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  1. #21
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Lymphknotenkrebs??!!

    sch.....aber warum macht man
    nicht gleich eine Biopsie, bevor es zu spät ist.......dachte, das wäre ein Hoffnungsschimmer....

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    AW: Lymphknotenkrebs??!!

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  3. #22

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    AW: Lymphknotenkrebs??!!

    Frag mich nicht.... TA will es "erstmal" so probieren und eigentlich scheint er mir sehr kompetent.

    Mittlerweile gehts ihr irgendwie immer schlechter. Hab das Gefühl, dass ihr das Laufen schwer fällt. Es sieht so aus, als wenn sie jeden Moment umkippt. Sie mag auch nicht wirklich viel laufen, Geschäft erledigen und wieder zurück

    Fressen tut sie hingegen wieder gut, nachdem ich ihr jetzt alles mit Wasser versetze und püriere. So lässt es sich leichter schlucken! Dachte mir, sie soll lieber noch gut fressen damit sie körperlich nicht so schnell abbaut...

    Ganz ehrlich, die Hoffnung schwindet langsam und ich hab wirklich Angst vor Tag X, der sicher bald kommen wird...

  4. #23
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    AW: Lymphknotenkrebs??!!

    Ganz ehrlich:
    Pack deinen Hund ein, fahr in die nächste Tierklinik, lass sie auf den Kopf stellen und hole dir und deinem Hund endlich die Gewissheit, was da los ist.
    Kann doch nicht sein, dass du da stehst und deinen Hund anschaust und es dir immer schlechter geht und vielleicht hat dein Hund etwas ganz anderes, oder eben noch eine Chance, die man wahrnehmen sollte.

    Elvis ist an Krebs gestorben und ich hätte damals noch eine Chemo gemacht, wenn dies möglich gewesen wäre.
    Es verlängert zwar nur, aber die Hundechemos verlängern ohne Leid. D.h. der Hund kann nochmal eine verdammt gute Zeit haben, die du wirklich bewusst genießen kannst.

    Und noch eine bittere Wahrheit:
    Wenn man sicher weiß, dass man nur noch sehr kurze Zeit mit seinem Hund hat und nicht dauernd zwischen Hoffen und Bangen schwankt, kann man die Zeit nochmal schön genießen.

    Elvis hatte einen Tennisball-Tumor im Magen, Metastasen überall und trotzdem hatte er nochmal so eine geile Zeit und ich habe noch so viel mit ihm richtig genießen können. Ich wusste, dass er stirbt und dass ich JETZT noch eine schöne und richtig geile Zeit mit ihm haben möchte.

    Er konnte zwar noch schlucken, aber eben, weil der Tumor den Magenausgang zudrückte, kaum noch verdauen. Deswegen weiß ich, dass man da mit Spezialnahrung, wo man nicht viel, sondern hochweriges Astronautenfutter in den Hund füttert und durch schöne Schmerzmittelchen und dies und das nochmal die letzte Zeit so richtig schön gestalten kann.

    Deswegen: Tu dir das doch nicht an!!! Lass sie endlich richtig untersuchen und lass feststellen ob im restlichen Hund auch noch irgendwas im Argen liegt.

  5. #24

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    AW: Lymphknotenkrebs??!!

    Da hast du sicher recht!! Das "Problem" ist halt nur, ich hab hier zwei Kleine Kinder (1 1/2 und 3 Monate) und mein Mann kommt immer erst Fr nach Hause. Wir leben hier noch nicht so lang in dem Ort, kenne also keinen weiter...Verwandte und Freunde wohnen alle 70 km und weiter weg....und die nächste TK ist auch gut 50 km weg. Ergo krieg ich eine Fahrt dahin nicht unter einen Hut ohne groß in Stress auszuarten. was keine Ausrede sein soll!! Ich bin im Moment nur selbst etwas überfordert. Weiß nicht was richtig oder falsch ist und lass mich da vom TA "beraten", da ich ihn wirklich für fähig halte. Zumal würde ich sowas halt auch gern mit meinem Mann machen, so als seelischen Beistand eben. Klingt vielleicht blöd und unfähig. Aber ich befinde mich kraftmäßig grad nicht in dem Zustand um das allein zu machen, verstehst wie ich meine? Ich hab halt einfach Angst...

  6. #25
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Lymphknotenkrebs??!!

    Ich kann Dich verstehen und breche auch keine Lanze über Dich!
    Aber blöde gefragt, gibt es im Ort keine Möglichkeit, die Kinder mal "zu parken". Frage mal den Kinderarzt, Nachbarn, im Kindergarten, ob es da auch Sitter gibt. Wärste nicht so weit weg, wäre ich helfend da.

