doch dann auch keine Scherze, oder?
    Einiges hat ja gar zugetroffen, wobei anderes wieder sehr allgemein war, zumindest könnte man dies denken.

    Ich bin seitdem doch etwas aufgewühlt... wenn ich mir vorstelle, dass sie mit meinem Hund geredet hat. Ich habe mich schon mit anderen unterhalten, die mich nun für naiv halten und das ganze als Unfug abstempeln. Und ich habe irgendwie Angst, dass ich mich einer Vorstellung hingebe, die nicht stimmt.

    RTL hat sogar mal über die berichtet. Sie haben einfach Leute auf der Strasse angesprochen, einmal mit Hund und die Frau sagte, der Hund hätte eine Aufgabe mit einem Kind in der Familie. Und dies stimmte. Der Hund war ein ausgebildeter Therapiehund für das behindertes Kind (welches aber nicht dabei war!).

    Ich möchte schon sehr, dass sie wieder kommt, einfach auch, weil ich sonst noch viele Fragen hätte... aber die Angst bleibt, dass es nicht stimmt...

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    AW: Begegnung mit Tierkommunikation

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  3. #2
    Avatar von Claudia + Co
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    AW: Begegnung mit Tierkommunikation

    Original von Nike_
    Ich würde gerne wissen, was ihr davon haltet? Ich mein, man hat bestimmt gesehen, dass ich da kurz davor war sämtliche Taschentücher für mich zu benutzen, damit macht man doch dann auch keine Scherze, oder?
    Einiges hat ja gar zugetroffen, wobei anderes wieder sehr allgemein war, zumindest könnte man dies denken.
    was soll man davon halten?

    die Skeptiker werden verstehen, das Ganze zu "zerreden". die "Gläubigen" werden es als Bestätigung sehen.

    ich persönlich glaube an TK. und das obwohl ich selbst völlig erfolglos an einem Seminar teilgenommen habe und von zwei TKs zwei vollkommen unterschiedliche "Stories" über die Vergangenheit von Mary gehört habe.
    ich habe mich für eine der Versionen entschieden. entscheiden müssen

    dass einiges ziemlich allgemein war, ist normal. so ein Gespräch mit einem Tier läuft ja auch anders ab, als wenn du mit einem Menschen, der dir gegenüber steht, redest. vieles ist interpretierbar, weil Tiere einfach "anders reden", anders wahrnehmen.

  4. #3

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    AW: Begegnung mit Tierkommunikation

    Hallo,
    grundsätzlich glaube ich daran,das es solche Menschen gibt,ich glaube auch,das wir alle diese Gabe haben,oder besser gesagt hatten,sie ist uns im laufe der Zeit einfach verloren gegangen,aber manche Menschen haben sich dies bewahrt.
    Wir unterscheiden uns nicht sehr von den Tieren,warum sollten wir sie nicht verstehen können?Es gibt immer noch Ureinwohner ,für die sowas alltäglich ist!
    Selbst du kannst es,auch du weisst wie dein Hund sich fühlt,oder du siehst es,warum siehst du es?Weil du verstehst!
    Wenn du der Frau vertraust,dann sei offen dafür,klar gibt es bestimmt auch welche,die nicht erlich sind,aber das wirst du merken,ich finde den Weg,den du da gehst ok!
    Ich wünsche euch viel Glück!
    L.G
    aschanti

  5. #4

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    AW: Begegnung mit Tierkommunikation

    Ich bin bei diesem Thema auch unsicher. Ein großer Teil von mir glaubt tatsächlich daran, dass es Tierkommunikation gibt. Ein anderer Teil ist aber skeptisch, v.a. weil ich die Aussagen teilweise so vermenschlicht finde. Aber vielleicht passiert das quasi beim "Übertragen" der tierischen Empfindungen/Äußerungen?

    Ich denke, dass da aber auch viel Schindluder getrieben wird, wie überall gibt es die "schwarzen Schafe" und die seriösen. Wenn du ein gutes Gefühl hast ist das schonmal wichtig. Manches kann ein psychologisch geschulter Mensch sicher auch "erfinden" weil er/sie merkt, was der andere hören will bzw. ihn bewegt. Aber so Details wie du sie beschreibst eher nicht.

