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  1. #1
    Moderator Avatar von mottine
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    Kastration schützt doch nicht vor Gesäugetumore

    US-amerikanische Wissenschaftler haben vor über 40 Jahren eine Studie veröffentlicht, das eine Frühkastration vor Gesäugetumoren schützen würde. Seitdem wird sich darauf berufen und diese durchgeführt.

    Nun gibt es neuste Untersuchungen. Britische Forscher haben in veterinärmedizinischen Datenbanken über 11.000 Suchergebnisse zu diesem Thema gesichtet
    und fanden dazu nur 13 Studien, die sich wirklich ernsthaft mit den Folgen der Kastration und der Entwicklung des Tumorrisikos auseinandersetzten.

    9 Studien davon beruhten allerdings auf fehlerhafte Methodik, die Ergebnisse waren also verzerrt. Also konnte nur 4 Studien ausgewertet werden.
    Einiges kann für eine Frühkastration sprechen, will man der Entwicklung von Mamatumoren entgegenwirken, aber man weiß heute auch, das auch sehr vieles dagegen spricht.

    Nur um die Hündin vor evt. und vielleicht einmal auftretenden Mamatumoren zu schützen, sollte man sie nicht kastrieren.

    (Quelle:
    der Artikel ist online so noch nicht zu finden, wurde also nur kurz sinngemäß wiedergegeben, um keine Rechte zu verletzen.
    Wer nach mehr sucht, kann in Suchmaschinen mal eingeben:
    britische forscher kastrationsstudie gesäugetumore Hund.
    Gibt es mehr, füge ich hier gerne ein.)

    Die Kastration beim Hund - Ein Paradigmenwechsel

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    AW: Kastration schützt doch nicht vor Gesäugetumore

    Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?

  3. #2
    Avatar von KuNiRider
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    AW: Kastration schützt doch nicht vor Gesäugetumore

    Ich kenne das anders!
    Mit einer frühen Kastration kann man das Risiko um satte 50% reduzieren!

    . . . nur das Risiko für diesen Krebs ist vorher schon bei nur 4%
    Man reduziert das Risiko also auf 2% und dafür eine schwere und risikoreiche OP! Da hat nur einer was davon - der Tierarzt

    Ist genauso eine Geldmacherei wie das völlig unsinnige jährliche Impfen und die häufigen Entwurmungen

  4. #3
    Avatar von Murmelona
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    AW: Kastration schützt doch nicht vor Gesäugetumore

    Das kann man nur mit Kenntnis der Daten beurteilen.

    Aus meiner eigenen, daher extrem begrenzten Statistik aus eigenen und Pflegehunden:

    Von unkastrierten und älteren (>8 Jahre) Hündinnen bekamen 7 von 10 Mammatumore.
    Von kastrierten und älteren (>8 Jahre) hatten Null von 20 Mammatumore (wobei ich nicht immer weiß, wann kastriert wurde).
    Ich bin kein Unterstützer der Frühkastration.

    Nun gehen sehr, sehr viele Faktoren in die Statistik ein. Genetik, Haltung, wie oft schwanger oder überhaupt nie ... Schwangerschaften (und Scheinschwangerschaften) erhöhen die Gefahr, so scheint es mir.

    In USA wird von den Tierrettungsorganisationen kastriert, was ihnen in die Finger kommt. Der Grund dafür ist ein anderer als die Frage nach Krebs: das Eindämmen der Überpopulation, das Verhindern von noch mehr Welpen, das Verhindern von Hunden, die im Elend enden. Millionen jährlich. Wir hier kämpfen um Kastrationspflicht.

    Es ist schön, dass Deutschland diese Probleme nicht hat. Wie den Luxus, nicht mehr impfen zu müssen, denn in USA sterben zu viele Welpen den Parvo oder Staupetod. Oder den Herzwurmtod. Man muss die Dinge differenziert sehen.

