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  1. #1
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    Unterschiedliche Auslegung der Leinenführigkeit

    Ich möchte mit euch gerne über die Leinenführigkeit bzw. "die Art des an der Leine gehen" diskutieren.

    1. Ich beobachte bei uns zur Zeit den Trend, den Hund mit der Futtertasche so zu trainieren, dass er stetig neben dem
    Hundeführer geht, indem er den HF
    während des Gehens durchgehend ansieht. Der Kopf ist also den ganzen Weg über
    nach rechts oben geneigt. Die Aufmerksamkeit des Hundes soll die gesamte Zeit ohne Ausnahme bei dem HF sein.

    2. Dann wieder sehe ich einige, denen es wichtiger ist, dass der Hund bei lockerer Leine
    mitgeht. Die Aufmerksamkeit des Hundes liegt in der Umgebung und beim HF. Durch leichtes "Zappen" an der Leine
    bekommt er mit, dass man die Richtung ändern will oder man spricht den Hund an.

    3. Der Hund sieht geradeaus, hat aber die Aufmerksamkeit bei dem HF zu haben. Diese Hundeführer arbeiten gerne auch
    "strengen Hilfsmitteln" wie Würgehalsbändern.

    Für mich stellt sich die Frage nach dem Sinn und Unsinn der unterschiedlichen Arten der Leinenführigkeit. Und für welchen Zweck die unterschiedlichen Führungsarten gebraucht werden.

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    AW: Unterschiedliche Auslegung der Leinenführigkeit

    Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?

  3. #2
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    AW: Unterschiedliche Auslegung der Leinenführigkeit

    Ich bin auf dieses Thema gekommen, weil ich vor kurzen wieder hinter der Dame ging, die ihren Hund nach erster Weise trainiert. Sie gehen also direkt vor mir und schauen sich durchweg an. Der Anblick ist schon sehr gewöhnungsbedürftig für mich und dann beobachtete ich den Hund vor mir und dachte - Was für ein Quaaatsch. 2 Sekunden später warf sich der Hund auf den Boden und drehte sich spielerisch auf den Rücken und ich fing auch noch an zu lachen. Schlimmer ging es nimmer. Meine Bemerkung: Und nun lache ich auch noch, dass sollte man ja eigentlich nicht tun. Ich und meine Tochter fanden das urkomisch, der Hund auch - die HF nicht. Der Hund merkte das und stand halt wieder auf um sein schlechtes Gewissen in Form von Unterwürfigkeit zu demonstrieren.
    Im Grunde hatte ich das Gefühl, die Situation auch noch ausgelöst zu haben. Aber ein schlechtes Gewissen hatte ich nicht. Für mich ist die Situation albern und ich habe das Gefühl, dass der Hund es auch so sah.
    Da stellt sich für mich die Frage: Ist der Hund nichts weiter als ein Arbeitstier oder mein bester Freund, wenn nicht sogar Familienmitglied. Man hat Sklaven früher auch am Halsband mit sich geführt. Für mich nichts weiter als ein demonstratives Demütigen. Hunde sind sehr klug. Im Rudel testen sie sich gegenseitig aus und lernen sich kennen, damit sie bei einem Angriff oder bei der Jagd nicht lange überlegen müssen. Sie sind nicht von Natur aus auf Unterwürfigkeit im Sinne von Demütigung aus. Sie geben den ersten Platz gerne an den ab, der stärker oder schneller ist. (Und sei es am Kühlschrank - die Kühlschrankhüter sind oft die Ranghöchsten - Grins)

    Ich selber bevorzuge die 2. Variante. Ich investiere sehr viel Zeit in unterschiedliche Tagesabläufe, um meinem Hund wirklich zu verinnerlichen, warum er nun an der Strasse näher an mir dran gehen sollte. Warum er nicht ziehen kann, ohne mich dabei zu "verletzen" oder mir weh zu tun. Das wir nur gemeinsam gehen können, wenn er mir nicht durchgehend auf die Zehen "latscht". Das mache ich durch Laute oder auch durch innere Ruhe und Hinweise deutlich. Ist es nicht wichtiger, sich zu verstehen?

