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  1. #11
    Avatar von Lupo
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    AW: Verhaltens- und Wesensentwicklung

    " Trottelhund" danke
    Sandra ich konnte mal wieder herzhaft lachen.

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    AW: Verhaltens- und Wesensentwicklung

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  3. #12
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Verhaltens- und Wesensentwicklung

    @Krüsel
    Genau, es kommt auf den Hund an. Einen Welpen/Junghund belohne ich immer. Aber wenn eine meiner "durchgeht", zurück kommt, gibt es nix, weder Lob noch Mecker, in Ruhe Leine dran, weiter....auch hier: je nach Lage...war es eine Jagd oder war es nur ein "ich schaue den Hund da hinten an" (und komme nach dem Hallo zurück, egal was Du gesagt hast).

    Bei ersterem leine ich an, wer weiß...bei zweiterem weiß ich, der Hund ist nun egal.

    Aber es gibt auch Hunde, die lernen: lasse die mal rufen, egal was ich mache, meinen Keks kriege ich eh......so einen Hund belohne ich nicht, denn wie soll er lernen, das das nun nicht ok war, wenn mein Verhalten immer gleich ist? Dann ist er auch immer gleich weg.

    Und ja, ich bin auch schon losgerannt und habe meinen Hund kommentarlos abgeholt, wenn er los ist und einen anderen belästigt hat....dann stehen, rufen, hoffen er kommt, loben......ergibt bei meinen keinen Sinn.
    Aber wie gesagt: je nach Hund und Ausbildungsstand.

    Und klar, gibt es auch ohne was zu tun was und nicht nur Lecker, auch verbales Lob, Spiel etc.

  4. #13
    Avatar von Krüsel
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    AW: Verhaltens- und Wesensentwicklung

    Zitat Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
    " Trottelhund" danke Sandra ich konnte mal wieder herzhaft lachen.
    Grosser , weisser xxl Schäferhund - echt super nett .......aber ab und zu Trottel.
    Er wäre auch 100% eher da gewesen , aber man muss ja mitten ins abgestorbene Gestrüpp.......und wenn man dann sein xxl Heck nicht so steuern kann *wie ich beim rückwärts einparken *

  5. #14
    Avatar von Krüsel
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    AW: Verhaltens- und Wesensentwicklung

    @Mottinsche

    Kommt es auf den Hund an?
    Hatte in den letzten 20 Jahren 3 verschiedene.....reagierten alle gleich.

    Ich wurde wichtiger als Dummheiten machen....meine Rufe waren schon Zeichen für "Hey , Spaß"
    Rassebedingt?
    Rexi und Pina Hüteblut
    Krüsi Münsterländer
    Also verschieden.....

    Ich würde es immer wieder so machen - nicht nur beim Welpen.
    Sehe doch immer die Hundehalter , die sich im Park die Seele rausbrüllen und nix passiert , außer das ich denke bald 1 Hilfe beim Menschen leisten zu müssen
    Hund interessiert das 0.
    Und kommt er durch Zufall doch mal , dann wird oft sogar noch geschnauzt *ja wer würde da denn gerne kommen?*

    Ich schmeisse ja auch Wursti auf den Boden , wenn Pina Roller ankeift.
    *das es nicht ganz weggeht liegt an mir und meiner Faulheit - bin ehrlich*
    Sie verknüpft 0 "Oh ich keife und bekomme Wurst" - müsste sie ja , denn der Hund der nach dem x Ruf belohnt wird soll ja angeblich verknüpfen "Ich bleib länger weg und bekomme was"
    Der Kopf geht eher Richtung Boden sobald Roller kommt .....oder halt zu mir.

    Aber wie gesagt , soll jeder halten wie er am besten klar kommt.
    Ich erfreue mich daran , dass meine Bodenlenkrakete so auch auf Distanz lenkbar wurde.....

