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  1. #1

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    Pusht Cortison so massiv? Oder wie?

    Hi zusammen!

    Ich war vor langer Zeit mal in diesem Forum, aber jetzt komme ich voller Verzweiflung zurück...

    Es geht um unsere Hündin, sie wird Ende Juli 13 Jahre alt, ist ein Schäfermix.

    Sie war bis Ende letzten Jahres total fit, dem Alter entsprechend. Wir sind sogar noch oft gewandert, spaziert etc.
    Im Oktober beim Gassi krachte ihr plötzlich ihr Hinterfuss weg, sie konnte nicht mehr richtig laufen.
    Sind sofort zum TA, sie wurde geröngt, es hiess, Bandscheibenproblem.Sie bekam ne Spritze (Cortison), und Schmerztabletten für 10 Tage. Danach war wieder alles gut! Nur dass die Gassis halt kleiner wurden.

    Vor einigen Wochen dann, waren ihre Plätze verbieselt und sie leckte sich immer da unten, war wund. also wieder TA, und es hieß, die Bandscheibenschmerzen drücken da drauf, also Schmerztabletten und Blutabnahme.

    Das half, dann der Anruf der TA, wir sollen die Tabletten
    sofort absetzten, der Leberwert ist enorm erhöht! Massiv (über1000!)

    Dann krachte sie auch ständig mit den Hinterbeinen weg! Wie benommen!

    Dann kam Homöopathie, ich muss sagen, ich halt da echt was davon! Ging kurzzeitig gut, dann krachte sie wieder ständig weg, immer so phasenweise, nicht immer, aber in regelmäßigen Abständen. Dann gaben wir wieder die Schmertabletten. Aber die halfen dann auch nicht mehr!

    Sie krachte mit den Hinterbeinen weg, und es war wie so eine Art epileptischer Anfall, sie zuckte auch so komisch, wanderte ewig rum (wir hinterher, um sie zu stützen, dass sie sich nichts tut), sie schlief dann irgendwann.

    Es liegt wohl daran, dass durch die enormen Leberwerte (alle!) sind massiv erhöht, und auch die Nierenwerte, sie sich sozusagen selbst vergiftet, und auch die "Aussetzter" "Anfälle", das Schwanken, Wegkrachen etc darauf zurück zuführen sind.
    Sie hatte dann mehrere Tage das Problem, jeden Abend ging es los...

    Dann sind wir wieder zur TA, und da der Facharzt keinen Termin hatte, sagte die TA, wir sollen ihr Kortisontabletten geben.
    Und seit dem....sie wirkt wieder wie die Alte!
    Wirkt wach und aufmerksam. Ist interessiert. Ok, Laufen mag sie nur wenig, aber kein Vergleich!

    Wir waren kurz davor, den "letzten Termin" zu planen, und jetzt wirkt sie wieder voll "normal"!
    Mir kommt das irgendwie komisch vor, hab ein seltsames Gefühl!
    Die TA meinte auch, sie gibt uns jetzt was, damit wir über die Feiertage versorgt sind, es kann sein, es wirkt gut, könnte es aber auch nicht wirken...Und sagte uns noch, wo wir hin sollen, also zu welchen TA für die letzte Spritze, wenn wir sie nicht erreichen und der Hund nur noch schreit...

    Ich bin jetzt total fertig!
    Freu mich einerseits, dass es ihr "gut" geht, hab andererseits total Angst, dass es bald losgeht, und sie schreit und Schmerzen hat...
    Werde am Dienstag mal die TA anrufen, aber wollte einfach mal eure Meinung, ihr kennt euch ja mit Hunden auch aus, oder vielleicht hats ja mal eienr so erlebt.

    Kann es sein, dass die Tabletten (Kortison) einen so pushen???
    Also dass es ihr vermeitlich gut geht, aber nur durch die tabletten?
    Und wie lang hält sowas an?
    Kann das noch ne ganze Weile gut gehn? Oder ehr kurzfritig?

