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  1. #1
    Avatar von Jane
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    Warum ein Hund?

    Animiert von einem der recht aktuellen Themen hier stelle ich mir grad ein oder zwei Fragen:

    Warum, wofür und weswegen habt ihr euren Hund, eure Hunde?
    Was war der Grund einen Hund haben zu wollen?
    Und was macht ihr mit euren Hunden so?

    Natürlich geh ich in Vorleistung, wenn ich schon so Fragen stell und es soll kein Wettbewerb a la: Wer macht die geilsten und die meisten und die anspruchsvollsten Sachen mit seinem Hund.

    Ich finde ein Hund darf auch einfach nur Hund sein und muss kein Superheld werden.
    Es gibt ja teilweise wie bei übermotivierten Eltern die sonstwas für Programme für ihre Kinder aufstellen auch Hunde, die so dermaßen überfordert sind, dass sie schier durchdrehen.
    Wieso muss es oft so extrem sein. In die eine, oder die andere Richtung, wieso können viele nicht das gesunde Mittelmaß finden?

    Es gab schon Zeiten, da ist Frau Hund auch nur zum pinkeln vor die Tür gekommen, weil mein Leben voll mit anderen Dingen war und ich überfordert war und nicht wusste wie am besten klarkommen und ich mich eher vom Gassi gehen genervt gefühlt habe.

    Und es gibt auch heute noch Tage, an denen ich sie zum pinkeln in den Garten lass und sie an sonsten rumchillt und pennt, döst oder kuscheln
    geniest. -> heute mach ich das aber nicht mehr an mir, sondern am Hund fest. Wenn sie gestern beispielsweise zwei Fährten gelaufen ist, ist heute einfach chillen angesagt. Oder wenns zu heiß ist im Sommer... dann ist halt Hitzefrei.

    Aus welchem Grund hab ich den Hund?

    Weil mein Rheumatologe gesagt hat ich bin zu jung zum einrosten.
    "Frau B. aus V.. legen Sie sich einen Hund zu und gehen Sie. Gehen, gehen gehen. Bei schlechtem Wetter bei gutem Wetter und an Tagen, an denen Sie vor Schmerzen eigendlich gar nicht hochkommen. Denn wer rastet der rostet und dafür sind Sie zu jung."
    Das ist 8 Jahre her, Frau Hund wird im Sommer 8, nechdem er das sagte dachte ich ne Weile nach, fand den Gedanken okay und suchte nach einem Hund.

    Was mach ich mit meinem Hund?

    Die ersten drei/vier Jahre nur das was der Herr Doktor mir gesagt hat: Ich ging mit ihr spazieren, bzw eher ging sie mit mir spazieren. Bei schlechtem Wetter bei gutem und wenn ich eigendlich gar nicht konnte - bzw nicht wollte. Sie konnte grad mal sitz und Platz, aber so richtig nicht mal das.

    So Suchspiele oder überhaupt den Hund irgendwie beschäftigen hab ich höchstens der Pflicht wegen oder halbherzig mal probiert weil ich wusste, dass man das normal macht, aber auch erst als ich mich getrennt hatte, umzog, und drüber nachdenken musste ob ich allein mit Kindern, job und so dem Hund überhaupt noch gerecht werden kann.

    Erst seit 1-2 Jahren hab ich den Spieß konsequent umgedreht und hab den Hund zu meiner Freizeitbeschäftigung gemacht.
    Ich geh nicht ins Fittnesstudio, ich geh zum Agility. Ich geh nicht Karten spielen, ich geh Fährten.
    Ich les keine Bücher (seltener als früher zumindest) ich geh in die Hundeschule. Und ins Stadttraining. Oder zu Seminaren.

    Früher dachte ich: Oh, neeee, lass den Hund zuhause, das ist viel zu anstrengend für sie.
    Heute denke ich: Wohin kann ich gehen um meine Dinge zu erledigen und gleichzeitig den Hund mitzunehmen, auszulasten, einen Schritt weiterzubringen ohne sie zu überfordern.
    Wenn ich nur schnell einkaufen muss, Milch und Joghurts? Super, Hund kann mit, son Supermarktparkplatz ist gut besucht, da kann ich ihr Nervenkostüm etwas erweitern und auf dem Rückweg kann ich am Wald anhalten und sie in ihrem Interesse laufen und schnuppern lassen.

