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  1. #11
    Avatar von Murmelona
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    AW: Kastration schützt doch nicht vor Gesäugetumore

    Ist Off-topic, muss es trotzdem loswerden. Es berührt mich sonderbar, wenn ich etwas aus USA erzähle, ein Land, in dem ich seit 20 Jahren lebe, nicht nur in zwei Staaten davon, aber durch meine Reisen und beruflichen Tätigkeit sehr viel im Land herumkomme, und mir dann erklärt wird, man wisse es besser, aus TV und von Verwandten. Ich kenne übrigens einige dieser Verwandten, ich bin auf Facebook in einer Gruppe, die sich Deutsche in Amerika nennt, und in einer Deutschen Gruppe hier in der Umgebung, und es ist erschreckend, wie wenig diese, meistens Military Wives, von USA und D verstanden haben. Nein, in D ist die Krankenversicherung nicht umsonst, auch nicht die Straßen und die Müllabfuhr. Nein, als Nicht-Europäer kannst du nicht einfach nach D auswandern und dort leben. Die
    meisten der Frauen in diesen Gruppen gehören zu den 5% an, die keine Krankenversicherung in USA haben, weil ihre Ausbildung nicht ausreichend ist, um einen Job in einer Firma zu bekommen, die eine zur Verfügung stellt. Meine Krankenversicherung in USA kostet mich weniger und leistet mehr als meine alte deutsche. Ich zahle weniger Steuern und habe trotzdem eine Müllabfuhr, die recycelt.

    Gassigehen wie in D kann man in USA nicht, denn ich habe kein freies Betretungsrecht wie in D. Das ist das wirklich einzige, das ich vermisse. Aber viel mehr Amerikaner als Deutsche haben ein Haus mit einem großen Garten. Oder einen Park in der Nähe. Den Dogwalker mit 15 Hunden an der Leine kenne ich nur aus den Megastädten wie New York. Ansonsten in dem Land, das so groß wie Europa ist? Fehlanzeige.

    Stellt euch vor, ihr nehmt Europa und schüttelt es durch. Dann hast du Rumänen und Ukraine, mit keinem Respekt vor Straßenhunden, durchmischt mit Deutschland, das in Bezug auf Tierschutz auf hohem Niveau sich befindet. Addiere noch Mexikaner und Cubaner dazu. Da ist nicht jeder auf dem selben Stand. Spanier bringen ihre Tradition mit, unerwünschte Hunde aufzuhängen oder zu ertränken. Griechen setzen ebenfalls einfach aus. Natürlich nicht alle, aber gewisse Schichten tun das - und das sind die, die in Massen in USA einwandern. Trump will dem ein Ende setzen, vielleicht keine schlechte Idee. (Ich habe ihn nicht gewählt).

    Massenkastration ist in USA und in vielen, vielen Ländern (Indien!!! Schon mal das Elend der Desi Hunde gesehen? Nicht aus dem Fernsehen sondern wirklich?) das einzige Mittel das neben Erziehung der Menschen bleibt, um zu helfen.

    Damit schließt sich der Kreis zur Ausgangsdiskussion. Für Hunde als Spezies auf dieser Welt bedeutet Kastration ein Ende des Teufelkreises, von zu vielen Hunden, die noch mehr Hunde produzieren - wie Katzen übrigens. Für das Individuum mag das anders sein, für die Gemeinschaft der Hunde nicht. Solche Studien sind wichtig - aber man darf nicht aus den Augen lassen, dass auch hier Geld der Motivator für diese Studien ist. Studien werden bezahlt, und Geld bekommt nur der, der etwas berichtet. Damit wird das Berichtete nicht wahrer, aber es füttert allzu oft die, die es hören wollen.

    Ich stamme aus der wissenschaftlichen Community - aber es ist mir klar, dass man mir genausowenig glaubt, als wenn ich aus USA erzähle.

    Murmelona Ende.

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    AW: Kastration schützt doch nicht vor Gesäugetumore

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  3. #12
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Kastration schützt doch nicht vor Gesäugetumore

    Ich finde es eher interessant, als sonderbar.
    Und ich habe nie gesagt, ich weiß es besser, weil ich TV schaue, ich habe immer nur gesagt: ich weiß das nur aus dem TV.
    Etwas über ein Medium erfahren oder es dann besser wissen, sind für mich 2 Paar Schuhe, da her ist es doch ok, wenn jemand "vor Ort" ist und darüber mehr, bzw. anderes weiß.

    Also kennst Du die Dogwalker, also gibt es sie, wie ich sie in den Berichten sah.
    Gassiegehen ist nicht wie hier, also ist das auch wie in den Berichten.
    Haus mit Garten super, dann ist der Hund draußen, aber ohne das spazieren gegangen wird, wie in den Berichten.

    Dem stimmst Du ja nun doch zu....sonderbar.

    Wenn ich von hier rede, kann ich auch nicht von ganz Deutschland reden, ist für mich auch logisch. Und über Europa kann ich nicht reden, weil ich nicht verreise.

    Und nein, keiner aus meiner Verwandtschaft ist oder war beim Militär, die "höchste" Ausbildung ist Dr. Dipl. Biologe in der Gentechnologie mit Lehramt in Harvard.
    Und was Du nicht weißt oder kennt, sie wie bei mir auch, heißt nicht, das es das nicht gibt. Daher redet man ja, um anderes kennenzulernen.

  4. #13
    Avatar von Murmelona
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    AW: Kastration schützt doch nicht vor Gesäugetumore

    Natürlich kenne ich Dogwalker, die gibt es auch in Berlin und München.

    Aber ich höre schon auf.

  5. #14
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Kastration schützt doch nicht vor Gesäugetumore

    Ja, mache ich ja selbst, aber nicht mit so vielen Hunden gleichzeitig ab der Leine durch die Stadt.
    Ok, ich auch.

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