    Ich finde das ein extrem spannendes Thema, ich hätte aber auch wirklich Angst, über jemanden mit meinem Hund zu kommunizieren. Ich habe sowieso manchmal das Gefühl, dem Hund mehr geben zu müssen, v.a. mehr Beschäftigung und sie möglichst nie alleine zu lassen. Und wenn ich das dann noch bestätigt bekommen würde, das wäre nicht gut, dann würde ich mich noch mehr um den Hund drehen.....

    Außerdem leide ich sowieso schon mit zu vielen Tieren mit weil ich mir viel zu oft vergegenwärtige, wie grauenvoll wir Menschen Tiere behandeln und wie viele Millionen Tiere jeden Tag in der Massentierhaltung leiden, in Zoos und Zirkussen, und wenn ich dann noch über Deutschland hinausdenke an China oder so ist es ganz aus. Würde ich tatsächlich mal so eine Erfahrung in Tierkommunikation machen, dann wäre das wahrscheinlich noch schlimmer.

    edit:
    Ich hatte gerade eine Situation mit meiner Hündin während unserer Mittagsrunde, wo mir klar geworden ist, was ich an Tierkommunikation irritierend finde. Ein Hund hat ganz andere Bedürfnisse als ein Mensch, man soll ihn ja auch nicht vermenschlichen, sondern ihn in seinem Hund-Sein verstehen, akzeptieren, und ihn entsprechend behandeln. Aber in der Tierkommunikation habe ich plötzlich in dem Tier ein reflektiertes, regelrecht analytisches Gegenüber, das differenzierter zu mir "spricht" als mancher Mensch. Und trotzdem soll ich es dann normal finden, dass dieses Wesen Sch*** frisst, seinen Jagdtrieb nicht kontrollieren kann und dabei blind vor's Auto rennt, von mir gesagt kriegt, wann es Futter gibt, wann und wie lange es raus geht, und wo es überhaupt lang geht? Das kriege ich nicht so gut zusammen.

  6. #5

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    AW: Begegnung mit Tierkommunikation

    Ich habe gestern auch noch lange wach gelegen.

    @Misery

    Genau sehe und sah ich es ja auch. Also, ich WÜNSCHE mir, dass dies möglich ist und dass ich es auch gerne beherrschen möchte, aber zumindest die Möglichkeit besitze immer und zu jeder Zeit mit meinen Tieren reden zu können, sei es eben durch jemand anderen.

    Ich muss Dir auch in einem anderem Punkt recht geben - ich hätte Angst, dass durch so ein Gespräch heraus kommen würde, dass ich meinen Tieren in irgendeiner Weise nicht gerecht werde o.ä.

    Aber wieso kann ich mit einem Tier sprechen, wobei ich dann manche Dinge so nicht umsetzen kann? Eben z.B. Jagdverhalten eindämmen oder meinem Pferd ein Bild davon zu übermitteln, dass ich gerne hätte, dass es nun eine Piaffe zeigt und es macht dies.

    Meine eigene Vorstellung suggeriert mir, wenn ich mit einem Tier sprechen kann, ist es eben auch möglich ohne körperlichen oder richtig stimmlichen Einsatz etwas "beizubringen" oder zu machen. Aufs Pferd drauf setzen, ohne alles, ausreiten und heil wieder daheim ankommen.

    Mein Pferd wurde mir als Weise Seele hingestellt und wie oft sagte und dachte ich dies auch? Wieviele Gespräche führte ich schon mit anderen Menschen über mein Pferd, weil dies so anders ist als jedes andere junge Pferd?

    Diese Frau kannte ja gar nicht mein Pferd, gar mein Name war nicht bekannt, mein Pferd stand in der Box und knabberte am Heu. Ich glaube, es gibt keinen Menschen sonst, ausserhalb der TK, auf dieser Welt, der dies durch reine Kenntnis so darstellen kann. Aber es traf eben auch zu, zu dem, was ich immer sagte und dachte und worüber wir uns auch sonst wunderten.

    Aber es gibt auch für mich ungereimtheiten. Woher wusste sie, welchen Hund ich meine? Sie meinte, mein Hund hätte einen Nierentumor gehabt. Das wusste ich nicht, aber was ich wusste war, dass mein erster Hund wegen Nierenversagens eingeschläfert werden musste. Wenn mein Hund gesagt hat, so wäre es für mich leichter gewesen, warum hat er nicht einen Moment gewählt, wo er von der Leine abgewesen wäre und lief? Warum in dem Moment, wo er sich vorher so aufgeregt hat?

