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  1. #1

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    Positiver massiver Stress?

    Hallo zusammen,

    eigentlich habe ich wohl schon 200 Bücher, Filme usw. studiert, aber komme bei manchen Dingen auch nicht recht weiter.

    Eine gute Schule oder Trainer/ Trainerin habe ich noch nicht gefunden.

    Das Thema Stress und Erregung ist ja ein verbreitetes Thema bei Hunden.,
    Was mir allerdings auffällt ist, dass es oft um Angst, Aggression etc geht.

    Unser Barney (1Jahr,Rüde kastriert) ist ein relativ unerschrockener Hund und hat vor wenig Dingen Angst.

    Wenn ich mit ihm alleine bin, klappt alles wunderbar. Draußen wie drinnen.
    Ich kann ihn ohne Probleme frei laufen lassen beim Spaziergang.
    Wenn sich eine Person mit und ohne Hund nähert, muss ich aber schnell sein und ihn zurück rufen, bevor er diese entdeckt.
    Das klappt nahezu 100% mit
    der Pfeife oder Signalworten.

    Wenn er aber einen anderen Hund sieht, der weniger wie 50m weg ist, will er dahin. Wenn ich das nicht will, muss ich schon mächtig ziehen und ihm ablenken.
    Dann ist es auch schnell wieder gut und er trippelt weiter.

    Wenn sich die Begegnung aber nicht verhindern lässt und er auf Leinenweite beim anderen Hund ist, springt er diesen an, rennt um ihn herum, macht Knoten in die Leinen😀

    Er will mit dem Kollegen spielen, egal der das auch will oder nicht.
    Er ist dann total distanzlos und aufdringlich.

    Ich mag Leinen-Kontakte nicht und versuche diese zu vermeiden, aber das gelingt eben nicht immer und man kennt sich ja auch unter HHtern und will mal quatschen. 😅

    Manchmal lasse ich mich dann erweichen und mache ihn los, wenn der andere HH es auch macht.

    Aber dann hilft kein Rückruf, Leckerli oder sonstwas mehr.
    Dann wird getobt und gerannt.
    Dabei habe ich auch manchmal den Eindruck, dass der andere Hund vielleicht gar nicht mehr will. Aber Barney macht weiter, bis er hyperventiliert.

    Wenn wir mit ihm in die Tierarztpraxis gehen, oder zu Freunden mit Hund, ist es auch so.
    Er will um jeden Preis zu den Artgenossen, komme was wolle.
    Er verausgabt sich da so sehr, dass wir manchmal ob ein anderes Zimmer zum Warten müssen, oder ihn bei Freunden festmachen.

    Das Ergebnis ist aber immer das selbe, er dreht auf wie eine Turbine, bis er völlig erschöpft ist.

    Er kapiert auch keine Warnungen vom Gegenüber. Egal ob geknurrt, gebellt oder gefletscht wird, er macht weiter.
    Wir haben zwei Kater, die er ständig triezt. Die hauen ihm mehrmals täglich ihre Krallen in die Nase.
    Wenns weht tat, fängt er an die Katze auszubellen oder er rennt wie bekloppt Runden im Garten, um sich dann sofort danach wieder eine abzuholen 🙃🤣

    Ach ja, Besuch wird auch ständig zum spielen aufgefordert.
    Er springt dann auch gerne noch die Leute an, was ich natürlich durch Kontrolle mit der Leine vermeide.
    Auch ignorieren die Besucher ihn grundsätzlich die ersten Minuten.

    Habt ihr da irgendwie eine Idee wie ich das angehen kann?

    Bin etwas ratlos.

    Lg
    Thomas

    Gesendet von meinem MHA-L29 mit Tapatalk

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    AW: Positiver massiver Stress?

    Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?

  3. #2
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Positiver massiver Stress?

    Grob....verstehe den Titel nicht.
    Was Du beschreibst ist ein junger Hund, der halt noch (nicht) richtig im Gehorsam steht.

