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  1. #1

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    Was tun mit Zweithund

    Hallo

    Ich brauche Rat und will hier auf keinen Fall deswegen beschimpft oder verurteilt werden. Ich hätte nie gedacht das ich jemals in so eine Situation komme.

    Mein Freund und ich haben uns vor 2 Jahren einen Hund zugelegt. Nach einem halben Jahr kam dann einer zweiter hinzu da wir für unsere Kleine einen Spielgefährten wollten. Die zwei verstehen sich super.
    Jetzt haben wir uns aber getrennt und für mich war klar die Hunde kommen zu
    mir. Allerdings habe ich zu dem Zweithund gar keinen wirklichen Bezug. Ich mag seine Art nicht, wie er sich verhält und wie er lernt ich komme damit einfach nicht zurecht. Er stresst mich manchmal regelrecht in seiner Art und kann mich nur schwer entspannen in seiner Nähe. Ich habe etliche Hundeschulkurse mit ihm besucht aber unsere Bindung wird nicht enger. Er achtet nicht auf mich so als wäre ich gar nicht da z. B wenn ich Nachhause komme freut er sich nicht. Manchmal geht er mir auch aus dem Weg. Ich kann mich auch nicht zu ihm setzen und ihn streicheln weil es einfach nicht passt. Zu meiner Hündin habe ich allerdings eine sehr gute Bindung.. Er ist jetzt eben schon 1 Jahr bei uns aber irgendwie hat es bei und beiden noch nicht klick gemacht obwohl ich viel mit ihm mache.. Ich komme auf keinen grünen Zweig mit ihm. Bei meinem Ex verhält er sich wieder ganz anders..

    Ich hasse ihn nicht oder so ich komme einfach nur nicht mit ihm zurecht das ist bei Menschen ja manchmal genauso aber ich will auch nicht die Böse sein.. Ich will ihn nicht abgeben, wenn bleibt er bei meinem Ex Freund sodass sich die Hunde auch manchmal sehen können...
    Was denkt ihr?

    Ich hoffe ihr versteht meine Situation ich bin wirklich verzweifelt..

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    AW: Was tun mit Zweithund

    Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?

  3. #2
    Avatar von Paulamal2
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    AW: Was tun mit Zweithund

    Wenn dein Ex ihn nehmen kann, ist es doch eine gute Lösung. Dein Hund spürt doch auch deine Abneigung und ist bei dir sicher auch nicht glücklich. Er würde sich bestimmt freuen, als Prinz bei Herrchen zu leben.
    Gruß Marion

  4. #3
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Was tun mit Zweithund

    Du hast doch alles erklärt......wenn zwischen Dir und dem Hund die Chemie nicht stimmt, spürt er das ja auch und überlege mal: Du mußt mit jemanden zusammen wohnen und es paßt nicht......
    Nur Du kannst das sage, Dich trennen, gehen.....der Hund nicht.....

    Wenn Dein Ex ihn nehmen kann, ist das doch super, wenn nicht, würde ich trotzdem überlegen, ob er woanders nicht besser aufgehoben wäre. Auch wenn die beiden sich gut verstehen, klappt eine Trennung trotzdem gut.

    Hunde, sie so aneinander hängen, das sie unendlich trauern...sind meist Hunde, die keine Bindung zum Menschen/Halter haben, sich nur an ihren Hundekumpel gebunden haben und das kommt zum Glück nicht oft vor.

    Wenn, dann doch lieber eine Trennung jetzt, wo er noch jung ist, alle Weichen für ihn gestellt sind, als später, zu spät, wenn Verhaltensmuster festgefahren sind, er älter ist, keiner mehr so "ran mag".

    Ich hoffe, das das mit dem Ex dann auch klappt. Und klar, machst Du Dir Gedanken, was ja auch heißt, so ganz egal ist er Dir nicht, nur paßt es halt nicht oder Du bist eher ein Mensch, der sich nur auf einen Hund "einschießen" kann, denn zwischen mehreren Hunden umswitchen kann auch nicht jeder, weil man sich halt immer auf die Ebene des jeweiligen Hundes einlassen muß.

    Ich denke mir dann: lieber woanders im Guten, als hier nur mittelmäßig. Jeder Hund hat nur das Beste verdient, auch er hat nur ein Leben und dafür bin ich verantwortlich.
    Und glaube mir, schafft man auch nicht immer perfekt. Nein, ich würde bei so Gedanken nie einen niedermachen, sondern immer sagen: erkannt, mutig!

    Man weiß nie, wie schnell man in Situationen kommt, an die man nie dachte.....und dann steht man mittendrinne. Über andere urteilen? Ja, geht schnell, sollte man aber nicht.