    Aber was mich trotzdem verwundert - Paddy meinte dann wohl, es sei der richtige Zeitpunkt gewesen. Es war eine Woche vor meinem Ausbildungsbeginn. Ich merke jetzt, dass ich keine Zeit gehabt hätte für zwei Hunde. Ich hatte eine Woche zum Trauern und danach half mir die Arbeit sehr um wenigstens äusserlich über den Todesfall drüber hinweg zu kommen. Manchmal könnte ich auch meinen, es war ein "richtiger" Zeitpunkt gewesen.

    Ich habe soviele Fragen, aber wie bekomme ich diese beantwortet? Dieser Frau wird es bestimmt auch lästig sein, wenn sich ständig jemand bei ihr meldet, weil er all seine Fragen beantwortet haben möchte.

    Aber dennoch habe ich das starke Bedürfnis wieder in Kontakt mit ihr zu treten. Müsste sie es nicht merken, dass ich seitdem sehr oft an diese Frau denke und WIEDER in Kontakt mit ihr treten möchte?

    Und dann wieder dieses unfassbare Gefühl, dass ich wohl mit meinem Verstorbenem Hund in Kontakt getreten sein könnte und ihm wahrscheinlich so nah war, wie ich es eventuell nie wieder sein werde...

  7. #6
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    AW: Begegnung mit Tierkommunikation

    Original von Nike_
    Aber wieso kann ich mit einem Tier sprechen, wobei ich dann manche Dinge so nicht umsetzen kann? Eben z.B. Jagdverhalten eindämmen oder meinem Pferd ein Bild davon zu übermitteln, dass ich gerne hätte, dass es nun eine Piaffe zeigt und es macht dies.

    Meine eigene Vorstellung suggeriert mir, wenn ich mit einem Tier sprechen kann, ist es eben auch möglich ohne körperlichen oder richtig stimmlichen Einsatz etwas "beizubringen" oder zu machen. Aufs Pferd drauf setzen, ohne alles, ausreiten und heil wieder daheim ankommen.
    hast du jemals in deinem leben irgendwas nur allein aus einem gespräch oder von einem bild gelernt?

    wir menschen lernen ein leben lang ...... wir werden teilweise bis zu unserem 27 lebensjahr ausgebildet.

    wir lernen weil es uns jemand vormacht, bzw zeigt und uns dann anleitet und führt.

    wieso sollte das bei tieren anders sein?

    wenn das lernen durch gespräche, bzw übermittlung von bildern gehen würde, könnte man sich die schul- und spätere berufsausbildung (bzw das studium) schenken.


    zum thema jagen.

    warst du nicht auch schon mal in einer lage, wo du wider besseren wissens und der vernunft gehandelt hast?
    wo du also genau wusstest, dein verhalten ist mist, du wirst danach mit den konsequenzen rechnen müssen.
    dem zuvor lief ein gespräch mit deinen eltern/deinem lehrer/deinem ausbilder die dir die konsequenzen angedroht haben, die dir erklärt haben, warum das verhalten falsch ist. und du hast es verstanden, dir hat es eingeleuchtet.

    und trotzdem .... trotzdem hast du es anders gemacht.


    du darfst auch nicht vergessen, tiere können nicht so komplex denken wie wir menschen. wir können über die theorie lernen, hunde nicht.

    aus diesem grund funktioniert das: "geh bitte nicht mehr jagen" nicht.

  8. #7
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    AW: Begegnung mit Tierkommunikation

    Original von Nike_
    Aber wieso kann ich mit einem Tier sprechen, wobei ich dann manche Dinge so nicht umsetzen kann? Eben z.B. Jagdverhalten eindämmen oder meinem Pferd ein Bild davon zu übermitteln, dass ich gerne hätte, dass es nun eine Piaffe zeigt und es macht dies.
    die meisten TK werden dir darauf antworten: weil das Tier den Sinn darin nicht sieht. wenn man sich vor Augen hält, dass Hunde auf dem geistigen Stand von 3-jährigen sind, immer, kann man nicht unbedingt viel Vernunft von ihnen erwarten.

  9. #8

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    AW: Begegnung mit Tierkommunikation

    Ok, das ist einleuchtend.

    Habe heute auch mal intensiver darüber nachgedacht, nachdem ich es geschrieben habe. z.B. warum man einem Pferd das flüchten/erschrecken nicht "auserzählen" kann. Wird ja dann ähnlich sein wie bei uns Menschen, dass man uns noch so oft sagen kann, nachts im Wald ist es nicht unbedingt gefährlich und trotzdem "warten" wir auf etwas gefährliches und erschrecken daraufhin.

