1. #1

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    Autoimmunhämolytische Anämie

    Hallo zusammen,

    mein Mischling (7 Jahre alt, 10 KG) fing am Sonntag, den 18.02.2018 an im Stand hin und her zu schwanken.
    Ich bin dann sofort zum Tierarzt, der dann eine schwere Autoimmunhämolytische Anämie festgestellt hat.

    Bis heute
    24.02.2018 ist er auf der Intensivstation und hat schon 2 Blutkonserven hinter sich.
    Leider kann mir mein Tierarzt nicht sagen, ob es wieder wird oder wie lange etc. und ich habe bis jetzt schon Tierarztkosten von 2000 Euro.

    Wenn man mir einen Lichtblick geben könnte und sagter benötigt noch 3 Blutkonserven und 1 Woche bis er wieder fit ist, dann würde ich mir den Tierarzt auch 5000 Euro kosten lassen.

    Nun stehe ich vor der Frage, ob ich ihm das Ganze lieber ersparen soll oder es noch Hoffnung gibt, dass er auf die Beine kommt.

    Hat hier jemand vielleicht die gleichen Erfahrungen mit der Krankheit machen können?

    LG

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    AW: Autoimmunhämolytische Anämie

    Schau mal hier: Autoimmunhämolytische Anämie . Dort wird jeder fündig!

  3. #2
    Avatar von Murmelona
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    AW: Autoimmunhämolytische Anämie

    Ach herrje, das es das gibt, wusste ich nicht, daher musste ich Tante Google bemühen.

    Internet Beiträge sind immer mit Vorsicht zu genießen, denn Webseiten sind geduldig, aber hier ein Bericht, der aufschlussreich war:
    https://www.ricas-dogblog.de/blutarm...munerkrankung/

    Ansonsten ist der TA, notfalls auch eine weiterer, die beste Resource. Die Daumen sind gedrückt!

  4. #3
    Avatar von Easy
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    AW: Autoimmunhämolytische Anämie

    Hallo!

    Mein Hündin hat zwar keine autoimmunhämolytische Anämie, aber eine andere Autoimmunerkrankung. Bei ihr greift das eigene Immunsystem nicht die Blutzellen an wie in deinem Fall, sondern die Gelenke, sie bekommt dann schwere Schübe von Polyarthritis und kann kaum noch laufen.

    Aber der Ursprung ist der gleiche wie bei deinem Hund, ein gestörtes Immunsystem. Ich habe den verlinkten Bericht von Murmelona gelesen und ganz genau so ist es bei meiner Hündin auch gelaufen. Das Immunsystem wurde heruntergefahren mit Kortison, auch bei mir war es Prednisolon, was eine sofortige Besserung der Symptome brachte. Allerdings traten die Nebenwirkungen des Kortisons auch bei Easy auf.
    Nach einer Weile konnte ich das Kortison dank alternativer Therapien immer weiter reduzieren, und seit Oktober letzten Jahres ist sie Kortison-frei und hat auch keinen neuen Entzündungssschub bekommen.

    Also, es gibt eine Möglichkeit mit Autoimmunerkrankungen umzugehen. Und was die Kosten betrifft, Prednisolon ist spottbillig. Wenn du nun also schon eine Diagnose hast, müsste deinem Hund mit hochdosiertem Kortison eigentlich schnell geholfen werden können, vorausgesetzt es ist wirklich ein autoimmunes Geschehen.

    Bei Easy war es so, dass sie eine halben Tag nach der ersten Kortisongabe wieder laufen konnte, davor konnte sie sich nur noch schleppen und kaum ihre Gelenke beugen.

    Ich drücke die Daumen und wünsche gute Besserung!

  5. #4

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    AW: Autoimmunhämolytische Anämie

    @Murmelona

    Danke für die Google Suche. Den Bericht hatte ich auch schon gelesen. Wie Du schon richtig sagst, Webseiten sind mit Vorsicht zu genießen. Deswegen hatte ich gehofft hier jemanden zu lesen, der das Gleiche schon mal durchgemacht hat.

    @Easy
    Leider schlägt bei meinem Hund nichts an. Weder Cortison, noch Antibiotika, noch Blutkonserven.
    Er ist sehr sehr schwach und isst und trinkt nichts.
    Ich habe es jetzt allerdings so einrichten können, dass ich zumindest 1 mal pro Tag zu Besuch darf.
    Es ist zwar ungewiss, ob man dem Hund damit etwas gutes tut aber sollte es so sein, dass ich in den nächsten Tagen einen Schlussstrich ziehe, dann möchte ich noch etwas Zeit mit ihm verbringen können.

    LG

  6. #5
    Avatar von Easy
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    AW: Autoimmunhämolytische Anämie

    Das tut mir sehr leid, dass bis jetzt nichts hilft.

    Allerdings, wenn es wirklich ein autoimmunes Geschehen ist, dann müsste Kortison eigentlich helfen...

    Ist die Diagnose wirklich gesichert? Wie wurde die Diagnose erstellt? Was genau wurde alles mit welchem Ergebnis untersucht? Wurde mal ein bildgebendes Verfahren benutzt wie Röntgen oder MRT oder so?

  7. #6

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    AW: Autoimmunhämolytische Anämie

    1. Es wurde auf die Reisekrankheit getestet
    2. Es wurde nach einem Tumor geguckt


    Leider kann ich jetzt dazu nicht viel sagen, da ich mit meinen Nerven ziemlich am Ende bin und ich alles wieder vergessen habe, was mir der Tierarzt gesagt hat.
    Ich werde heute allerdings mal nach Unterlagen fragen, was alles gemacht wurde, damit ich auch mal was in der Hand habe.

    LG

  8. #7
    Avatar von Murmelona
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    AW: Autoimmunhämolytische Anämie

    Ja, tue das. Und notfalls hole dir eine zweite Meinung ein.

    Unser Cody hat Lupus, was ebenfalls eine Autoimmun-Erkrankung ist. Wenn er einen Schub hat, dann bekommt er Prednisone und das hilft ihm.

    Ich habe jetzt im englischen Bereich (dort gibt es einige gute, Tierarztunterstützte Webseiten für Hundekrankheiten) weiter gelesen, dort heißt die Krankheit IMHA (Immune-Mediated Hemolytic Anemia), oder wie im deutschen autoimmune hemolytic anemia (AIHA). Es gibt eine primary und eine secondary, je nach Ursache für die Krankheit. Primary heißt, es gibt keinen fremden Auslöser. Die Informationen bestätigen, dass in leichteren Fällen Kortison ausreichend ist, in schweren gibt es noch zusätzliche Medikamente, die man wegen ihrer Nebenwirkungen nicht vorschnell verabreichen möchte.

    Ganz wichtig ist der TA, ob der wirklich fit genug ist, deinen Hund zu behandeln. Ich habe das Glück, einen TA zu haben, der zugibt, wenn der Hund zu einem Experten muss. Diskutiere das offen, was ist der Plan? Was wurde untersucht. AIHA ist kein Todesurteil. So sehe ich das aus meiner, entfernten Warte.

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