1. #1

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    Lähmung/Bandscheibenvorfall bei Zwerg-Rauhaardackel

    Hallo,

    unsere erst dreijährige Zwergrauhaardackel-Hündin hat wohl Probleme mit der Bandscheibe, obwohl sie nicht zu dick ist und auch keine Teppen läuft.
    Bereits vor einigen Wochen ist uns aufgefallen dass sie sprodisch beim Laufen das linke Hinterbein oben lässt. Aber immer nur für ein paar Schritte, sie hatte keine Schmerzen und auch sonst keine Auffälligkeiten.
    Wir mussten damals sowieso zum Tierarzt und haben die Sache angesprochen. Die
    Hündin würde geröntgt und es wurde an einem Wirbel eine Verkalkung festgestellt. Uns zwar am Übergang Brust/Lendenwirbel. Aber die Wirbel hatten augenscheinlich wohl einen normalen Abstand zueinander.

    Vor 2 Tagen sind dann erstmals richtige Probleme aufgetreten. Die Hündin konnte ihre Hinterbeine nicht mehr richtig kontrollieren, hatte auch Schmerzen im hinteren Rückenbereich. Die Untersuchung beim Tierarzt ergab stark herabgesetzte Refelxe in den hinteren Läufen.

    Auf dem Röntgebild war nichts richtiges erkennbar. Alle sichtbaren Wirbel waren im richtigen Abstand zueinander, aber genau der seinerzeit verkalkte Wirbel war etwas durch eine Rippe verdeckt. Aber auch hier sah es so aus, als ob keine Vorschiebung vorlag und der Abstand normal war. Laika hat 2 Spritzen erhalten und wir sollen uns heute Nachmittag noch einmal vorstellen. Derzeit ist eine leichte Besserung erkennbar.

    Die Tierärztin hat uns erklärt, dass wenn dies jetzt öfter auftritt, ein CT mit Kontrastmittel in einer Klinik erfolgen soll. Wir kommen aus Koblenz. Die Kosten würden bei ca 400 € liegen. Daraufhin soll entschieden werden, ob eine OP erfolgversprechend erscheint. Diese Kosten konnte man uns allerdings noch nicht beziffern.

    Ist dies jetzt die richtige Vorgehensweise oder kann uns eventuell jemand einen besseren Tip geben oder einen Spezialisten empfehlen?

    Vielen Dank
    Lothar

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    AW: Lähmung/Bandscheibenvorfall bei Zwerg-Rauhaardackel

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  3. #2

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    AW: Lähmung/Bandscheibenvorfall bei Zwerg-Rauhaardackel

    Ich würde, bevor ich an eine OP denke, eine 2. Meinung einholen. Fahr doch direkt mal zu dieser Tierklinik, vllt. muss ja nicht gleich ein MRT gemacht werden.

    Und ich würde die Kleine für mind. 2 Tage absolut ruhig halten!

    Habt ihr eine Box?
    Der Teckel von Bekannten hat leider auch Probleme mit den Bandscheiben. Wenn der einen Schub hat, dann hilft wirklich nur absolutes Ruhigstellen + Schmerzmittel. In der Regel ist es dann nach einigen Tagen vorbei.

    Natürlich würde ich aber die Ursache abklären lassen.

    Akupunktur ist auch sehr vielversprechend!

  4. #3
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Lähmung/Bandscheibenvorfall bei Zwerg-Rauhaardackel

    Oft muß man den Hund mit Entzündungshemmern über Wochen absolut ruhig halten. Box und nur an der Leine zum Machen raus.
    Gibt es aber schon Lähmungen, droht die Gefahr, das sie sich verschlimmern, evt. trotz geglückter OP nicht mehr zurück gehen. Ein CT bringt gar nichts, weil die Bandscheibe nur im MRT sichtbar wird.
    CT - Knochen
    MRT - Weichteile, was eine Bandscheibe ist.

    2. Meinung in einer Fachklinik oder Uni. Hier die Neurologie. Erkennt man was im MRT wird oft in gleicher Narkose operiert. Man kann aber auch die MRT Bilder von einer anderen TK auswerten lassen. Falls OP, dann mit noch einer Narkose, die aber oft gut überstanden wird, da die MRT Narkose nicht so tief ist.

    Sollte eine Bandscheibe vorgefallen sein, muß Dir aber klar sein, das man zwar Schmerzen lindern kann, dies aber immer eine Schwachstelle bleiben wird. Ein blöder Hoppler, ein Rempler und die rutscht ganz raus. Aber wie schon gesagt, da es schon um Lähmungen geht........würde ich schnell handeln, also genaue Abklärung.

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