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  1. #1

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    Neuropathische Schmerzen - Gabapentin - bitte um rasche Hilfe!

    Hallo.
    Ich müsste zu weit ausholen, um hier meine "ganze" Geschichte niederzuschreiben. Um Euch das zu ersparen, fasse ich mich so kurz als möglich.
    Es geht um eine meiner Hunde, ca. 3jährig aus dem Ausland. Seit 8 Monaten bei mir. Im Ursprungsland hatte sie einen ganz schlimmen Unfall, Becken und Hüfte wurden regelrecht zertrümmert, Vorderbein links gebrochen. Linkes Hinterbein fast lahm (Pfotenrückengang). Ich übernahm die Hündin mit dem vollen Wissen um ihre (fehlende) Gesundheit.
    Seither mache ich täglich Physio und damit geht's recht gut.

    Sie war immer ohne Schmerzmittel, bis vor einer Woche. Durch diverse Bewegungen jaulte sie und wir
    gaben Metacam für 1 Wo. Am letzten Mittwoch wurde es aber schlimmer, NF-Tierarzt gab ihr Morphium. Am Donnerstag Morgen immer noch schlimm, also Tierarzt, Untersuchung, Röntgen. Auf den Bildern war nichts Neues zu erkennen, einfach das schrecklich zerquetschte Becken. Dann für US und CT in die Tierklinik. Sie stellten eine starke Verstopfung fest, "räumten" die Hündin unter Narkose aus (stationär). Der weitere Verdacht fällt auf Nerven, die sich wohl im verknöcherten Becken entzündeten oder durch den übervollen Darm abgedrückt wurden. Die Ärztin gab mir Gabapentin, dies mit der Absicht der lebenslangen Einnahme.

    Nun kommen wir zum Punkt:
    Schon gestern beim Abholen meiner lieben Fellnase hatte ich ein komisches Gefühl. Sie freute sich zwar kurz, war aber wie weggetreten und einfach "nicht da", ruhig...sie schien so klein . (Ich selber bin übrigens bereits seit Mittwoch absolut neben den Schuhen )
    Am Abend jaulte sie ständig, ging raus in den Garten, wieder rein, wieder raus. Sie schaute an die Decke und jaulte, war unruhig, wie ein einer eigenen Welt.
    Mein Sohn sprach mich sogar darauf an, dass er finde, dass unsere Y. überhaupt nicht mehr so ist wie sie war . Natürlich gleicht die Packungsbeilage und v.a. die Nebenwirkungen von Gabapentin einer Horrorgeschichte, aber wir sind ja nicht die ersten, die das Medi verabreichen müssen, dachte ich.
    Heute war es nicht besser und ich rief meinen Tierarzt und auch die Tierklinik an. Der Tierarzt der Klinik meinte, ich solle das G. absetzen. Es könne halt schon zu Wesensveränderungen führen....
    Nun ja, ich hab mich noch mit meiner Tierkommunikatorin in Verbindung gesetzt und lasse nichts aus, was uns helfen könnte.

    Ja, also: Wer hat dieses Medikament schon mal seinem Hund verabreicht und wie ist die Erfahrung damit?

    Ich bin um jede Antwort über die Erfahrung von G. froh!

    Liebe Grüsse, Sarah
    Geändert von mottine (13.02.2016 um 18:13 Uhr)

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    AW: Neuropathische Schmerzen - Gabapentin - bitte um rasche Hilfe!

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  3. #2
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Neuropathische Schmerzen - Gabapentin - bitte um rasche Hilfe!

    Bitte aber immer trotzdem mit dem TA abklären!

    Gabapentin ist ein Mittel gegen Epilepsie, aber niedrig dosiert hilft es gegen Nervenschmerzen. Man muß aber bedenken, das es kein Schmerzmittel in dem Sinne ist, also man nimmt es nicht wie Rimadyl, das ja sofort wirkt, sondern man merkt erst eine Verbesserung, wenn Gaba greift, nach 3-4 Wochen.