    Insgesamt mach ich inzwischen mit beiden:

    Trickdog
    Apportieren
    Fährten
    Mantrailen
    Agility
    Frisbee
    Grundgehorsam (daran kann und sollte man einfach immer arbeiten denke ich (inzwischen))

    Also alles aufgeteilt auf zwei Hunde, es machen nicht beide alles. Und das Frisbee zB machen wir nur "mild" sag ich mal. Mascha hat kein Bock drauf und Kira hat die Patellaluxation, sie findets aber sehr geil, also rolle ich für sie nur. Das macht den Hund glücklich. Mehr nicht. Dafür weiß ich inzwischen wie man Frisbee aufbaut und den Hund aufbaut... und wenn irgendwann in vielen Jahren dann doch noch mal n Border oder sonstwas arbeitswütiges kommt, dann weiß ich schon heute was ich wie tun kann.

    Was ich noch starten will, weils ich selbst sehr geil finde ist mal in Deutschland ein paar Tage zu wandern/pilgern.

    Ich hab auch irgendwann mal gedacht, es darf nicht zu viel werden. Meine Hunde müssen nicht alles können und machen.
    Wo ich ernsthaft dran arbeite und wo ich auch besser werden will, bzw wo ich will dass meine Hunde besser werden ist das Mantrailen.
    Alle anderen Dinge mach ich so wies kommt und hauptsächlich weil sie Spaß machen. (und weil ichs lernen musste im letzten Jahr natürlich)

    Was ich absolut nicht versteh, und deswegen frag ich euch das hier auch: Jemand hat n Hund und geht drei mal am Tag Gassi und wundert sich wieso der Hund am Rad dreht, nicht sauber wird und andere Dinge auch schwierig sind.
    Und das ist weder vorwerfend, noch kritisierend noch provozierend gemeint!

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    AW: Warum ein Hund?

    Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?

  3. #2
    Avatar von KuNiRider
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    AW: Warum ein Hund?

    Du hast was vergessen:

    Weil man mit Hund Hundemenschen und somit nette Menschen kennen lernt!

  4. #3
    Avatar von Jane
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    AW: Warum ein Hund?

    Das könnte ja deine Antwort sein.
    ich möcht ja auch von euch wissen, wieso ihr eure Hunde habn

    ... ich muss ehrlich sagen, dass ich andere Hundemenschen auch oft anstrengend finde *duck und weg*

  5. #4
    Avatar von Cocker
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    AW: Warum ein Hund?

    Hund 1 bekamen wir geschenkt, keiner wollte ihn haben. Wir als Familie wollten schon länger einen Hund, aber vor lauter drüber nachdenken welche Rasse u.s.w. wurde nichts daraus - bis uns eben die Entscheidung abgenommen wurde.

    Gemacht haben wir mit ihm die übliche Welpen u. Junghundgruppe, dann sind wir auf die Rettungshunde gekommen. War echt cool damals. Die Kinder haben ihm unzählige Tricks beigebracht. Die ganze Familie bekam mehr Bewegung und frische Luft durch den Wauzi.

    Hund 2 habe ich ja schon woanders beschrieben. Landete bei mir weil er schwierig war und ich mir eingebildet habe ihn auf den richtigen Weg zu bringen und weiterzuvermitteln. No way - das kleine Monster blieb bei uns hängen.

    Gemacht habe ich anfangs einiges mit ihr. Klickern, Gerätetraining, Longieren, Suchspiele u.s.w. Vor allem habe ich versucht ihr ihre Macken abzugewöhnen. Ist teilweise gelungen Aber eben nur teilweise.
    Jetzt mit ihren 12 Jahren machen wir nicht mehr so viel. Tricks, apportieren, Suchspiele.

  6. #5
    Avatar von Jane
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    AW: Warum ein Hund?

    ahhhh, Cocker durch deine ANtwort wird mir grad klar, dass es einen solchen Thread gibt und mein Ansinnen hier missverstanden werden könnte...

    Also noch mal deutlicher: Wieso haben manche einen Hund wenn sie doch nix mit ihm machen?