  6. #15
    Avatar von Tiarvi
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    AW: Verhaltens- und Wesensentwicklung

    In dem von Mottine verlinkten Artikel geht es ja zunächst einmal darum, dass es kontraproduktiv ist, einen Welpen durch Leckerligabe, bzw. künstliche Belohnung in seiner natürlichen Neugierde und Experimentierfreudigkeit zu hemmen.

    Welpen sind von sich aus an ihrer Umwelt interessiert und probieren sich gerne aus. Ihre eigenen Erfolgserlebnisse und die ehrliche emotionale Bestätigung durch ihre Bezugspersonen sind hierfür die besten Belohnungen und fördern das eigenständige Lernen am meisten.

    Möchte man einen souveränen, selbstbewussten Hund großziehen, tut man also gut daran, ihn auf diese Weise aufwachsen zu lassen.
    Möchte man später einen unsicheren Befehlsempfänger haben, wie man es von früher vom Hundeplatz gewohnt ist, ja dann kann man die ganze Sache natürlich auch anders angehen.

    Ich kann natürlich gut verstehen, dass man sehr dazu verleitet wird, schon dem jungen Hund alles mit Leckerli hier, Leckerli da, oder noch schlimmer, dem Clicker beizubringen, gerade wenn man mit Hunden arbeitet, die von sich aus viel Kooperationsbereitschaft mitbringen. Hunde die gerne sagen: ja, bitte sag mir, wie ich das tun soll.

    Fakt ist aber, dass man dem Hund damit jegliches eigenständiges Mitdenken systematisch abtrainiert... mal überspitzt ausgedrückt.

    Die im Artikel getroffenen Aussagen beziehen sich ganz offensichtlich nicht auf künstliche Tricks aus dem Hundesport o.ä., sondern auf die Wesensentwicklung des Hundes.
    Auch wenn ich zugeben muss, dass ich auch bei uns am Hundeplatz den Leuten so oft so gerne die Leckerli aus der Hand reißen möchte, wenn z.B. ein junger Hund mit der Nase ans Leckerli gedotzt über Cavaletti, über einen Steg oder sonstwas geführt wird. Hundi stolpert mehr schlecht als recht durch die gestellte Aufgabe, bekommt eigentlich garnicht mit, was da passiert, weil er ausschließlich aufs Leckerli Leckerli Leckerli fixiert ist... Lernerfolg? Kann mir keinen vorstellen.

    Wäre es nicht 1000mal besser, den Hund selbstständig die Aufgabe erkunden zu lassen und sich einfach ehrlich zu freuen, wenn er die Sache gemeistert hat? Von mir aus auch mit Leckerli hinterher, aber mal ehrlich, ein junger Hund, der alleine über einen 'gefährlichen' Steg gelaufen ist und von seinem Herrchen mit ehrlich empfundenen Stolz über den grünen Klee gelobt wird, weil er der tollste und mutigste und überhaupt beste Hund der Welt ist,... ob der wirklich und wahrhaftig ein Leckerli braucht um daraus etwas zu lernen?

    Klar, Hermes bekommt auch Leckerli (oder wird mit Spiel belohnt, was vom Prinzip ja dasselbe ist) gerade wenn es um den Sport geht oder um 'Tricks', aber gerade im Alltag ist unser Lob, unser ehrlich empfundener Stolz und seine eigene Zufriedenheit mit sich selbst eigentlich seine Hauptmotivation....

  7. #16
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Verhaltens- und Wesensentwicklung

    @Krüsel
    Ja, es kommt auf den Hund an.
    In 20 Jahren 3 Hunde ist doch nicht viel. Wenn ich so zurück denke.....und nehme mal "Deine" Zeit, komme ich auf über 25-30 Hunde.......

    Und rufe ich einen Hund, schiebe ich nicht jedesmal einen Keks rein. Irgendwann ist ein Rückruf auch etwas normales. Wirst Du noch für Normalitäten belohnt? Eigentlich nur im Lernvorgang und wenn´s noch was "Besonderes" ist.
    Lob kann dann auch nur wieder die Freigabe sein.