    Wichtig ist eine Eingabe alle 8 Std., nach Gewicht des Hundes dosiert. Man fängt oft mit der Höchstdosis an und nach 2-3 Monaten (der Wirkung) nimmt man etwas an mg Wirkstoff wieder runter. Bliebt der Hund 2-3 Monate ok, dann nochmal, zeigt der Hund Verschlechterung, dann muß man wieder höher dosieren.

    Es wirkt aber wirklich nur, wenn es Nervenschmerzen sind. Meist bei Cauda, Bandscheibenvorfällen, Einengungen des Rückenmarks, oder wie bei Rino, die eine Neuroforamenstenose hatte.

    Rino bekam Gaba mit ca. 6 Jahren bis zu ihren Lebensende, 13 Jahre. Nebenwirkungen zeigte sie keine, auch war das Blutbild (alle 8 Monate) immer ok. Bei Narkosen oder anderen medizinischen Gaben muß man den TA darauf hinweisen.

    Sehr wichtig ist aber auch, will man Gaba wieder absetzen, um zu wissen, wie es ohne wieder geht. Nimmt man Gaba länger als 6 Monate muß die Runterdosierung sehr sensibel gestaltet sein.
    Bsp:
    alle 8 Std. 3 Kapseln (300mg). 3-3-3.
    Dann nimmt man alle 4 Wochen nur eine Tablette weg. 3-2-3. Was dann ein Absetzen von 6 Monaten heißt. Nimmt man zu schnell weg oder läßt die Gaben aus, kann der Schmerz oft verstärkt wiederkommen.

    Das sich nach einer Gabe das Wesen verändert kann ich nicht sagen. Rino bekam die Höchstdosis mit 34kg, die 900mg hoch war.

    Ich selber nehme es auch gegen meine Migräne und kann von mir sagen: nein, ich habe mich nicht verändert, anfangs vielleicht bißchen mehr müde, aber da ich in dieser Zeit auch wenig Schlaf hatte (4-5 Std. die Nacht), kann es auch daran gelegen haben.

    Aufgrund jahrelanger Einnahme und Gabe habe ich mich auch schlau gemacht und leider wissen nicht mal viele Neurologen mit Gaba umzugehen. Mußte ich meinem Fach-TA auch sagen, der das so nicht wußte, der aber dann, den von mir genannten Kollegen anrief, weil dies sein Fachgebiet ist.
    Daher weiß ich: nicht alles weiß ein TA alleine.

    Wie schwer und welche Dosis hast Du gegeben, in welchem Zeitabstand?
    Was Du beschreibst, kenne ich, wenn die Schmerzen so heftig waren, liegen tat, weh, dauernd laufen geht auch nicht und der Hund weiß ja nicht, was mit ihm los ist.

    Sollten die Schmerzen wirklich wegen dem kaputten Becken, und nicht vom Rückenmark, ausgehen, würde ein Nervenschnitt helfen? Hat auch Vor- und Nachteile, aber so kann man den Schmerz lindern bis nehmen.

  4. #3

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    AW: Neuropathische Schmerzen - Gabapentin - bitte um rasche Hilfe!

    Also die TÄ hat am Donnerstag Abend mit Gaba angefangen. 2 x 1 Kapsel (also 200mg)/Tag. Yuni ist ca. 14 Kg. Heute meinte der TA, dass ich absetzen soll (da es tatsächlich Wesensveränderungen hervorrufen kann!). Darum gab ich ihr am Abend nichts mehr. Es geht ihr etwas besser, aber sie jault immer mal wieder vor sich hin...
    Dachte, ich könne vorerst mit 1 x 1 Kapsel versuchen. Mir kommt ihr Verhalten einfach vor, als hätte sie Halluzinationen o.ä. Irgendwie halt ganz merkwürdig. Beim spazieren war sie ganz aufgestellt und zufrieden. Zu Hause hat sie wieder mehr Mühe. Sie hat sogar die Kinder angeknurrt, als sie sie streicheln wollten ...