    Du bist aber dann auch nicht konsequent. Wenn Du keinen Leinenkontakt willst, dann mache auch keinen. Wenn Du Dich aber erweichen läßt, ihn nach dem "Getobe" zuläßt, was hat Dein Hund gelernt? Wenn ich mich so und so verhalte, komme ich zum Ziel.
    Also warum sollte er sein Verhalten ändern? Er will ja zu seinem Ziel kommen.

    Bist Du mit ihm alleine, kommt also nichts "besseres", klar, dann klappt es auch.

    Das Dein Hund dann auch keine Grenzen der anderen Hunde akzeptiert, wenn die also nicht mehr wollen, ist respektlos, er kann es aber auch nie anders gelernt haben, also auch nichts dafür können. Bei Pech gerät er mal an den Falschen, der ihn verletzt. Denn auch hier gibt es Hunde, die dann zu massiv abwehren.

    Was ich machen würde: zuerst einmal Hunde meiden, ich bin wichtig und toll. Bei mir ist die Aktion. Und das über Monate.
    Besucher sollten ihn nicht die ersten Minuten ignorieren, sondern absolut die ganze Zeit, immer. Die 3 verbotenen A´s: nicht anschauen, anfassen, ansprechen. Können sie das nicht, dann kommt Barney in einen anderen Raum.

    Meine kennen die Box, die ist in einer Ecke, abgedeckt. Gerade junge Hunde, kommen dann zur Ruhe, man muß sie nicht dauernd neu auf die Decke schicken, hat sie im Blick und der Besuch hat´s auch leichter.....nicht jeder kann die 3 A´s befolgen.

    Ruhe reinbringen ist halt schwer. Hochfahren leicht.
    Wichtig: wenn Du etwas nicht willst, dann lasse es auch nicht zu, dann gibt es da auch keine Ausnahmen. Nie. Denn jede Ausnahme ist für den Hund ein: ah, es geht also doch.....weiter so.

    Es mag sich komisch anhören, aber mir ist es wichtig, das meine Hunde mit mir agieren wollen. Klar auch mit anderen Hunden, aber wir sind zusammen (grob Rudel), die anderen treffen wir mal, wir sind aber 24 Stunden zusammen und müssen harmonieren.

    Ich erlebe es oft, das es HH wichtig ist, das schon der Welpe zu anderen hin soll......Leine ab und los, die toben ja so schön, dann geht man mit müden Hund heim, toller gang. Ja, für den Hund, der so auch lernt: alle Hunde sind toll, da will ich hin, dafür gehen wir ja auch raus, was interessiert mich der andere da hinten an der Leine......der deppert ja nur hinterher.....

    Meine Hunde lernen: kommt ein Hund, sofort zu mir zu kommen. Brav. Bei mir bleiben. Brav. Nun darfst Du hin. Freigabe. Aber auch: nein, da gehen wir vorbei, weiter. Brav. Wir machen tolle Sachen. Super bei mir.
    Ist halt anstrengender, als den Hund mit anderen müde toben lassen, aber mir wichtiger, weil so der Welpe schon lernt: immer erst zu mir, dann sehen wir weiter und es bricht keine Welt zusammen, gehen wir weiter.

    Finde was, was er sehr mag und beschäftige Dich so mit ihm. Sei es zerren, Stöbersuche, Purzelbäume schlagen, egal was. Du mußt Mittelpunkt werden. Und wenn Du den Knackpunkt hast, dann erst an der Leine wieder langsam anderen Hunden nähern. Sind die noch fern, er bleibt kopfmäßig aber bei Dir, super.
    Dann nähern.......wichtig aber: bei jedem Erfolg, das er ausbuchst, Du Dich erweichen läßt, bevor Eure "Zusammenarbeit" klappt, fängst Du wieder bei Null an.
    Wenn ich nicht gut erklären konnte, frage bitte nach.
    Geändert von mottine (14.11.2017 um 23:54 Uhr)

  4. #3
    Avatar von Jane
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    AW: Positiver massiver Stress?