    Man muss doch irgendeine Intention haben zumindest n bisschen aktiv zu sein... für den Hund. Mit dem Hund. Mit sich selbst.

  7. #6
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Warum ein Hund?

    Weil der Hund der bessere Mensch ist.

    Hunde waren mir schon immer lieber, als Familie und Freunde. Mit 9 war ich schon Gassiegänger, mit 13 hatte ich schon 7 Haus- bzw. Wohnungsschlüssel, weil ich nach der Schule mit den Hunden raus mußte.

    Aus dem Gassiegehen, wurde Betreuung, Pflegehunde, Ausbildung, Training. Wenn andere nach der Arbeit sich mit Freunden trafen, in die Disco gingen, war ich auf dem Hundeplatz, wo im Training oder unterwegs.
    Aus Pflegehunden wurden dann oft eigene.

    Wenn man Hunde von Mo-Fr hat, entweder nur täglich mit ihnen geht oder sie in dieser Zeit ganz bei einem sind....sind sie fast wie eigene, können die Besitzer dann gar nicht mehr......blieben sie.
    So war ich dann immer schon Mehrfachhalter, mit einem eigenen, mehreren eigenen und den Pfleglingen.

    Ausbildung war Familienhund (privat) und divers, was Sport, RH und Dienst heißt. Die Möglichkeit haben, in so jede Sparte der Hundehaltung und -Ausbildung reinschauen zu können, war sehr lehrreich, aber auch erschreckend, aber nur so konnte ich mir das mitnehmen, von dem ich denke, das es zum jeweiligen Hund und mir paßt.

    Denn 08/15 gibt es bei keinem Lebewesen, wird aber, weil viele ja nur eine Methode kennen und machen, ausgeübt. Aber es hat sich zum Glück viel geändert.
    Weiß ich noch, wie über den ersten DH Führer gelacht wurde, der clickerte....heute machen es so viele.
    Und auch die private HH hat sich sehr geändert, lief man früher "nur" ins Feld, und hatte einen glücklichen Hund, wird heute der Hund oft überbeschäftigt, und man macht sich einen "Problemhund".

    Mein Glück war auch immer: ich arbeite in der Nähe (Fußweg) meiner Wohnung, so das ich mittags heim konnte oder später dann, durfte die Hunde mit ins Büro nehmen. Sonst wäre vieles nicht möglich gewesen.

    Ohne meine Hunde würde ich nicht täglich 10-15km laufen, so aktiv sein. Ohne meine Hunde gehe ich nirgendswohin, trotzdem muß ich sie nicht überall hin mitschleifen. Heißt: ich war nun seit 18 Jahren nicht in Urlaub, mit vielen Hunden ergibt sich das halt nicht mehr, selber würde ich sie nie wohin geben. Aber ich nehme sie nicht mit in Lokale......warum sollen sie auf dem Boden unter einem Tisch liegen, wenn zuhause ein Sofa steht?

    Was ich machte/mache?
    Gehorsam im sozialen Miteinander ist mir sehr wichtig. Sofort kommen, wenn ich rufe. Keinen belästigen, und eine Belästigung fängt bei mir schon an, wenn mein Hund ungefragt zu jemanden hinrennt. Nicht jagen und ja, auch Kot wegmachen.
    Ruhe in der Wohnung, kein bellen (auch nicht, wenn es klingelt), Getobt wird dann draußen.
    IPO, Obe, Agi, RH, DH, trailen, Stöbersuche.
    Quatsch, wie div. Gegenstände unterscheiden und bringen, Hausarbeit (Trockner ausräumen) etc.
    Mithilfe bei TH Hunden und Hilfe bei Privathunden/Pfleglingen.

    Und bestimmt viel vergessen. Aber für meine Hunde, egal ob nun die eigenen oder in Betreuung mache ich alles du stecke immer zurück, was für mich selbstverständlich ist.

    Und so hatte ich in zig Jahren von Chi zum Iren schon so gut wie alle Rassen und Mixe durch. 7 Hunde waren mein größtes Rudel. Und wenn mir einer sagt, nur Hündinnen geht nicht gut, dann kann ich nur sagen: hm, wenn.....wurden meine Hündinnen immer nur von Rüden böse gebissen, reine Weiberhaushalte haben hier immer geklappt.