    Ob der Schmerz wirklich vom Becken kommt, kann ohne CT niemand mit Sicherheit sagen. Er könnte wie gesagt von überall her kommen, was diese Region Becken/Hüfte/WS betrifft.

    Ach, am Mittwoch, als ich merkte, dass etwas gar nicht mehr gut ist mit ihr, hatte ich 1/2h später eine Migräne. Und seither jeden Tag! Solche Dinge gehen mir an die Nieren, oder eben in den Kopf

  5. #4
    Avatar von Cocker
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    AW: Neuropathische Schmerzen - Gabapentin - bitte um rasche Hilfe!

    Ganz ehrlich: Verschwende Dein Geld nicht an "Tierkommunikatoren" - das ist meiner Meinung nach absoluter Blödsinn.

    Hol Dir eine zweite Meinung in einer guten Tierklinik. Die Schmerzbehandlung scheint nicht optimal. Und was ich besonders wichtig finde: Bleib Du ruhig und gelassen, sonst übertragen sich Deine Ängste auf den Hund.
    Ich drücke die Daumen, dass der Fellnase bald geholfen wird!

  6. #5
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Neuropathische Schmerzen - Gabapentin - bitte um rasche Hilfe!

    Schau auch mal hier:
    vetpharm Gabapentin

    Hm, bei der Dosierung kommt mit das heftig vor, denn die ist nicht hoch, eher unterdosiert.
    Ich kenne das so: Anfangs 2x 2mg/kg. Später 3x 6mg/kg.

    Bitte immer mit dem TA abklären! Nicht meine Daten 1:1 auf Dich beziehen!

    Die Nebenwirkungen, die bei Deinem Hund aufgetreten sind, gehen aber nach ein paar Tagen weg. Habe eben Bekannte angerufen, deren Hund auch Gaba bekam, sie sagte, die erste Woche kam ihr der Hund verändert vor, aber dann war es weg und kam nicht wieder. Und erst ab 2 Wochen lief der Hund leicht, dann merklich besser.

    Aber wenn es gar keine Nervenschmerzen sind, dann wirkt Gaba eh nicht.
    Hast Du es mit anderen Schmerzmitteln auch probiert? Bei manchen greift Novalgin gut, Rino bekam am Schluß Tramadol.
    Bei was für einem TA bist Du? Manchmal weiß ein Facharzt (Orthopäde, Neurologe) noch mehr dazu, als ein Haus-TA.

    Unruhe, jaulen, wimmern, zittern (oft spürt man das, wenn man den Hund anfaßt, als das man es sieht), hecheln, leicht verkniffener Blick/Augen, liegen, aber vor sich hinstarren, also nicht schlafen, obwohl Hund das sonst täte....können alles Schmerzanzeichen sein.

    Aber hört sich auch nicht schön an, was Dein Hund erleben mußte. Geht es ihr jetzt schlechter, als vorher? Kann ja evt. auch sein, das das mit dem Darm keine einmalige Sache war, sondern wieder aktuell ist. Man, arme Fellfluppe.

    Und ja, vergessen, und gebe @Cocker recht: Tierkommunikatoren.....wer dran glauben mag, kein Problem, aber mein Geld käme zu so jemanden nicht. Denn ginge das, gäbe es ja keine TÄ´te mehr......

    Überlege weiter.

  7. #6
    Avatar von Zoraundmilli
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    AW: Neuropathische Schmerzen - Gabapentin - bitte um rasche Hilfe!

    Hallo,

    Ich kenne das Medikament aus der Humanmedizin. Motte hat schon ausführlich berichtet. Tatsächlich reagieren alle ein bisschen anders auf das Medikament. Von extremen Unverträglichkeiten bis keinerlei Nebenwirkungen oder auch keinerlei Wirkungen ist alles drin.