  5. #4
    Avatar von Murmelona
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    AW: Was tun mit Zweithund

    Hm. Darf ich eine Gegenstimme sein? Ein paar Fragen vorneweg:

    Empfindest du den zweiten Hund als den des Exes?
    Hängt dein zweiter Hund an deinem ersten?
    Welche Rasse? Es gibt Hunde, die sind einfach Ein-Mensch-Hunde oder Ein-Hund Hunde.
    Hintergrund des zweiten Hundes?

    Wir haben zehn Hunde zu Hause, zwei davon kommen und gehen Wochentags und am Wochenende. Fünf davon waren die Hunde unserer Tochter und ihrem Ex-Mann. Zu denen hatte ich keine echte Bindung, als die zwei sich trennten und wir ihre fünf mit übernahmen (lange Geschichte). Es dauerte einfach eine Weile, eine lange Weile, bis sich die Hunde umstellten und uns "mochten", und nicht alle mag ich gleich gern.

    Und trotzdem. In all den Jahren mit vielen Hunden und Pflegehunden habe ich gelernt, nicht dasselbe Verhalten von jedem zu erwarten. Scheu, ängstlich? Kein Problem. Ich habe alle Zeit der Welt. Grantig und zurückhaltend? Auch gut, murkel ruhig in deiner Ecke. Solange kein echt Aggressiver dabei ist, nehme ich alle mit derselben Toleranz auf, die ich auch meinen Mitmenschen zuteil werden lasse.

    Mein Rat wäre, es einfach treiben zu lassen, und - solange es keine Aggressionshandlungen gibt oder der Hund ein ausgesprochener Ein-Hund Hund ist - dem zweiten Hund seinen Freiraum zu lassen. Vielleicht verlangst du einfach zu viel. Könnte das sein?

  6. #5
    Avatar von Cocker
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    AW: Was tun mit Zweithund

    Wenn Du und der Zweithund kein gutes Team werden könnt und Dein Ex-Partner ihn nicht nehmen kann, bzw. ihn nicht ausreichend versorgen kann, dann such einfach ein gutes Zuhause für den Hund. Ohne schlechtes Gewissen! Du machst Dir Gedanken, also bist Du nicht egoistisch oder verantwortungslos.

    Es gibt "Männerhunde" und "Frauenhunde" und "Ein-Mensch-Hunde", und bevor der Hund und Du unglücklich werdet: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schreck ohne Ende! Welche Rasse hat denn der Zweithund? Vielleicht kannst Du bei einem Verein für die spezielle Rassen, so wie Dackel-, Cocker-, Dobermänner- oder was-auch-immer-in Not Hilfe bekommen? Dann melden sich auch Leute, die mit der Rasse umgehen können.
    Ich drücke Dir die Daumen, dass Du eine gute Lösung für alle findest!

  7. #6
    Avatar von Lady Wolf
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    AW: Was tun mit Zweithund

    Ich finde auch lieber dem Hund eine neue Chance geben, als jahrelang Unzufriedenheit auf beiden Seiten.

  8. #7

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    AW: Was tun mit Zweithund

    Murmelona
    Zu Frage eins Nein wir habens uns beide für den Hund entschieden aber ich mache im allgemeinen mehr mit den Hunden. Man merkt aber das er er sich eher mehr zu meinem Ex hingezogen fühlt aber er auch genau weiß was er bei ihm darf und bei mir nicht ...

    Frage zwei Nein. Der Ersthund ist ihm völlig egal auch wenn sie ein guter Spielkumpel ist aber er kommt auch prima alleine zurecht. Er ist schon 4 Jahre alt also etwas gemächlicher als der Jungspund.

    Frage drei: Es ist ein Husky. Huskys sind sehr eigenständige Hunde, sind anscheinend schwer erziehbar aber das hängt stark von der erzieherischen Konsequent ab. Sie sind sehr freundliche Hunde und lieben ihren Menschen.. egal welcher Mensch es gehen auch Fremde Sie sind Rudeltiere und benötigen meist einen Partner, wobei Cesar sehr freundlich ist und nie Streit anfängt ist er bei einigen Hunden oft unbeliebt.. Er genießt es auch mal alleine ohne andere Hunde zu sein und ist dann gerne beim Menschen, das zeigt sich dadurch das er deren Nähe sucht oder gekrault werden möchte.

    Der Hintergrund ist das wir ihn aus dem Tierschutz geholt haben. Er wurde zweimal weitergereicht weil die eine Familie sich getrennt hatte und niemand den Hund wollte und die zweite Familie ist ausgewandert und hat den Hund zurück gelassen. Er hat nie etwas schlechtes erlebt und war immer im familiären Umfeld, er kannte nur keine wirklichen Grenzen. Er räumte anfangs immer den Mülleimer aus, öffnete Türen, zerkratze mir die komplette Eingangstür weil er jedesmal dachte "Vllt geht sie ja auf wenn ich lang genug kratze?"