    Ich möchte meine Hündin so lange es ihr einigermassen gut geht behalten!! Aber BEVOR! sie nur noch leidet, schreit, dann möchte ich lieber einen Termin machen. Aber auch nicht zu früh...Oh mann, ich bin total im Zwiespalt und verzweifelt!

    Hat jemand Erfahrung mit sowas????

    Freu mich auf jede Meinung, egal wie!
    Und sorry für den langen Text!

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    AW: Pusht Cortison so massiv? Oder wie?

    Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?

  3. #2
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Pusht Cortison so massiv? Oder wie?

    UI, weiß ja nicht was noch so gemacht/kontrolliert worden ist.
    Kortison nimmt erstmal Entzündung weg....meist wird es noch mit Schmerzmittel gegeben und kann ja, für spontan/kurzfristig puschen. Bei dem was Du sagt, dem Alter.....ja, nichts auf Dauer.....leider. Sorry, wen ich ehrlich bin, rede aber von meinen Erfahrungen.

    Aber lasse das genauer untersuchen. Eine Einengung kann man im Röntgen sehen, dann ist es aber schon heftig. Einen Bandscheibenvorfall aber erst genau im MRT. Und das tut höllisch weh. Was für Dich ein Wegknicken ist, kann aufgrund von Lähmung/Kraftlosigkeit sein, aber auch wegen Schmerzen.
    Es kann, leider auch an sowas denken, ein Tumor sein.

    Arbeiten die Nieren nicht mehr richtig, die Leber, vergiftet sich der Körper, auch schmerzhaft und nicht angenehm für den Hund.
    Großes Blutbild, US vom Bauchraum, Thoraxröntgen. Dann würde ich einen Neurologen noch hinzuziehen. Der kann genauer untersuchen, wie weit Nerven, ist es ein Bandscheibenvorfall, auch wenn ein Tumor wo drückt, die Nerven beeinträchtig hat, ob es Epilepsie ist......

    Frage aber auch: was willst Du noch abklären lassen, was kannst Du ihr noch zumuten? Daher würde ich an Blutbild, US, röntgen und Neurologe denken, mich beraten lassen, denn MRT hieße auch Narkose und wenn eine OP......mit evt. unklarem Ausgang.
    Aber auch eine gute Schmerztherapie, sollte es die Bandscheibe sein, wäre noch möglich. Da weiß der Neurologe.
    Alles Gute!

  4. #3

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    AW: Pusht Cortison so massiv? Oder wie?

    Danke für deine Antwort!


    Hab ich fast befürchtet, dass das nur kurzfristig ist...
    Hab ich ganz vergessen...Ultraschall wurde gemacht, aber ohne Ergebnis! Hieß nur, "Flecken auf der Milz", kA was das ist, und auf anderen Organen auch, konnte aber nicht definiert werden...

    Ne, sind soviel ich weiß nur Kortisontabletten...kann aber natürlich schon sein, dass ein Schmerzmittel mit drin ist, kA.

    Also denkst du auch ehr, dass das jetzt gegeben wird, um ihr "die letzte zeit" zu verschönern?

    Geröngt wurde sie ja, hieß eben das die Knochen hinten "Bandscheiben" da halt drücken...

    Ja so soll es wohl laut Blutbild sein, dass sie sich wegen dieser leberwerte, die ALLE so massiv hoch sind, selber vergiftet...

    Ne, MRT und Narkose kommt nicht in frage, hat uns die TA auch abgeraten...

    Unsere TA ist echt gut, aber rät auch von großen behandlungen ab.

    Wir glauben mittlerweile, dass das "ursprüngliche hauptproblem", die Bandscheiben, nur ein Nebenproblem sind, dass die Leber und Nierenwerte, vorallem die Leber, das Hauptproblem sind!

    Mich verwunderte nur, dass die plötzlich wieder so "gesund" wirkt...

    Aber sagt mal, wie merkt man denn, wann der "Richtige Zeitpunkt" ist?

    Es ist so doof, ich möchte ihr Leben nicht beenden, wenn es ihr vermeitlich "gut geht", aber ich möchte auch nicht warten, bis sie vor Schmerzen nur noch schreit, und man sich dann nichtmal mehr "verabschieden" kann.