    Auf was Du wirklich achten musst, wenn Dein Hund so starke Schmerzmedis bekommt, ist den Stuhlgang weich zu halten. Denn sie können (nicht bei jedem) schon sehr stopfen. Das kannst Du ganz leicht tun, indem Du regelmäßig einen Löffel (Menge nach Hundegewicht dosieren) Olivenöl übers Futter gibst. Oder, wenn er es verträgt, Naturjoghurt.

    Was ich auf jedenfall empfehlen würde, ist einen Tierarzt zu konsultieren, der sowohl schulmedizinische alsauch homöopathische Erfahrungen hat. Oft kann man gerade in solchen Extremfällen durch (ZUSÄTZLICHE) hom. Medikamente einen Heilungsprozess in die Wege leiten. (Ein Pferd von mir war schulmedizinisch austherapiert und nichts wollte mehr anschlagen. Erst durch ein teilweise umstellen der Therapie war ein sehr Rasches abheilen der rezidivierenden Koliken möglich. Das Pferd lebte danach noch 26 Jahre ein fröhliches Leben und war voll reitbar!)

    Ich wünsche Dir und Deinem Hund auf jeden Fall

    alles Liebe und GUTE BESSERUNG

  8. #7

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    AW: Neuropathische Schmerzen - Gabapentin - bitte um rasche Hilfe!

    Guten Morgen.
    Vielen Dank für Euer Mitdenken!
    Vorhin hat Yuni grad richtig ausgelassen mit Raya, einer unserer anderen Hündinnen gespielt. Das war grad herzerwärmend.

    Also
    1. Tierkommunikation. Ich habe seit Jahren damit zu tun und bin überzeugt davon

    2. Tierklinik: ist eine renommierte Klinik. Ich kenne sie von meiner anderen Hündin her. Sehr kompetente Fachärzte, zwischenmenschlich ebenfalls super. (Habe da andere Erfahrungen von einer anderen Klinik).

    3. Mein Haus-TA ist ebenfalls sehr gut. Er ist zwar Schulmediziner, jedoch auch sehr bewandert auf dem Gebiet der Alternativmedizin. Wir haben (auch sonst) schon oft alternativ mit Tieren gearbeitet.
    Übrigens gebe ich Yuni seit sie bei mir ist diverse Zusätze wie grünlippiger Muschelextrakt, Hagenbuttenpulver und von meiner Haus-Drogerie ein Präparat ("Rheumavet") sowie neu Spagyrik gegen Neuropathische Schmerzen. Ihr seht - ich bin hier auch auf beiden Schienen tätig

    @mottine
    Vielen Dank für Deinen Einsatz! Die Informationen Deiner Bekannten sind wirken etwas beruhigend auf mich.
    Ich hab Yuni gestern Abend ja nix von Gaba gegeben und heute Morgen 1 Kapsel. Werde mich morgen eh mit meinem Tierarzt in Verbindung setzen.
    Hmmm, irgendwie habe ich den Eindruck, dass sie gar keine Schmerzen hat...Aber die Symptome (etwas weniger stark heute) sind schon die, die Du beschreibst

    Ja, Yuni hats besonders hart getroffen in ihrer Vergangenheit.
    Wie geschrieben: nach zwei Tervueren vom Züchter, gesund und munter, aber "schwer erziehbar" , hat es sich irgendwie so ergeben, dass Hunde zu mir kamen, die es bisher nicht schön oder sogar ganz schlecht hatten.
    Eigentlich geht's Yuni bedeutend besser als vorher. Sie ist sehr fröhlich und abgöttisch dankbar. Durch das verschobene und "zusammengelegte" Becken macht ihr Darm einen anderen Weg als normal. Aber ich habe mich für sie entschieden (sie war hier in der Schweiz schon mal platziert, bis die Leute fanden, dass sie einen so sehr behinderten Hund eigentlich gar nicht möchten!!!) und ich bin jeden Tag dankbar dafür, dass ich ihr zeigen darf, dass ihr Leben auch eine Sonnenseite hat

    @Zoraundmilli
    Ja, das mit dem weichen Kot ist bei Yuni grad doppelt so wichtig. Ich habe deswegen Rudolac bekommen. Gestern haben wir ja schier gejubelt, als sie den Rücken krumm machte und ihr Häufchen setzte
    Ich denke auch, dass man der Alternativmedizin doch genügend Beachtung schenken muss. Wie schön, dass Dich Dein Pferd noch so lange und reitbar begleiten durfte!