    Ich weiß nicht ob ich zuviel verlange? Was soll ich verlangen? Ich glaube eher das ich ihn viel mit der Hündin vergleiche. Ich kenne sie schon länger als ihn, ich weiß wie sie tickt, sie ist mein erster eigener Hund. Sie ist sehr wissbegierig sie versteht nach einigen Sekunden was ich von ihr will, sie ist aufmerksam und reagiert prompt wenn ich etwas von ihr möchte Sei es ein Trick, ein Kommando, der Rückruf usw.

    Das kann Cesar nicht so gut Wir wurden aus drei Hundeschulkursen geworfen: Das erste war Mantrailing. Nach fast 4 Monaten hat er noch immer nicht verstanden was er genau machen muss und lief immer an den Personen vorbei, war überhaupt nicht bei der Sache. Dann war das nicht das richtige für ihn. Die Trainerin hat es dann auch aufgegeben. Dann waren wir beim Fungilitykurs. Da war er gut dabei aber nach einiger Zeit hat er gar nicht mehr auf mich geachtet, die anderen Hunde waren interessanter, er wurde ungeduldiger und unaufmerksamer. Dann waren wir auch raus. Beim Gehorsamkeitskurs genauso er reagierte gar nicht auf Leckerlis oder auf Spielsachen usw.

    Manchmal mache ich auch Dinge 100 mal ich sage er soll langsam zur Tür raus und wiederhole das (Sie zerkatzen sonst den Holzboden) wie bei einem kleinen Kind und er merkt es sich einfach nicht. Oder nach dem Spazierganz wird IMMER abgetrocknet was macht er? Springt gegen die Tür und rennt durchs komplette Haus. So Kleinigkeiten regen mich dann leider sehr auf weil es nervt sooft etwas zu wiederholen und es kommt zu keinem Erfolg. Das ist ärgerlich und das sind nur einige Dinge davon.

    Er hat sich aber wirklich gebessert seit er hier ist nur ist das eine weg hat er wieder eine andere Baustelle. Klar ist das anstrengend und ich hab mir das ausgesucht aber ich konnte ihn vorher nicht kennenlernen vllt hätte ich mich dann anders entschieden. Es gibt Hunde die passen nicht zu einem weil man selbst Erwartungen hat oder sich einen Charakter wünscht der zu einem passt, der sich gut ergänzt ohne das man gestresst oder genervt ist.
    Geändert von mottine (14.02.2018 um 18:24 Uhr) Grund: komplettes Zitat

  9. #8

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    AW: Was tun mit Zweithund

    Cocker
    huhu Es sind beides Huskys. Es gibt hier nur sehr wenige Vereine da würde er mir aber leid tun weil er ja von einer Nothilfe kommt da möchte ich ihn nicht wieder reinstecken
    Geändert von mottine (14.02.2018 um 18:25 Uhr) Grund: komplettes Zitat

  10. #9

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    AW: Was tun mit Zweithund

    Mal auf die Idee gekommen etwas zu machen was einem Husky taugt? Zughundesport z.b. dich auf dem Rad oder dem Roller ziehen lassen, denn das ist es doch wozu die Hunde geboren sind. Da kann der Zweithund ja dann auch gleich mit machen.

  11. #10
    Avatar von Easy
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    AW: Was tun mit Zweithund

    Also eigentlich hattest du dich doch schon entschieden bevor du dieses Thema hier eröffnet hast, oder?
    Was möchtest du denn dann hier hören? Bestätigung, dass es der richtige Weg ist? Ich finde, ohne deine persönliche Situation und das Verhältnis zu Erst - und Zweithund hautnah zu sehen kann man dir keinen Rat geben was richtig ist oder eben nicht, zumindest ich kann das nicht. Ich müsste deine Situation erleben, die Hunde erleben, dich erleben. Vielleicht wäre was am Verhältnis zu machen, vielleicht auch nicht, ich weiß es nicht.

    Du hast doch deine Entscheidung schon getroffen, wir könnten dich hier bestimmt nicht davon überzeugen den Hund zu behalten, also dann suche ein gutes Plätzchen oder gib ihn deinem Exfreund.

    Und ich stimme Kyrawuff uneingeschränkt zu. Ich kenne nicht viele Huskys, aber alle die ich kenne wollen einfach nur rennen und ziehen. Die waren nicht glücklich zu machen mit Mantrailing oder Agility oder geschweige denn Gehörsamsübungen und so Zeug, die wollen einfach nur laufen und ziehen, dafür sind sie gemacht!

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