    Mit Pfleglingen, die aber zuhause betreut wurden, waren 13 mein größtes Rudel. Aber auch hier: man sollte nie mit mehr Hunden gehen, als man halten kann, und das hat nichts mit Kraft, sondern Gehorsam zu tun, heißt: dann bin ich auch mal 3-4 Stunden "Gassie", weil ich nacheinander gehen muß.
    Hier kann ich wieder nur sagen: super, wenn man dann Homeoffice hat und dann die Nacht zum Tag machen kann/muß. So groß lasse ich es aber nicht mehr werden, man wird älter.....

    Ohne Hund......kann ich es mir nicht vorstellen.
    Ups, war wohl bißchen viel.......schreibe aber so schnell......

  8. #7
    Avatar von Easy
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    AW: Warum ein Hund?

    Ich finde das gar nicht so einfach zu beantworten für mich. Da könnte ich mir auch die Frage stellen, warum war mein allererstes Haustier ein Hamster? Und warum habe ich viele Jahre lang Kaninchen gehalten? Ich weiß es nicht, ich mag diese Tiere, fand und finde sie faszinierend, und wollte welche haben. Dann hab ich mir welche angeschafft

    Einen Hund wollte ich als Kind auch schon immer. Gab es nie, war in meinem Elternhaus nicht möglich. Als ich dann älter wurde und auszog wollte ich auch immer einen Hund. Es ging nie, der Hund wäre immer zu lange alleine gewesen, das war mir klar dass das nicht geht. Also gab´s keinen Hund.

    Im Nachhinein betrachtet glaube ich, dass meine ganze vorherige Tierhaltung für mich immer ein Ersatz war für einen Hund. Wenn schon kein Hund möglich ist, dann halt wenigstens andere Tiere, die ich in meiner aktuellen Situation artgerecht halten konnte.

    Und dann änderte sich mein Alltag, und auf einmal wurde es möglich mir einen Hund anzuschaffen. Und dann haben wir es getan und eine 7 Monate alte Easy zog ein. Es war nicht so, dass ich gerne Mantrailing machen wollte und mir deswegen einen Hund holte (ich wusste nicht mal genau was das ist). Oder dass ich gerne draußen lange Spaziergänge machen wollte und mir deswegen einen Hund holte. Ich wollte einen Hund weil ich Hunde liebe, auch wenn ich noch nicht soooo viel über Hunde wusste wie ich heute weiß, das brachte mir Easy und später Pepper alles bei .

    Das mit dem Mantrailing kam dann als ich den Hund hatte und mir überlegte, was ich sonst so außer Spazierengehen mit dem Hund machen könnte. Woran sowohl sie als auch ich Spaß haben könnten. Dann haben wir das Trailen ausprobiert und sind dabei hängengeblieben.

    Und nun die noch schwierigere Frage, warum hab ich einen zweiten Hund?
    Auch das weiß ich gar nicht so genau. Ich hab Pepper jedenfalls nicht für Easy als Freundin angeschafft, sondern ICH wollte einen zweiten Hund, für mich. Vielleicht spielte ein bisschen mit rein, dass Easy voll der Mamahund ist und meinem Mann mehr als einmal ziemlich provokativ sozusagen den Mittelfinger gezeigt hat und immer noch zeigt. Sie hat entschieden mein Hund sein zu wollen. Und Pepper ist deutlich mehr auf meinen Mann fixiert, endlich hatten wir einen Hund, der sich auch freut wenn mein Mann nach Hause kommt...

    Hmmm, irgendwie nicht wirklich eine befriedigende Antwort auf deine Frage Melanie, oder?

  9. #8
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Warum ein Hund?

    Hast Du aber gut erklärt....hätte ja auch eine Katze sein können.....das werde ich auch immer gefragt, ein Hund sei doch viel mehr eine Belastung, Verpflichtung....nur mit einer Katze kann ich nicht laufen.....das habe ich noch vergessen zu sagen.