  7. #26
    Avatar von Aribär
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    AW: Lymphknotenkrebs??!!

    Hi,

    Dein letzter Satz "ich hab' halt einfach Angst" gefällt mir gut, er ist grundehrlich. Und Deine Angst wird auch das sein, das Dich so entscheiden lässt. Eigentlich ist es gut, ehrlich zu seinen Schwächen zu stehen. Die das nicht machen und immer nur stark sein wollen, bekommen andere Probleme.


    Wie sehen die Schleimhäute Deines Hundes aus? Sind sie sehr blass?

    LG, Ira

  8. #27

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    AW: Lymphknotenkrebs??!!

    Danke ihr Lieben, es hilft schon viel ein paar nette Worte zu hören!! Weil ich mir selbst oft genug Vorwürfe mache, mir selber im Weg zu stehen und vielleicht nicht das Möglichste rauszuholen, was vielleicht gehen würde. Andererseits will ich diesen "Stress" meinem Hund auch nicht antun. Ich weiß, wie groß ihre Angst vorm TA ist...sie zittert wie Espenlaub, jammert, zerrt an der Leine bis zum würgen etc....da will ich halt auch so wenig wie möglich sie diesem Prozedre aussetzen. Morgen gehen wir ja wieder zum TA und ich werde eine Gewebeprobe entnehmen lassen. So haben wir diesbezüglich zumindest etwas klarere Sicht!

    Ihre Schleimhäute...ja sind schon ziemlich blass.

  9. #28
    Avatar von Lottchen
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    AW: Lymphknotenkrebs??!!

    niemand hier wird dir ankreiden, das du in deiner situation nicht einfach in die nächste tk fährst. und das du deinen mann gern als seelischen beistand dabei haben möchtest, kann ich sehr gut verstehen!

    ich drück weiterhin die daumen und denk an dich.

  10. #29
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    AW: Lymphknotenkrebs??!!

    Oh nein, als Vorwurf war das auch wirklich, wirklich nicht gemeint!!!
    Allein mit 2 Kids und krankem Hund...da kriechst du natürlich auf dem Zahnfleisch...
    Und allein solltest du auf KEINEN Fall in die Klinik fahren, weil du brauchst dringend jemanden, der dir die Hand hält. Mit Elvis hätte ich allein fahren müssen. Mir ging es dann aber so schlecht, dass meine Mutter sich hat krank schreiben lassen und mit mir gefahren ist. Allein hätte ich die Nachricht nicht ertragen können.

    Ich meinte das eher als Entlastung für dich.
    Wenn du einem TA nicht einfach vertraust, sondern wirklich von Nasenspitze bis Rutenende alles durchchecken lässt, ist das halt eben wirklich erleichternd. Egal was bei raus kommt. Es ist endlich Gewissheit.

    Ich drück Däumchen!

  11. #30

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    AW: Lymphknotenkrebs??!!

    Ich hab das Gefühl erst jetzt die Augen zu öffnen, zu sehen wie es ihr wirklich geht. Der Wahrheit ins Gesicht zu blicken und zu sehen worum es hier eigentlich geht. Sie liegt seit drei Tagen da, atmet schnell und man merkt es fällt ihr schwer, bewegt sich kaum, mag nicht raus, schaut mich oft hilfesuchend an....erst jetzt sehe ich was los ist. Ich sehe meine Angst jeden Morgen, wenn ich im WOhnzimmer das Licht anmachen will, ich sehe meine Angst wenn ich zur Tür raus gehe ohne sie, unwissend ob ihr was passiert oder nicht da zu sein wenn es passiert. Ich brauche keinen Laborwert um zu sehen dass es ihr schlecht geht, dass sie stirbt. Zu lang hab ich verdrängt, nicht hingeschaut, nicht wahrhaben wollen.....aus Angst vor dem Schmerz. Hab mich an Strohhalme geklammert, die vielleicht gar keine waren...Warum ich es heute gesehen habe? Ich weiß es nicht, es war einfach da....der Blick für sie, nicht für mich. Der Blick in sie, als ich neben ihr saß und sie mir ihre Pfote entgegen streckte. Es kam bei mir an und ich kann nicht aufhören zu weinen, kann nicht aufhören traurig zu sein, kann mich nicht mehr wehren gegen den Schmerz,.... gegen die Entscheidung. Ich will sie so nicht sehen, will sie nicht leiden lassen, nur weil ich Angst davor hab. Manchmal muss man sich geschlagen geben und anfangen zu akzeptieren. Ich werde sie morgen mit Hilfe meines Mannes über die Brücke gehen lassen, in der einzigen Hoffnung die ich noch habe: das Richtige zu tun!

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