  5. #4
    Avatar von KuNiRider
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    AW: Kastration schützt doch nicht vor Gesäugetumore

    Damir kein falscher Eindruck entsteht: Ich bin nicht gegen das Impfen!

    Aber normalerweise nach der dritten Impfung ist, wie auch beim Menschen, die Grundimunisierung gegeben und es ist völliger Unsinn (bei den allermeisten Krankheiten) diese jährlich aufzufrischen! Es gab Untersuchungen, leider aus Geldmangel nach 7 Jahren abgebrochen, wo noch der volle Schutz da war.
    Schon bei der Tollwut kam die jährliche Impfung von der Industrie, da wurde Panik verbreitet, dass eine schlecht angenommene Impfung (die Impfstoffe waren auch noch schlechter) schon nach einem Jahr weniger Schutz bieten könnte. Ohne jeglichen Beweis! Auch die angeblich nötige Mindestmenge an vorhandenen Titer ist von der Industrie
    Das wurde dann quasi Gesetz und dann wurde den Leuten eingeredet bei der 5-7-fach Impfung müsse der Abstand auch so kurz sein denn damit ist ja für Industrie und Ärzte richtig viel Geld verdient!
    Wir Menschen lassen uns ja auch nicht jedes Jahr gegen Pocken / Polio / Masern usw impfen Selbst Tetanus (habt ihr hoffentlich alle nachgeimpft) muss nur alle 10Jahre aufgefrischt werden und selbst dass ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, denn nachprüfen, ob noch genug Schutz da ist (bei den Meisten Leuten mit Garten der Fall), ist viel teurer.

    Ähnlich ist es auch beim Entwurmen, da gibt es ja keinerlei anhaltenden Schutz - ein gerader entwurmter Hund kann schon die folgende Woche Würmer haben! Hier ist es billiger und für den Hund gesünder, regelmäßig oder auf Verdacht, Stuhlproben in ein Labor zu schicken und nur bei Bedarf gezielt zu entwurmen. Unsere Lady mussten wir schon >7Jahre (davor nur auf dringendem Verdacht) nicht entwurmen, vermutlich, weil sie auch viel Rohfleisch bekommt, was angeblich hilft, dass sie Wurmeier einfach verdauen.

    Die Kastrationswut der Tierschutzorganisationen ist mir auch nicht verständlich Eine Sterilisation würde den selben Zweck erfüllen und der viel kleinere Eingriff. Auch hätte man nicht dass Problem, dass junge Rüden nicht mehr aus dem Flegelalter rauskommen.
    Geändert von KuNiRider (07.02.2018 um 08:41 Uhr)

  6. #5
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Kastration schützt doch nicht vor Gesäugetumore

    @KuNiRider
    Genau das dachte ich ja auch immer und daher fand ich es schon interessant zu lesen, das sich dies auf "Studien" bezieht, die so nie korrekt belegt wurden, es nun aber Studien gibt, die belegen, das eine Frühkastra nun ganz andere Nebenwirkungen hat/haben kann.

    Denn das wäre ja dann so, wie wenn man noch daran fest hält, den Welpen in sein Pipi zu tunken, macht er in die Wohnung.....Blödsinn.

    @Murmelona
    Ich kann nur über Tiersendungen aus den USA reden, die hier ausgestrahlt werden, wo TÄ´te schon 8 Wochen alte Welpen kastrieren, aus Tierschutzgründen, damit sie sich später nicht mal auf die Schnelle fortpflanzen........hier kommt das immer so rüber, als wenn kein Hundebesitzer aus den USA auf seinen Hund aufpassen kann (oder es tut) und alles kastriert werden muß, weil sich sonst alle Hunde ununterbrochen vermehren.

    Hier ist es eher so, das die HH meinen halt einmal Welpen haben zu müssen, aber die Kastration eher gemacht wird, weil die Hitze nervig ist und man dem Krebs vermeiden will.