    Einmal danke an Motte, da steckt ne Info drin, die ich für mich selbst mal ganz schnell aufgreife und umsetz (Die Box, seit dem Umzug ist sie im keller und gar nicht mehr im Wohnbereich, ich werd sie hochholen und wieder öffnen für das Hund)

    Nochmal danke an Motte, du schreibst viel, aber alles triffts.

    Also herkules, nimm die die zeit und les Mottes Antwort zwei drei mal und frag nach wenn was unklar ist.

    Ich schätze unterm Strich steckt dein Hund noch mitten in der Pubertät und du hast ihn schlicht nicht gut im Griff.

    Das hat mit positivem Stress nix zu tun, dein Hund ist saufrech, aufdringlich und kennt keinerlei Grenzen, weil sie ihm niemand gibt.

  5. #4
    Avatar von KuNiRider
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    AW: Positiver massiver Stress?

    Finde auch, das Motte das toll beschrieben hat!
    Für mich ist dass der Kern:
    Zitat Zitat von mottine Beitrag anzeigen
    ich bin wichtig und toll. Bei mir ist die Aktion.
    Ich kenne euch nichts und will auch nichts unterstellen aber wenn der Hund fremdgeht bist du zu langweilig
    Manche Hunde wollen da echt viel Aufmerksamkeit und Action.
    Am einfachsten sind Such und Stöberspiele im Gelände und Wurfspiele. Meine lieben den Frisbee (Beispiel: https://www.petsexpert.de/products/7...gummi-schwimmt ) über alles und haben es gelern zwischen Acker und Wiese zu unterscheiden und fordern mich zum Spielen auf. Oft müssen sie dazu erstmal 3 Minuten arbeiten bevor gespielt wird und auch dann müssen sie auf mich achten ob sie den Frisbee bringen sollen / rumgezerrt wird oder ob ich in Grundstellung stehe, dann müssen sie selbständig eintreten und ihm präsentieren.
    Unterwegs lasse ich mal einen Handschuh oder Schlüsselbund fallen und nach 100m dann: "ohje ich habe was verloren!" dann rennen sie den gegangenen Weg zurück und suchen und bringen den Gegenstand dann ganz stolz
    Streunen sie zu weit rum, dann bin plötzlich weg = gut versteckt (funktionerte beim BC genial, die Weiße kann Mantrailing und schaltet schnell in den Suchmodus)

    Mit solchen Spielchen macht man sich als HF interessant und sie sind so mit Eifer dabei, dass ein fremder Hund der dabei dazu kommt, kurz aber energisch vertrieben wird.
    Ob es jetzt erstrebenswert ist, lieber einen Frisbee-Junkie zu haben ist natürlich Ansichtssache

  6. #5

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    AW: Positiver massiver Stress?

    Also ich weis nicht, ich denke es gibt schon auch Hunde die unabhängiger sind.
    Es gibt Hunde die diskutieren das ganze gemeinsame Lebenlang ob heute die Regeln noch so sind wie gestern.
    Und es gibt Hunde denen kann man ein T Bonsteak vorhalten und es interessiert sie nicht die Bohne.
    So pauschal zu sagen man mache sich nicht spannend genug, würde ich schon lange nicht mehr tun.
    Ich denke wer nur lange genug Hunde hält, erwischt irgendwann auch mal so einen, nun kann nicht jeder damit umgehen und es ist aufreibend.
    Ein anderer empfindet diesen Hund gerade als inspierierend und spannend, als Herausforderung.
    Soviel zum Sonntag

    Ich will mich jetzt nicht auf die Rassebeschreibung rausreden, aber meine Labis finden andere Menschen und Hunde viel viel Spannender als mein eigenbrödlerischer Cocker und mein misstrauischer Bordercolliemix es getan haben damals.
    Ich hab mit den mehr Arbeit das zu unterbinden, als bei den beiden Vorgängerhunden und mein Mann und auch mich finden die total spannend.
    Dennoch wird beim Labi ja genau das im Wesenstest geprüft "soll offen und freundlich und neugierig auf fremde Menschen zugehen, misstrauen und Scheu sind unerwünscht".