    Und ja, mir wurde schon vieles gelehrt und ich habe es trotzdem falsch gemacht

    Je länger ich mich jetzt damit beschäftige, desto mehr... glaube ich daran oder meine sogar eventuell zu wissen, dass es wirklich so ist und dass ich es gar selber schon erlebt habe.

    Ich habe auch gerade sehr lange mit meiner Bekannten geredet, die ebenfalls TK macht. Wir haben uns zwar schon früher darüber unterhalten, aber ich glaube, sie wusste, dass ich zu dem Zeitpunkt nicht "empfänglich" für dieses Thema war. Heute hat sie mir vieles erzählt.

    Wir haben z.B. darüber geredet, warum sich mein Pferd immer mit ihrem Hintern zu mir stellt und ich kann mir drehen und wenden, sie macht es trotzdem, sobald ich sie eine gewisse Zeit nicht mehr angepackt habe und nur da stehe. Kam mir bis gerade gar nicht in den Sinn, dass Pferde sich meistens so hinstellen, wenn z.B. ein Fohlen geboren wird und die Herde sich so hinstellt, dass sie in jede Richtung sehen kann, mit dem Hinterhand zur Stute.

    Und das macht dann auch noch einen so grossen Sinn! Zu dem, was mir auch gestern gesagt wurde.

    Oder warum ich sie gekauft habe, obwohl ich eigentlich kein Pferd zu dem Zeitpunkt wollte und auch noch gerade sie, obwohl sie eigentlich nicht wirklich zu "meinem" Beuteschema passte und dass ich bei ihr direkt das Gefühl hatte, dass ich ihr vollends vertrauen kann...

    Wir haben über einige Begebenheiten gesprochen, die in meinem Leben geschehen sind, die in dieses "Bild" passen.

    Und auch, dass ich die Frau vielleicht hätte anrufen sollen. Aber ich trau mich, nach wie vor, nicht. Nachher stempelt sie mich doch für bekloppt ab oder es gab gar keinen Grund sie anzurufen
    Ich hab sie aber auf einer Freunde-Homepage wieder gefunden, da würde ich sie wohl noch anschreiben, aber ich wüsste auch nicht, was ich sagen sollte

    Heute bin ich an die Stelle gegangen, an der Paddy starb. Ich hatte das starke Bedürfnis dort eine Blume hinzulegen. Lustigerweise war es wieder das allererste Mal seit ganz langer Zeit, dass uns unsere Katze begleitet hat, sie kam aber nicht mit bis zu der Stelle, sondern blieb einige Meter davor stehen und ging wieder...

    Ich frag mich, ob ich meine Tiere in Zukunft auch noch als "Tiere" sehen kann...

  10. #9

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    AW: Begegnung mit Tierkommunikation

    von Claudia + Mary:
    wenn man sich vor Augen hält, dass Hunde auf dem geistigen Stand von 3-jährigen sind, immer, kann man nicht unbedingt viel Vernunft von ihnen erwarten.
    Das heisst, dieses Analytische, Reflektierte kommt dann tatsächlich durch die "Übersetzung" der/des TK zustande? Also sowas wie "es war der richtige Zeitpunkt zu sterben" klingt ja nicht gerade nach Dreijährigem, oder? Oder ein Pferd mit "alter Seele"....

    Übrigens finde ich diesen Fall mit Paddy auch nochmal speziell, weil es da ja nicht nur um "normale" TK geht, sondern Kommunikation mit einem verstorbenen Hund. Das macht es nochmal - spezieller, irritierender, berührender?

  11. #10
    Avatar von Claudia + Co
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    AW: Begegnung mit Tierkommunikation

    Original von Misery
    weil es da ja nicht nur um "normale" TK geht, sondern Kommunikation mit einem verstorbenen Hund. Das macht es nochmal - spezieller, irritierender, berührender?
    für den Besitzer auf jeden Fall!
    für die/den TK ist es, glaube ich, nicht so ein großer Unterschied. die sehen das Tier bei der "Zwiesprache" ja meist eh nicht, unabhängig davon, ob es lebt oder bereits verstorben ist.
    nur das, was besprochen wird, dürfte in letzterem Fall fast immer etwas emotionaler sein.

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