  7. #6
    Avatar von Murmelona
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    AW: Kastration schützt doch nicht vor Gesäugetumore

    Zitat Zitat von mottine Beitrag anzeigen
    @Murmelona
    Ich kann nur über Tiersendungen aus den USA reden, die hier ausgestrahlt werden, wo TÄ´te schon 8 Wochen alte Welpen kastrieren, aus Tierschutzgründen, damit sie sich später nicht mal auf die Schnelle fortpflanzen........hier kommt das immer so rüber, als wenn kein Hundebesitzer aus den USA auf seinen Hund aufpassen kann (oder es tut) und alles kastriert werden muß, weil sich sonst alle Hunde ununterbrochen vermehren.
    Das ist die halbe Wahrheit, denn ich kenne keinen TA und keine Tierschutzorga (bei uns Rescues genannt), die mit 8 Wochen kastrieren lässt. Das gab es vielleicht einmal, aber schon lange nicht mehr. Das früheste ist mit 6 Monaten. Adoptiert man einen Hund von einer Rescue, der jünger ist, muss man unterschreiben, dass der Hund kastriert wird, oder der Kauf wird erst mit der Kastration wirksam. Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Es gibt genügend Besitzer, die ihre Tiere nicht kastrieren lassen und trotzdem nicht zum Welpenproblem beitragen. Aber leider auch viele, denen es wurscht ist, was die Hunde draußen treiben. Beim Umzug den Hund einfach aussetzen, weil der neue Vermieter keinen zulässt. Oder sich mit den Nachkommen eben mal 'nen Dollar dazuverdienen. Fünf Welpen zu je $50 macht $250 unversteuert, bei einem Monatseinkommen von $1200 ein nettes Zubrot. Deshalb kastrieren Rescues, denn sie wollen die Hundemädels vor Missbrauch schützen.

    Mir fehlt der Beweis, dass Impfen und Kastrieren schadet. Nach der gängigen Theorie, dass Impfen schadet, müssten geimpfte Hunde eher sterben als ungeimpfte. Tun sie das? In Massen? Wer trägt die Verantwortung? Impfst du deinen Hund auf Anraten des TA nicht und er stirbt an einer dieser Krankheiten, was sagst du dann? Darum geht es den TÄ. Es muss die Pharmaindustrie Farbe bekennen - und die reden sich raus.

    Wie gesagt, man muss das differenziert sehen. Wenn ich in D lebe, brauche ich keine Malariaimpfung. Klar, oder?

    Nur als Nachsatz: In USA wird nicht auf Verdacht entwurmt. Nicht einmal mehr Pferde.

  8. #7
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Kastration schützt doch nicht vor Gesäugetumore

    Danke für die Infos.

    Da gibt es doch diese TA Sendung (Dr. Jeff), der sagt das regelmäßig in seiner Sendung, das er, wenn er TH´me besucht, die Welpen schon kastriert, bevor sie abgegeben werden können. Auch zu Züchter zu ihm kommen, bevor die Welpen ausziehen. Und läßt einer seinen Hund bei ihm behandeln, wird immer kastriert, ohne gibt es keine Behandlung, ohne geht der Hund nicht an den HH zurück.

    Und einen Welpen kastrieren finde ich heftig, da gruselt´s mich schon.

    Impfschäden gibt es, ich habe einen Pflegling, der bekam einen Impfschaden, war mit 3 Monaten über 6 Wochen in der TK, überlebte, darf aber nie mehr geimpft werden. Passiert selten, aber kann. Nur zum Schutz gesehen, ist impfen sicherer, als es nicht zu tun.

    Ich nutze auch Spot-On Produkte, weil mir eine "Zeckenkrankheit" schlimmer ist, als ein evt. Unverträglichkeit.......bis sie eintrat. Aber ich wechselte das Spot-On, was dann vertrugen wurde, weil "ohne" mir wieder zu unsicher war.
    Also ich denke, abwägen muß man immer, welches Risiko gehe ich ein.......