    Wie macht man es denn richtig???
    Blöde Frage, ich weiß, aber vielleicht habt ihr ja Tip's?

    @mottine:
    Bei dem was Du sagt, dem Alter.....ja, nichts auf Dauer.....leider. Sorry, wen ich ehrlich bin, rede aber von meinen Erfahrungen.
    Und was denkst du so, in etwa?

    Sehr kurzfristig, so die nächsten Tag/Woche, oder kann es noch Monate gehen?

  5. #4
    Avatar von Pauli 2
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    AW: Pusht Cortison so massiv? Oder wie?

    Hallo Belli,

    Kortison kann kurzfristig Wunder wirken, da es die Entzündungen hemmt und entlastet, aber....
    1. es wirkt nur eine bestimmte Zeit und 2. es hat gravierende Nebenwirkungen, wenn man es länger einsetzt oder nicht vernünftig ausschleicht.
    Ich würde es meinem Hund auch für einen begrenzten Zeitraum verabreichen, vlt. können sich die Beschwerden dadurch sogar zurückbilden. Es gibt immer noch Hoffnung, solange es wirkt! Gib nicht auf!

    Zum "richtigen Zeitpunkt": ich denke, es ist für jeden Tierbesitzer eine sehr gravierende Entscheidung. Meistens zeigt uns das Geschöpf selber, wann es soweit ist, wenn es nicht mehr kann und will, wenn es nicht mehr essen will, wenn es sich zurückzieht oder vor Schmerzen gar stöhnt oder wimmert. Ich hatte mal einen Bullterrier-Mischling, der war 14 Jahre alt und immer fit. Dann, auf einmal, wanderte er so komisch im Zimmer rum und ging immer in die Ecken, als wollte er sich verstecken. Am nächsten Morgen stieg er aufs Sofa und kratzte mit der Pfote verzweifelt die Tapete runter. Er gab auch wimmernde Geräusche von sich und ich wußte genau: Es ist soweit. Am selben Tag wurde er eingeschläfert. Aber schwer ist es immer, die Freunde gehen zu lassen. Versuche, ruhig zu bleiben und das Schicksal entscheiden zu lassen. Wenn Du Dich aufregst, spürt es der Hund und regt sich auch auf.

  6. #5

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    AW: Pusht Cortison so massiv? Oder wie?

    Danke!

    Kortison kann kurzfristig Wunder wirken, da es die Entzündungen hemmt und entlastet, aber....
    DAchte ich mir fast, aber dass das so Auswirkungen hat...

    Ja, das Cortison wird schon runterdosiert

    Weißt du, ich weiß garnicht, ob sie Schmerzen hat oder nicht, aber laut des Blutbilds muss es so sein.

    Und jetzt zB, obwohl es heute ehr kühl ist, sie liegt da und hechelt als läge sie in der prallen Sonne...



    1. es wirkt nur eine bestimmte Zeit
    hast du ne ungefäre Ahnung wie lang?
    Also ehr Tage, Wochen oder Monate?
    Ich mein wie lang sowas pusht?

    vlt. können sich die Beschwerden dadurch sogar zurückbilden. Es gibt immer noch Hoffnung, solange es wirkt! Gib nicht auf!
    Das hört sich toll an, aber ich glaubs in diesem Fall leider nicht...

    Dann, auf einmal, wanderte er so komisch im Zimmer rum und ging immer in die Ecken, als wollte er sich verstecken
    Komisch, das war bei ihr auch...Als sie vor dem Cortison immer diese "Anfälle" hatte, also die letzte Woche, da wollte sie auch immer unter die Eckbank etc...
    Was hatte dein Bullterrier dann so plötzlich?

    Oh mann, ich hoffe, ich mach das Richtige...

    PS: Ich finde knapp 13 jahre noch gar nicht so alt für nen Mischling.
    Wir dachten noch bis vor nem halben Jahr die wird mindestns 15, so wie sie drauf war...

  7. #6
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Pusht Cortison so massiv? Oder wie?