    Ganz liebe Grüsse aus der verregneten Schweiz, Sarah

  9. #8
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Neuropathische Schmerzen - Gabapentin - bitte um rasche Hilfe!

    Schön, das bist Du ja TÄ´lich abgedeckt, ist auch Gold wert.
    Tierkommunikation, wer dran glaubt, damit habe ich kein Problem, kann ja nur von mir reden. Und Glaube versetzt ja bekanntlich Berge.
    Nur kenne ich auch Halter, die "glauben", sehr viel Geld gelassen haben und hinterher waren sie auch nicht schlauer, weil es nur allgemeine Angaben waren, die selbst ich aus bestimmten Bildern (Körperhaltung) hätte ersehen können, wenn mir noch einer sagt, was der Hund hat, wie er sich gibt.

    Ist für mich wie Hellseher, Kartenleger.........wer dran glaubt.....muß es ja, sonst würden die ja kein Geld verdienen.

    Danke, das ich bißchen helfen konnte. Zusätze gibt es sehr viele, hier kann ich Dir, wieder aus eigener Erfahrung sagen: wenn Du meinst, eines greift nicht so, dann nimm´ den selben Zusatz von anderem Hersteller, manchmal sind nur die Zusammensetzungen etwas anders, aber genau darauf reagiert der Hund.

    MSM (Methylsulfonylmethan) Pulver half auch schon vielen, hier griff es nicht.
    Ist halt auch "blöd", wenn man nicht genau den Schmerz weiß. Ist es der Knochen, weil das Becken kaputt ist, Fehlbelastungen sind ja eh da, also können diese, aber auch Muskelverspannungen wieder neue Baustellen aufmachen. Sind wirklich Nerven involviert?
    Ich denke, da kommt leider viel zusammen, und deshalb ist es auch eine Geduldssache. Heute was geben und übermorgen keine Wirkung.....so geht´s leider nicht, oft muß man länger, über Wochen, ein Mittel geben, richtig eindosieren, bis man sagen kann: ok, damit besser, ohne schlechter.

    Mir tut Dein Hund einfach leid, schlimm, wenn Tiere sowas durchmachen müssen........

  10. #9
    Avatar von Zoraundmilli
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    AW: Neuropathische Schmerzen - Gabapentin - bitte um rasche Hilfe!

    Zum Thema Tierkommunikation: Ich habe da einiges durch. Ich kenne zwei Leute, die sind Top und mindestens 15 die sind saumäßig schlecht. Darunter gibt es auch viele Abzocker, die nichts bieten für ihr Geld. Aber wie gesagt in einem Fall ist einer Frau der kakadu davongeflogen. Der Tierkommunikator hat sich mit ihm verbunden und konnte genau beschreiben, wo er war. So wurde er wieder gefunden. In einem anderen Fall hatte ein Hund Schmerzen und wurde vom Tierarzt vergeblich behandelt. Ein zweiter Tierarzt scheiterte ebenfalls. (Beide erkannten ein angebliches Rückenproblem). Die TK, die telefonisch um hilfe gebeten wurde, meinte dann, die Hündin sei tragend. Die Halterin meinte erst, das sei Mumpiz. Wollte einen dritten TA hinzuziehen. Aif dem Weg dahin büxte der Hund aus und Tauchte erst nach einer Woche wieder auf. Sie sauste sofort mit ihm zum TA, fragte auch nach der Möglichkeit einer Schwangerschaft. Es wurde ein Ultraschall durchgeführt und es bestätigte sich die Voraussage, es waren 3 Welpen, die nach 2 Wochen zur Welt kamen, gesund und munter. Keiner hatte eine Läufigkeit bemerkt und auch der Vater blieb ein Rätsel Aber die Rückenschmerzen waren weg.