    Und im Wartezimmer, mal ehrlich das ist schon eine Situation, wo extrem stressig werden kann.
    Da könnte ich selber Tipps gebrauchen

  7. #6
    Avatar von KuNiRider
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    AW: Positiver massiver Stress?

    Zur Deeskalation:
    in Foren = aus der Ferne - kann man nur grobe Tips geben, denn auch bei einer ausführlichen Beschreibung kennt man halt weder Hund noch Besitzer und weis nicht wie die miteinander umgehen und daher sollte auch keiner beleidigt sein, wenn man da mal daneben liegt!
    Jeder sollte sich einen Tip anhören / lesen und muss dann selber entscheiden, ob es auf ihn und seinem Problem passt und er ihn befolgen will. Passt es nicht - ist desswegen der Tip-Geber ja kein schlechter Mensch

    Auch sind Erfahrungen sehr unterschiedlich, z. Bsp. bei angeblichen Rasseeigenschaften. Ich habe jetzt den 4ten Schäferhund und es sind 4 total unterschiedliche Charatere - von Prinzessin Valium bis eigentlich schon Border Collie alles dabei. Ich kenne auch Labbis die so arbeitsgeil sind, dass sie kein Interesse an anderen Menschen und Hunden haben, solange es Arbeit gibt, nacher natürlich schon und so stelle ich mir auch meinen Hund vor und toitoitoi bisher habe ich das fertig gebracht. War nicht immer leicht, die aktuelle Weiße lässt sich immer noch für meine Begriffe zu leicht ablenken, aber es wird besser.

  8. #7

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    AW: Positiver massiver Stress?

    Wo eskalierts denn ?
    Wir werfen nur alle unsere Erfahrung in den Topf.
    Verstehe den Einwand gerade nicht 🤔

  9. #8
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Positiver massiver Stress?

    Danke, habe lange überlegt, ob es verständlich ist, war schon spät.
    TE hat aber nicht lange genug Hunde gehalten und so aus der Ferne, mehr ist es nicht, ist er nur spannend, wenn er alleine mit seinem Hund ist, also ist da schon ein Ansatz gegeben.

    Das jeder Hund anders ist, logisch, selbst innerhalb einer Rasse, selbst Wurfgeschwister, nur denke ich, hat er keinen Herdenschutzhund, denn der würde auch alleine mit ihm ohne ihn sein wollen.

    In 40 Jahren mit Hunden, eigene in Mehrhundehaltung, Training, Ausbildung, Betreuung, Pflege (Lang- und Kurzzeit), etc., kann ich gut auf eine 3stellige Hundeanzahl kommen und kann Dir das zusichern: Jeder Hund hat seinen Knackpunkt, man muß sich nur die Mühe machen, diesen zu finden. Kann schnell gehen, kann "Jahre" dauern, aber jeder Hund hat einen.

    Und wenn ich dann immer ein "ja, aber..."höre, dann meist von den Menschen, die sich nicht die Mühe machen wollen/können, sich das nicht vorstellen wollen/können, das nicht in ihren Lebensstil paßt....oder oder oder. Für mich kein Problem, das ist ihr Leben, aber ihr Leben sollten sie nicht auf andere projizieren, denn den anderen sollten sie immer die Möglichkeit der Horizonterweiterung lassen, diese nicht bremsen.

    Ich finde immer: anhören sollte man sich alles. Dann nimmt man sich das heraus, was zu einem und seinem Hund paßt, modelt es evt. noch passend um.
    Und ganz wichtig: immer fragen! Auch hier.....ist was unklar....immer fragen!

  10. #9
    Avatar von Muensterlaender
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    AW: Positiver massiver Stress?

    Mottine hat es wunderbar erklärt und dem möchte ich nichts hinzufügen.

    Mir fiel auf, dass der Rüde im Alter von 1 Jahr bereits kastriert ist!
    Dieser Hund wird nie richtig erwachsen werden und sein Junghundeverhalten nie ablegen können.
    Um so wichtiger ist ein guter Gehorsam. Das ist in diesem Fall schwieriger, da er das Verhalten des erwachsenen Hundes nie erreichen wird.