    Ich erinnere mich an einen Tag, als ich vor Jahren noch im Verein war und wir eine Vorführung des Agilitys bekamen. Wir standen alle am Zaun und schauten zu. Dabei war einer führend mit einem Dobermann. Die beiden haben sich ohne Leine dermaßen gut verstanden, dass ich noch heute mit Freude daran zurückdenke. Sie waren Freunde, ein Team, ein Rudel und sie liefen zusammen diesen Parcours. Die Freude des Hundes war unübersehbar und man konnte regelrecht sehen, wie sie miteinander kommunizierten. Mit Sprache, Körpersprache und innerer (ich kenne dich und weiß was du willst) Stimme. Ich muss zugeben, dass ich das in dieser Perfektion nie erreicht habe. Aber zumindest konnte auch mein Dackel ohne Leine laufen - nur nicht an der Strasse. Er wusste genau, dass er bei Sitz sich hinsetzen konnte oder er ließ es. Aber er erkannte an der Stimmlage, wann ich es ernst meinte und dann saß er wie eine eins - ohne Angst.

    Wenn ich Worte wie Würgehalsband, Teletac etc. höre erinnere ich mich immer an die Sklaven von früher (die es heute auch noch gibt). Argumente wie, einen Rottweiler musst du aber das aber auf diese Weise beibringen, sonst führt er dich vor, wenn ein anderer Hund kommt, gelten für mich nicht. Denn einen Hund, den ich nicht halten kann, sollte ich meiner Meinung nach nicht an der Leine führen. Der kann immer zur Gefahr werden. So ein Rottweiler aus unserem Verein - bei aller Erziehung, die beiden hatten ein Problem. Und es kam der Tag, wo der Rottweiler mannshoch dem HF in die Schulter biss. Der Hund wird oft vermenschlicht oder zu sehr als "Sache" gesehen. Erziehung erfolgt gerade im Rudel gerne durch mentales Kräftemessen und er wird diese Grenzen dulden, wenn man mental stärker ist. Durch innere Ruhe und Konsequenz und nicht durch Härte und brachiale Gewalt. Auch nicht - meiner Meinung nach - durch Erpressung, indem er sein Essen nur bekommt, wenn er bei Fuss geht.

    Ich selber musste durch ein eigenes Erlebnis mit meinem ersten Boxerrüden erleben, dass wir sehr auf die Güte unseres Hundes angewiesen sind. Wie sich später herausstellte, hatte der Züchter Mist gebaut und überzüchtet. Mein Boxer bekam ein neurologisches Problem und eines Tages - wie aus dem Nichts - drehte er sich um und sprang auf mich zu. Er griff mich in absoluter Tötungsabsicht an. Da hilft keine Erziehung sondern nur Sportlichkeit, Glück und ein gutes Reaktionsvermögen. Ich hatte alles. Mein Glück war die Badezimmertür, die ich schließen konnte, als er sich das zweite mal umdrehte. Nach ein paar Minuten war er wieder ruhig und taumelte durch die Gegend. Er musste in die Tierklinik und kam nicht mehr zurück. Schlimm war das. Ich hatte danach keine Angst, aber Atemnot und gehörigen Respekt. Mir ist, auch durch dieses Erlebnis, aufgefallen, dass sich viele Hundeführer überschätzen. Und ich frage mich, wenn ich Variante drei sehe, was wollen diese Menschen mit dem Hund? Angeben? Gewalt ausüben? Ich weiß es nicht. Sie fühlen sich stark, gerade Männer, dabei könnte der Bernhardiner oder der Bullmastiff sie mit Links um die Ecke bringen.

    Ich schreibe hier meine Gedanken auf, die mich sehr bewegen und ich freue mich auf eure Meinungen dazu. Denn ihr seht vielleicht vieles in einem anderen Licht oder könnt es besser erklären. Gerade die mit dem ersten eigenen Hund sind für solche Meinungen dankbar.

  4. #3
    Avatar von Tiarvi
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    AW: Unterschiedliche Auslegung der Leinenführigkeit

    Leinenführigkeit im Alltag bedeutet für mich, dass der Hund an lockerer Leine laufen kann, es merkt, wenn sich die Leine spannt und dann selbstständig den Druck von der Leine nimmt. Seine Aufmerksamkeit darf er dabei allerdings haben wo er will.