    Schwer, weil man ja weiß....es ist ein Abschied für immer, aber man muß an sein Tier denken.

    Woran man es erkennt? Ganz ehrlich? In dem Moment....und hinterher ist mir vieles noch klarer geworden, das ich auch dachte, hätte ich doch früher.....

    Ich versuche, fällt aber auch mir schwer, sachlich zu erklären:
    Hunde reißen sich oft zusammen. Sie haben starke Schmerzen, zeigen es aber nicht. Oft erkennt man es nur, das sie die Augen leicht zusammen kneifen, hecheln....meist reißen sie sich sogar noch zusammen, werden sie beobachtet.....

    Aber man kennt seinen Hund.....er kommt schwer hoch, die Lebensfreude ist weniger, bis weg. Das was Du sagst.....Hund ist kurz aufgepuscht, dann ist alles "Schlimme" wieder da.....die Blutwerte sprechen auch für sich.....sich selber zu "vergiften" ist auch sehr unangenehm, schmerzhaft.....

    13 Jahre für einen Schäferhundmix ist sehr alt. Wäre es ein Chimix, ja, aber auch hier gibt s Hunde, die auch keine 17 werden. Meine Hunde, die über 60cm waren, wurden über 13, aber keine 14 Jahre alt. Du hast einen sehr alten Hund und wie bei uns Menschen auch....manche werden 60 und laufen am Rollator, andere laufen noch mit 90 einen Marathon.

    Du sagst, Du hast einen guten TA, zu dem Du Vertrauen hat. Sprich´ mit ihm. Sage ihm auch ehrlich: Du weißt, das Du loslassen mußt, aber bist Dir mit dem Zeitpunkt unsicher, willst den "richtigen" aber nicht verpassen. Dein TA wird ehrlich zu Dir sein, aber Du mußt auch offen dafür sein.

    Als bei Rino die Tumore im US festgestellt wurden, ließ ich die Lunge röntgen, die auch zu war.....noch ein paar Wochen......2 Tage später merkte ich, sie wollte nicht mehr hoch, ihre Augen wurden trüb, meine so verfressene Rino schaute die besten Leckereien angeekelt an......lag da...und wenn ich mich zu ihr setzte......meine Schmusemaus, die ihr Leben lang immer nur mit Körperkontakt zu mir lag, am besten auf mir drauf......sie stand auf und legte sich woanders hin......da wußte ich es........und als sich dann eine kleine Beule bildete.....an dem Tag, wo der TA zu mir kam........da war ein Tumor geplatzt.......

    Glaube mir, wie weh es tat, die letzten Stunden mit dem heißgeliebten Hund zu verbringen, der da lag, vor sich hinstarrte, von dem ich mich aber nicht körperlich mit streicheln verabschieden konnte, weil er keine Berührungen mehr wollte.......das war die Hölle...so nah und doch so fern.......erst als sie nicht mehr lebte, konnte ich nicht mehr aufhören sie zu streicheln....mußte aber, weil ich sie ins Krematorium fahren mußte.....man, heule gerade und spüre sie.....

    Sorry, kam so aus mir raus......wichtig ist: warte nicht zu lange......und gib´ ihr jetzt noch alles was sie mag. Rino liebte Dosenfutter, immer sagte ich, wenn....dann kriegt sie so viele sie mag, ist ja dann eh egal....und dann? Ging es ihr so schnell so schlecht, das sie nicht mal die mehr wollte......das bereue ich, ihr das mal nicht eher "gegönnt" zu haben......

  8. #7
    Avatar von Murmelona
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    AW: Pusht Cortison so massiv? Oder wie?

    Ja, die Schäfermixe... unserer wird jetzt 11 (genau wissen wir sein Datum nicht, aber so ungefähr ganz gut, er war uns als 3-4 Monatiger Hund zugelaufen) und er hatte Lupus, zur Zeit nicht schlimm, epileptische Anfälle vor einigen Jahren, und jetzt merken wir schon, dass er "nachlässt". Im Herbst fahren wir mit ihm ans Meer, das er noch nie gesehen hat. Was dann kommt? Jedes Monat ist ein Gewinn.
    Buddy war 11 als er zu uns kam und wir konnten ihm noch sechs Monate geben, in denen er zum ersten Mal in seinem Leben in einem Haus leben durfte, ein Hundebett und ein Spielzeug hatte.