  11. #10

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    AW: Positiver massiver Stress?

    Hallo
    erstmal danke für die zahlreichen Antworten und den vielen Hinweisen.

    Zum Thema Keinen Kontakte finde ich es teils brutal widersprüchlich, denn zum einem soll der Hund ja lernen mit Artgenossen umzugehen, auf der anderen Seite muss man sie vermeiden, wenn der Hund so überdreht ist wie meiner.

    Aber ja, konsequent bin ich hierbei nicht bisher.
    Ich versuche es aber ab sofort diese Kontakt zu umgehen.

    Es ist natürlich bitter zu hören, dass man zu langweilig ist, wenn der Hund so auf Reize von aussen reagiert, aber unterm Strich ist es leider Fakt.
    Ein Hund ist da ja recht einfach gestrickt und immer um seinem Vorteil bemüht 😀

    Ich versuche unterwegs aber wirklich alles mögliche. Suchen, Bleib, Bring, Rennen, Komm und geh.
    Bei Abrufen darf er oft auch sofort wieder abdampfen.

    Da wüsste ich echt bald nichts mehr, um mich noch interessanter zu machen.
    Bin eigentlich ständig mit ihm zu Gänge, lass ihn aber auch mal paar Minuten in Ruhe schnüffeln.

    Grundsätzlich habe ich kein Problem ihm etwas abzugewöhnen. Habe meist schnell raus, wie ich ihn entweder tadeln oder loben muss.

    Nur wenn er durchbrennt und zu wegspurtet, bin ich immer erst dann beim Hund, wenn es viiel zu spät ist ihm dafür zu schimpfen 😕

    Und wenn er so völlig aus dem Häuschen ist, müsste ich ihn schon recht massiv werden, um seine Aufmerksamkeit zu bekommen.
    Das fällt mit schwer, vor allem vor anderen Menschen.

    Da kann ich verstehen, warum manch einer zu Hilfsmitteln greift, wie Schockbänder etc.

    Aber so was kommt nicht in Frage. Dem Hund werden keine Schmerzen zugefügt.

    Eure Beschreibung mit Respektlos, Rotzfrech und Distanzlos passen sehr gut.
    Nur glaube ich echt, Barney ist außergewöhnlich überdreht, obwohl ich von Anfang an mit ihm gearbeitet habe.
    Leinenführigkeit habe ich mit allen möglichen Methoden trainiert und auch echt konsequent. Aber selbst heute noch merke ich das er sobald wir draußen sind sein Umgebungsradar auf höchste Empfindlichkeit stellt und sich nur mit Mühe beherrschen kann nicht zu ziehen.

    Um es nochmal klar zu betonen, diese extremen Momente sind vielleicht 5% der Spazieren gehen Zeit.
    Der Rest ist es annähernd perfekt. Er hört auf alle Kommandos sehr schnell und sauber.
    Ich muss ihn eigentlich nicht anleinen, wenn ich die Umgebung überblicken kann.

    Heute sind wir einer Familie mit Kleinkind begegnet. Da wollte er unbedingt hin und hat mächtig gezogen. 100m weiter um die Ecke waren wir dann daheim. Da ist er tatsächlich umgedreht und wie eine Rakete zurück gerannt. Die Familie war schon weg und er kam dann auch schnell wieder.
    Aber wie reagiert man da?
    Alles was ich jetzt sage, belohne, tadel bezieht er ja auf sein Wiederkommen und nicht aufs weglaufen, oder?

    Sowas stresst dann schon mächtig, egal wie gut es vorher gekauft ist.
    Da habe ich ihn wirklich nicht im Griff.. 😢😨😰😱

    Das Thema Pubertät ist ja tatsächlich auch fraglich.
    Er wurde ja mitten in dieser Pubertät kastriert, also wird er da nie rauskommen, oder?

    War wohl doch kein guter Tipp vom TA ihm mit einem Jahr zu kastrieren.

    Gesendet von meinem MHA-L29 mit Tapatalk
    Geändert von hercules98 (19.11.2017 um 23:07 Uhr)

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