    Dann gibt es ja aber auch noch die 'sportliche' Leinenführigkeit. Z.B. bei der Begleithundeprüfung, da möchte man ja quasi ein 'Fuß', nur dass man eben eine Leine zwischen Hund und Mensch befestigt hat. Ist in meinen Augen aber nicht im geringsten alltagstauglich.

    Dass Leute diese permanente Aufmerksamkeit im Alltag abverlangen liegt in meinen Augen daran, dass viele glauben einen Hund nur über konditionierte Tricks und Signale im Alltag führen zu können. Den geistigen Schritt von der Ausbildung zu einer echten alltagstauglichen Erziehung schaffen erfahrungsgemäß leider die wenigsten.

  5. #4
    Avatar von Cocker
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    AW: Unterschiedliche Auslegung der Leinenführigkeit

    Ich sehe das so wie Nadine. Was hat der Hund sonst vom Gassi an der Leine? Beim normalen Spaziergang darf sie sogar auch mal ziehen - wenn sie ordentlich gehen soll heißt das "bei mir", wenn ich Hundeschulenfuss will heißt das "Fuss"
    Ich persönlich finde es doof, wenn jemand seinen Hund links dichtgewürgt ausführt. Sieht man aber öfter.

  6. #5
    Avatar von Murmelona
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    AW: Unterschiedliche Auslegung der Leinenführigkeit

    Leinenführigkeit verstehe ich wie 2. Der Hund läuft locker mit, darf auch mal auf den Boden schauen, um zu sehen, wohin er tritt (mal übertrieben dargestellt). 1. verlange ich nur, wenn ich meinem Hund den Befehl "Komm mit" lerne. Dann soll er zu mir schauen und nicht mehr auf die Ablenkung. Das ist also EIN Schritt in Richtung Leinenführigkeit oder "Bei Fuß" und vor allem wichtig, wenn man einen reaktionsfreudigen Hund hat, der schnell vergisst, was Leinenführigkeit heißt, wenn er einen anderen Hund sieht. Ezio hat "Komm mit" (Oder im Englischen: With me) gelernt und es funktioniert ganz gut. Aber nie im Leben würde ich das von ihm einen ganzen Spaziergang lang verlangen. Wozu gehe ich denn mit ihm hinaus? Damit er Bewegung hat UND die Zeitung lesen kann.

  7. #6
    Avatar von StarskySmilla
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    AW: Unterschiedliche Auslegung der Leinenführigkeit

    So seh ich das auch.... Hund muss ja auch mal Hund sein dürfen...... bei mir ist Leine einfach nur die Verbindung zu mir.....
    verlängerter Arm sozusagen..... und der Oppa zieht auch.... immer auf der letzten Runde, weil Er weiß jetzt gibt s Abendessen...... Wanda dackelt am liebsten hinterher..... aber Oppi weiß auch.... ein Wort- dann ist Feierabend!!!!
    Ich würde nen Knall kriegen, wenn ich mich die Hunde permanent anglotzen würden!!!!!
    Ich hab ja schon mal von der Airdale Hündin erzählt---- die kriegt auf dem gesamten Weg Leckerchen reingestopft-
    die HH trägt i m m e r einen Handschuh, damit die Finger heil bleiben-


    LG MARTINA

  8. #7
    Avatar von Hope
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    AW: Unterschiedliche Auslegung der Leinenführigkeit