    Das schlimme ist, dass sich jeder Tierkommunikator nennen kann und keiner prüft diese Leute. So gibt es viele Berufe, in denen einige gute Leute im Schatten von Blendern untergehen. Eigentlich schade drum.

  11. #10

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    AW: Neuropathische Schmerzen - Gabapentin - bitte um rasche Hilfe!

    @Zoraundmilli
    Wie Du sagst: man muss wohl seine Erfahrungen machen.
    Ich hatte in 20 Jahren glaub 5 TKs. Zum Teil einfach nur so was von unglaubwürdig und überhaupt...
    Dann hatte ich eine ganz tolle, welche jedoch durch gesundheitliche Gründe aufhören musste (sie hatte einen Unfall).
    Zwischenzeitlich hatte ich jemanden, die es ganz offensichtlich nur aufs Geld abgesehen hatte.
    Nun habe ich eine sehr, sehr gute, einfühlsame TK. Was sie über Yuni berichtete (als ich Yuni zu mir holte), hat mich einfach nur umgehauen. Ein Teil wusste ich bereits, sie hatte jedoch nur Angaben wie Name und Alter!
    Jetzt, im "Notfall" war sie an einer Weiterbildung und hat mich zu jemandem geschickt, die das mit Yuni "notfallmässig" machte.
    Und wie schon gesagt wurde. Glauben versetzt Berge (sieht ja man an unserer welt-politischen Situation ).

    @alle
    Ich wollte Euch noch rasch berichten.
    Gestern haben wir einen schönen Spaziergang unternommen. Yuni rannte und rannte, sie war einfach nur glücklich!!! Ich hatte Angst, dass sie sich übertut, aber es geht. leider reagiert sie immer noch komisch (eher in die aggressive Richtung jetzt). Ihr Verhalten ähnelt aber immer mehr ihrem eigentlichen Wesen, was mich etwas beruhigt.

    Was ich im allgemeinen sagen will:
    Yuni ist zwar handicapiert, jedoch kostet sie jeden Spaziergang total aus. Sie rennt wie andere Hunde, manchmal auf 3, manchmal auf 4 Beinen. Über Stock, Stein und Feld. Sie schnüffelt, sie spielt mit Hunden, sie schwimmt (nicht grad in dieser Jahreszeit), sie bewegt sich einfach etwas steifer als ein normaler Hund.
    Nicht, dass jetzt alle meinen, sie lebe ein langweiliges unbewegtes Leben
    Und noch was: ich bin mir auch bewusst, dass - vielleicht auch hier - viele Menschen denken, dass man so einen Hund lieber einschläfern würde oder bereits hätte. Diesbezüglich hatte ich vor ein paar Monaten mit dem Chirurgen, der ihr die Zehe amputiert hat, eine wahnsinns Auseinandersetzung. Als er meinte: so einen Hund hätte ich eh nie genommen!, hat er sich bei mir ins Wespennest gesetzt. Nun, ich denke, so was muss jeder für sich entscheiden. Ich wusste von Anfang an (hab die RX-Bilder meinem TA gezeigt, bevor ich Yuni adoptierte, der nur meinte: WENN jemand so ein Hund adoptiert, dann sind Sie es ), dass sie ein Hund ist, für den viiiiel Zeit, Geduld und viiiiel Geld aufgewendet werden muss. Ich habe mich dafür entschieden, nicht, weil ich eine Heldin sein will, sondern rein darum, dem Tier diese (wahrscheinlich verkürzte) Lebenszeit, die es noch hat zu zeigen, dass auch es es verdient hat, glücklich zu sein.

    In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Wochenstart.

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