    Ich bin gerne draußen und laufe gerne.....nur alleine....auch wenn es die selbe Runde wäre......finde ich das absolut öde und blöd......mit Hund hat die Strecke Sinn und macht Spaß....selbst wenn ich meinen Hunden nur beim Vergnügen der Bewegung zuschaue, also nichts mit ihnen mache......nur sehe, sie erfreuen sich am Leben, der Bewegung.....

    Also brauche ich meine Hunde auch für mich: sie gehören einfach zu meiner Lebensqualität hinzu und nie habe ich sie als Last empfunden. Klar wird der gang auch mal kürzer, ist fieses Schmuddelwetter.......aber täglich ein Katzenklo sauber machen empfinde ich schlimmer.....keine Ahnung warum, riecht auch fieser.

  10. #9
    Avatar von Easy
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    AW: Warum ein Hund?

    Ja absolut, auch für mich hat es was mit Lebensqualität zu tun wenn ich meine Hunde um mich habe. Sie sind immer gut gelaunt, ich könnte ihnen stundenlang einfach nur zuschauen und entspanne dabei. Oder wenn sie draußen spielen, das ist einfach schön. Wenn ich heimkomme und gestresst bin und meine Hunde hopsen freudig um mich herum, dann geht es mir gleich besser.

    Nur ist das ja keine Antwort auf Melanies Frage, weil all das wusste ich ja vorher nicht, war also kein Grund für mich einen Hund anzuschaffen. Aber es ist ein Grund für mich niemals mehr mit der Hundehaltung aufzuhören...

  11. #10
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Warum ein Hund?

    OK, jein, gehört aber als Gedanke zur Anschaffung dazu, ich kenne viele, die zum Glück sagen: weil sie raus müssen, sich keinen Hund zu holen.

    @Jane
    Jemand hat n Hund und geht drei mal am Tag Gassi und wundert sich wieso der Hund am Rad dreht, nicht sauber wird und andere Dinge auch schwierig sind
    Deshalb beziehe ich mich nochmal auf Deine Frage.
    Ja, ganz früher war das so, da lief man nur lange spazieren und der Hund war "nur da". Man kannte keine HuSchu´len, man ging zu keinen Welpentreffen.
    Hatte man einen Schäferhund, ging man zum HP, das war es auch, das waren dann auch die scharfen Hunde, vor denen alle Angst hatten.
    Aber am Rad gedreht, hatte kein Hund. Die Hunde waren in der Familie, immer dabei, liefen auch "nur so mit". Und komischerweise gab es früher weniger Vorfälle, als heute.

    Sah man es lockerer? Gab es weniger Hunde? Empfand man den Hund mehr als Hund, als wie heute, als vermenschlichter Partner, der alles darf, nur kein Verbot?
    Stritten sich früher zwei Hunde, gab es für beide eins auf die Glocke, man stand für den Schaden gerade, sorgte dafür, das es nicht mehr passierte, und gut war.

    Heute wird zuviel in Masse und unkontrolliert gezüchtet, es werden andere Anforderungen gestellt. Der Welpe ist noch nicht eingezogen, schon sind zig Kurse gebucht. Hunde werden auch hochgefahren, weil überfordert.
    Gibt es Zoff, ist immer der andere schuld, die HH geben sich eines auf die Glocke und tragen für nichts sorge.

    Bin ich früher mit 7 Hunden spazieren gewesen, die im Gehorsam standen. Früher nahm man Rücksicht, die Hunde sind beim HF, also geht der andere Hund da nicht hin. Das ginge heute nicht mehr. Was soll ich tun, wenn ein Tut-Nix kommt, nur ein Hund aus meinem Rudel angegangen wird/unverträglich ist und das Rudel als Rudel auftritt?
    7:1.....der andere hat doch keine Chance.

    Daher kann ich zu Deiner Frage auch sagen: es gibt sie, die Hunde, denen 3x am Tag gute Gänge reichen. Mache ich oft auch. Einfach nur raus, einsam laufen, keinen anderen um mich herum und nur meine Hunde, die Natur und Ruhe genießen.

    Man muß nicht, auch nicht mit Leistungslinien, immer arbeitsmäßig alles durchplanen, man kann einen Hund auch kirre machen.
    Hoffe, konnte das erklären, wenn nicht, bitte nachfragen. Weil es nicht heißen soll, nichts zu machen, nur manche das Maß zählt.

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