    Hallo,

    ein interessantesThema.
    Für mich ist es ein Unterschied, ob der Hund "Fuß" gehen soll, oder einfach an der lockeren Leine z.B. im Ortsgebiet.
    Bei "Fuß", was ich z.B. an einer Hauptstraße, die keinen Gehsteig hat, auf den Weg in den Wald verlange, egal, ob rechts oder links, je nachdem auf welcher Straßenseite ich gehe, soll der Hund neben mir auf der gehen und ab und zu auch den Blickkontakt suchen. Wobei es da auch auf den Hund ankommt. Fips hat immer gerne den Blickkontakt gesucht, einfach, weil er gefallen wollte. Becky sucht den Blickkontakt viel seltener, hängt aber auch mit ihrem Wesen und Charakter zusammmen. Von ihr nun zu verlangen, mich ständig an zu schauen, das wäre bei ihr sehr schwer durch zu setzten und würde ihr komplett die Freude am Gehorsam nehmen, was ich ja nicht will. Sie soll ja mit Freude dabei sein.
    Wichtig ist mir da aber schon, das die Aufmerksamkeit bei mir ist. Da wird auch nicht zwischendurch geschnuppert oder gepinkelt. Anders schaut dies z.B. am Gehsteig im Ortsgebiet aus, da dürfen sie an der lockeren Leine gehen. Und auch schnuppern und auch mal pinkeln (Grünstreifen,Sträucher etc.). Wobei der Fips, als er noch nicht dement war, da meistens immer ohne Leine war.
    Was ich aber nicht bei jedem Hund empfehlen würde. Aber auf ihn war hundertprozent Verlaß, er lief nie auf die Straße, blieb immer bei mir, auch wenn er andere Hunde zu Gesicht bekam.

    Und solche strengen Hilfsmittel, wie Würgehalsbänder, lehne ich sowieso ab. Außerdem sind die in Österreich laut Tierschutzgesetz verboten. Aber es gibt Leute, die sich das dann trotzdem im Internet bestellen. Leider.

    Lg. Michaela

  9. #8
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    AW: Unterschiedliche Auslegung der Leinenführigkeit

    Zitat Zitat von StarskySmilla Beitrag anzeigen
    Ich würde nen Knall kriegen, wenn ich mich die Hunde permanent anglotzen würden!!!!!
    LG MARTINA
    Das war wieder so klar. Gröhl.

    Bleiben wir sachlich. Ich freue mich natürlich, dass hier viele, wie ich, das Training im Verein nur im Zusammenhang einer Grundvermittlung sehen, um miteinander umzugehen und das der Hund Zuhause auch ein Heim hat.

    Aber ich warte mal die Trainer ab. Vielleicht können die noch einige Erklärungen hinzufügen, warum vielleicht die 1. Variante und in welchem Fall angebracht sein könnte. Ich konnte die Frau leider nicht fragen, weil der Blickkontakt zum Hund unterbrochen war und sie diesen unbedingt wieder herstellen wollte. Aber nur weil diese Frau vielleicht übertrieben hat, muss das ja nicht heißen, dass die Ausbildungsmethode nicht für irgendeine Ausbildung von Nöten sein könnte. Ich gebe dem Ganzen mal noch eine Chance. Nur Methode drei lehne ich auch aus Tierschutzgründen ab.
    Da wird aber vielleicht so manch ein Ausbilder der Bundeswehr sagen, das geht nicht anders. Keine Ahnung. Aber die haben wir hier glaube ich auch nicht bzw. werden sich wohl kaum in so einem Forum aufhalten.

  10. #9
    Avatar von nutella
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    AW: Unterschiedliche Auslegung der Leinenführigkeit

    Vielleicht hat die Dame schlicht "richtiges Fuß" geübt und nicht "nur" Leinenführigkeit.

  11. #10
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    AW: Unterschiedliche Auslegung der Leinenführigkeit

    @ Nutella
    Ja, das hat sie. Habe ich dass dann falsch ausgedrückt? Ich fand es nur merkwürdig mit anzusehen, denn sie geht ausschließlich mit ihrem Hund so durch die Gegend. Es gibt nur wenige Momente, wo sie den Hund mal an den Rand lässt, um sich zu lösen und dann geht auch schon wieder dieser - Hey, schau mir in die Augen, Kleines Tick los. Grins

    Das "bei Fuß" üben kenne ich, klar. Und irgendwo musst du es ja üben. Sonst wird das ja nix auf dem Platz oder bei der Prüfung. Aber muss mein Hund deshalb immer den Blickkontakt haben? Der kriegt doch Genickstarre. Aber ich weiß halt nicht, ob es vielleicht andere Methoden gibt oder andere Anlässe für sowas.

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