  9. #8
    Avatar von Murmelona
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    AW: Kastration schützt doch nicht vor Gesäugetumore

    Motte,

    in USA leben 320 Millionen Menschen und 70 Millionen Hunde. Wenn da einer in einer gefakten Reality Show etwas von sich gibt, macht das noch keine Regel. Cesar Milan steht auch nicht für alle Hundetrainer in USA, er ist nur einer von vielen Hunderttausend.

    Man muss abwägen. Immer. Auch die Zahlen sehen. Millionen von geimpften Hunden gegenüber wie viele mit Impfschäden. Millionen von kastrierten Hündinnen, die alt werden, gegenüber von wie vielen nicht-kastrierten. Millionen von geimpften Hunden gegenüber wie vielen nicht-geimpften. Das sind die eigentlichen Zahlen, die auf den Tisch gelegt werden müssen.

    Ich bin nicht für unnötiges Impfen, ich lassen nicht gegen Bortadella und Lyme impfen, aber gegen Staupe, Parvo, Lepto. Ich habe schon einmal einen Hund an Parvo sterben sehen, und kenne zu viele, um das auf die leichte Schulter zu nehmen. Tollwut ist ein Muss, wir leben in einer Tollwut Gegend.

    Ich bin auch gegen zu frühes Kastrieren, mein TA unterstützt das auch, sagt, man solle besser die erste Läufigkeit abwarten, oder bei langsam wachsenden Rassen, auch die zweite. Er ist Amerikaner, wohlgemerkt. Wir reden oft über neueste Entwicklungen, er geht auch regelmäßig zu Kongressen. Er steht natürlich auch nicht für alle amerikanischen Tierärzte, aber der Knochenbrecher (wie hieß der doch gleich) auch nicht für alle Heilpraktiker.

  10. #9
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Kastration schützt doch nicht vor Gesäugetumore

    Das war eine Beispiel-Sendung, könnte ja noch andere nennen, vor allem diese Hilfsorganisationen diese hier als Beispiel, da wird das genauso betont. Wenn die Welpen aufsammeln, werden die auch sofort kastriert, kann man auch sehen.

    Also für mich nicht gefakt. Ich habe viel Verwandtschaft in den USA, die erzählen das auch oft, gerade die, die selber im TSchutz aktiv sind.
    In den Städten scheint es nur ab und an kleine Ausläufe zu geben, oft kommen die Hunde gar nicht raus oder gehen mit einem Dog-Walker, der dann mit 10-15 Hunden an der Leine um den Block zieht.
    Hier wird kastriert, weil nur so die Hunde "händelbar" wären.
    Etwas draußen scheinen die Hunde dann einfach "vor die Tür zu dürfen", weil Gassie gehen wie wir es machen, nicht so üblich ist. Hier werden Hunde kastriert, damit sie sich nicht fortpflanzen und sie nicht weglaufen, dabei überfahren werden.

    Hier ist impfen keine Pflicht, außer TW, will man ins Ausland. Und kaum findet man einen toten Staupefuchs oder -Waschbär....dann rennen alle die Praxen ein......dann denke ich auch: entweder ist man Impfgegner, mit allen Konsequenzen, aber nicht nur solange man sicher ist, das es die anderen tun, man so geschützt ist.

    Knochenbrecher, Tamme Hanken, war aber kein Heilpraktiker, was er machte war Chiropraktik, die er von seinem Vater gelernt hatte, also nicht mal studiert. Und ob ich da hin wäre? Zu einem, der das wirklich korrekt erlernt hätte ja, aber nur so "weitergegeben", weiß nicht. Heilpraktiker ist ja auch kein anerkannter Beruf, da gibt es leider auch viele Scharlatane.

    Und das ein Beispiel nicht für alle steht, ist selbstverständlich!

  11. #10
    Avatar von KuNiRider
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    AW: Kastration schützt doch nicht vor Gesäugetumore

    Impfgener sind was anderes als Leute die einen bestehenden ausreichenden Impfschutz nicht unnötig auffrischen!
    Hier in D werden Impfungen durchgeführt mit Virenstämmen die es bei uns garnicht gibt!

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