    Sehe doch immer die Hundehalter , die sich im Park die Seele rausbrüllen und nix passiert.................. Hund interessiert das 0.........................................Und kommt er durch Zufall doch mal , dann wird oft sogar noch geschnauzt *ja wer würde da denn gerne kommen?
    Und das meinte ich aber nicht, sagte ich aber auch. Kommt der Hund nach Ruf nicht, dann aber endlich doch. Bekommt er kein Lob, aber auch keine Mecker. Weder lobe ich, das er endlich mal gekommen ist.....noch meckere ich, das er nun kam. Beides ist für mich kontraproduktiv.
    Und ich stehe ich nicht da und brülle, ich gehe hin und hole meinen Hund ab und nehme ihn kommentarlos mit, auch neutral bleibend.

    Da bin ich ehrlich: ich habe nicht immer Futter dabei, aber mich, als nettes Wort, ein Spiel, eine Freigabe. Aber ich bin kein reiner Futterautomat, denn ich kenne genug Hunde, die nur noch kommen, wenn das Futter besser ist, als die Ablenkung und das muß nun schon Tatar sein. Die wissen ganz genau: hast Du nichts für mich, komme ich nicht zu Dir, denn ich weiß: Du wartest eh auf mich.

    Ich sehe das so wie mit der Stubenreinheit: anfangs jubelt man ja auch, macht der Welpe draußen und lobt......aber nach 1 Jahr sagt man gar nicht mehr dazu, weil es normal ist, das er sich draußen löst.

    @Tiarvi
    Genauso!

  8. #17
    Avatar von Muensterlaender
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    AW: Verhaltens- und Wesensentwicklung

    @ Tiarvi - genau so ist es gemeint in dem Artikel.

    Beim erwachsenen Hund habe ich nie Leckerli einstecken. Gelobt wird er trotzdem und das reicht. Mit der Zeit sind wir so aufeinander eingespielt, dass ich gar nichts mehr sagen muss.

    Der Welpe bekommt Leckerli, wenn es etwas gut gemacht hat bzw. ganz am Anfang für's Herkommen. Aber bald reicht auch da ein liebevoller Empfang und ein "brav".

    Leckerli gibt es nach der Übungseinheit. Vorher lernen muss er ohne.

    Ich habe es oft auf Hundeplätzen gesehen, dass mit Leckerlis der Hund nur bestrebt ist, ans Futter zu kommen. Und das wird seit Jahren so praktiziert.

  9. #18
    Avatar von KuNiRider
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    AW: Verhaltens- und Wesensentwicklung

    Ich bin da irgendwo mittendrin.
    Lernen mal mit aber eher ohne Leckerli - dafür zwischendurch zum Aufmuntern.
    Ähnlich beim Training, im RO-Parcours gibt es idR nix, nach dem Ziel freudiges Lob und geknuddel, dann eine Handvoll Leckerlies.
    Beim Spazierengehn habe ich oft (bei weitem nicht immer!) Leckerlies dabei. Und ab und zu (selten!) gibt es dann plötzlich mal ein Leckerli für ein einfaches Herkommen, für ein Sitz auf Distanz wegen Radfahrer oder für ein 'Halt' vor der Kreuzung bis ich da bin. Der Hund soll quasi immer die kleine Chance auf ein Leckerli (zusätzlich zum Lob, dass es praktisch immer gibt) sehen.

  10. #19
    Avatar von Muensterlaender
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    AW: Verhaltens- und Wesensentwicklung

    Das ist ja sicher nicht verkehrt. Würde ich auch machen, wenn ich es brauche.
    Wahrscheinlich werde ich es beim Junghund auch brauchen. Nur nicht zum direkten Lernen, sondern als Belohnung.

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