    So ist das eben. Vielleicht sollten wir uns Schildkröten halten, die leben länger.

    Bleib tapfer!

  9. #8
    Avatar von KuNiRider
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    AW: Pusht Cortison so massiv? Oder wie?

    Ja, Cortison hat schlimme Nebenwirkungen aber dass ist doch völlig egal, denn es ist ja in diesem Fall leider eine Endlösung .
    Wenn es deinem Hund hilft, in dem es Entzündungen und damit Schmerzen hemmt und ihm dadurch noch zu ein paar Tagen oder gar Monate verhilft, dann sind doch die Nebenwirkungen nicht das Problem. In Deutschland wurde lange Zeit auch sterbenden Krebspatienten die Opiade Schmerzmittel verweigert, weil sie ja davon süchtig werden könnten ...

    Wenn es dann trotzdem schlechter wird und du deinem TA andeutetest, dass du bereit bist, dann wird er dir sicher ehrlich sagen, dass es nun Zeit ist, deinem Tier den letzten Gefallen zu tun. Ja Gefallen, denn ein Leben unter Schmerzen ohne Gassigehen und Rumschnuppern ist kein Hundeleben mehr Und 13 jahre ist für Schäferhundartige ein schon gehobenes Alter. Ich habe mich sehr mit diesem Thema beschäftigt, denn ich lebe seit 35 Jahren mit der Gefahr täglich im Rollstuhl zu landen und wäre froh, wenn es für mich dann eine legale und sanfte Methode zum Sterben gäbe!

    Sei stark, denke nicht an das Ende sondern an die schönen Zeiten die ihr hattet!
    Kurt

  10. #9
    Gelöscht
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    AW: Pusht Cortison so massiv? Oder wie?

    Danke Kurt!

    Das hast du sehr schön geschrieben, finde ich! Danke dafür.

    Liebe Grüße,
    Wulf und Dumbledore

  11. #10
    Avatar von Pauli 2
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    AW: Pusht Cortison so massiv? Oder wie?

    Hm, weiß nicht. Denke immer, ideal wäre, wenn der Hund nicht in einer Klinik oder beim Arzt eine finale Spritze bekommt, sondern zuhause in vertrauter Umgebung über den Regenbogen geht. Habe diese Prozeduren schon an die acht Mal mitmachen müssen, keiner der Hunde starb "friedlich" zuhause, immer Fahrerei, Stress, meine eigene innere Aufregung, meine Tränen, immer ging es irgendwie um mich, um meine Trauer, um meinen Verlust. Im nachhinein, nach so vielen Jahren, frage ich mich, ob ich immer richtig gehandelt habe, wenn ich dachte, jetzt ist es genug und ob ich nicht im Endeffekt nur an mich selber gedacht habe und mir (uns) weiteren Abbau der Lebensqualität des Hundes ersparen wollte. Im einen oder anderen Fall hätte ich vlt. abwarten können, z.B. bei meinem alten Orion, dem Dobermann, der riesig war und als unverträglich galt, der treueste Kerl, den ihr Euch vorstellen könnt, der Husten bekam und so laut hustete, daß die Wände wackelten, es ging in ein Keuchen über. Ich fuhr entnervt in die Klinik, dort eröffnete man mir, er hätte ein Herzleiden, jeder weitere Tag wäre eine Qual. Man könne zwar anbehandeln, aber mit ungewissem Ausgang und dann das Alter (12 Jahre)!!, man würde mir abraten u. schon bekam er die never come back Spritze. Er war nur 13 Monate bei mir, vorher im Tierheim beachtete ihn niemand. Ich bereue es heute noch, nicht anders reagiert zu haben. Deswegen mein Appell an die Intuition: auf das Tier hören, was will es, was braucht es, was fühlt es gerade.

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