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  1. #21

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    AW: Schilddrüsenerkrankungen beim Hund

    Hi Ihrs!

    Bei Gina habe ich die Schilddrüse auch schon testen lassen, da sie von Haut/Fell her auffällig war.
    Schilddrüse ok, dafür aber Allergiker.

    Kann ich wirklich nur bestätigen, Schilddrüsenerkrankungen werden immer häufiger. Die Unterfunktion kommt hier öfters vor als die Überfunktion.

    Beim Menschen ähnlich, hier in Süddeutschland leiden mehr Menschen an Schilddrüsenerkrankungen als z.B. in Norddeutschland. Aus dem Grund hab ich selbst keine Schilddrüse mehr und darf auch Tabletten schlucken.

    lg Cathrin

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    AW: Schilddrüsenerkrankungen beim Hund

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  3. #22
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    AW: Schilddrüsenerkrankungen beim Hund

    Hallo,

    wir leben zwar an der Nordsee, aber das scheint nicht zu reichen mir dem Jod.


    Kann mir mal jemand sagen, ab wann sich eine Veränderung bemerkbar macht?

    Aaron bekommt die Tabletten jetzt knapp 1 Woche. Gestern bei der UO ist der gerannt, dass ich kaum Schritt halten konnte.
    Eigentlich so wie früher, ganz dicht am Bein, mit freudig wedelnder Rute und im Affenzahn.

    Zum ersten Mal hat Sitz auch aus der Bewegung geklappt. Dafür hat er das paltz aus der Bewegung vermasselt, das Einzige, was er wirklich aus der Bewegung konnte.

    Vielleicht bilde ich mir das ja auch ein und er hat sich nur tierisch gefreut, mich nach 3 Tagen Trennung wiederzusehen.


    LG Manuela

  4. #23

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    AW: Schilddrüsenerkrankungen beim Hund

    Hallo Manu...

    so, ich habe heute das Ergebnis von Minos Schilddrüsenuntersuchung bekommen: alles normal!!!

    Also weder eine Unter- noch eine Überfunktion deswegen hab ich nicht abgestimmt, denn die Möglichkeit keins von beidem gibts ja nicht...

  5. #24
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    AW: Schilddrüsenerkrankungen beim Hund

    Hallo Gwimlin,

    Habe ich vergessen, ich habe versucht, es hinzuzufügen. Leider geht das nicht.


    Gruß Manuela

  6. #25
    Ehren-Mitglied Avatar von Bergers
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    AW: Schilddrüsenerkrankungen beim Hund

    Hallo,

    ich hole das Thema mal wieder nach vorne.

    Sind da noch mehr Hunde mit auffälliger Schildrüse?


    LG Manuela

  7. #26
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    AW: Schilddrüsenerkrankungen beim Hund

    Schilddrüsen-Dysfunktion?

    mit freundlicher Genehmigung vom Do-Khyi-Club Schweiz. Von Dr. J. Smeenk

    Die Schilddrüse beim Hund besteht aus zwei Organen, die links und rechts von der Luftröhre liegen, ungefähr auf der Höhe der ersten drei bis acht Knorpelringe, also dicht am Kehlkopf. Der Umfang dieser Schilddrüsenorgane beträgt etwa 2,5 mal einen mal einen Zentimeter bei einem 15 Kilo schweren Hund und können nicht erfühlt werden, weil sie sehr tief liegen.

    Die Schilddrüse gehört zu den Hormondrüsen. Solche Hormondrüsen geben das von ihnen produzierte Produkt sofort an das Blut ab. Jodium ist ein wichtiger Teil des Schilddrüsenhormons (Tri-jodothyronine T3 und thyroxine T4). Diese Hormone regeln den Stoffwechsel aller Körperzellen.

    Wir können den Stoffwechsel mit einem brennenden Ofen vergleichen. Wird zu viel Schilddrüsenhormon produziert, brennt der Ofen volle Pulle. Wenn es zu wenig von diesem Hormon gibt, brennt er auf Sparflamme. Bei einer Schilddrüse, die nicht mehr arbeitet, befindet sich ein Mangel des Schilddrüsenhormons im Blut. Die Folge hiervon sind ein langsam verlaufender Stoffwechsel mit einer grossen Anzahl an Krankheiten.

    Das Krankheitsbild nennen Tierärzte Hypothyreose. Veränderungen betreffen sowohl das Äussere wie auch das Verhalten. Bei einem Hund mit einem Mangel an Schilddrüsenhormonen können wir eine grosse Anzahl von Symptomen erwarten, auch wenn diese nicht alle gleichzeitig auftreten müssen. Manchmal wird ein nicht so spezifisches Problem überdeckt, wodurch das Krankheitsbild weniger deutlich, ja sogar irreführend sein kann.

    Das Krankheitsbild entwickelt sich langsam. Bevor der Besitzer bemerkt, dass irgendwas nicht stimmt, sind oft schon Monate verstrichen. Man hat den Eindruck, dass der Hund frühzeitig altert. Selten sehen wir die Symptome vor dem zweiten Lebensjahr entstehen, meist betrifft es Tiere zwischen dem zweiten und sechsten Jahr. Wir finden dieses Krankheitsbild vor allem bei mittelgrossen und grossen Rassen; bei Zwergrassen ist Hypothyreose eine grosse Ausnahme.

    Der Hund ist unaufmerksam, er interessiert sich nicht mehr für seine Umwelt; er schläft viel und hat eine schlechte Kondition. Durch den langsamen Stoffwechsel ist auch die Körpertemperatur nimmt zu, manchmal sogar ausgesprochene Fettleibigkeit. Bei Hündinnen bleibt die Läufigkeit aus.

    Kahlheit
    Ein anderes auffallendes Symptom betrifft die Haut. Wir sehen eine Kahlheit vor allem an der Rute. Das Fell wird durch den Verlust von Unterwolle dünn. Die Haut selbst zeigt oft Schwarzverfärbung durch eine starke Pigmentierung. Die Haut ist trocken und fühlt sich rau an. Oft sieht man eine Schwellung (eine Art Ödem) der oberen Augenlider und der Kopfhaut, wodurch der Hund einen traurigen Gesichtsausdruck bekommt. Auch Wasserablagerungen in den Gelenken (zum Beispiel Knöchel), wodurch der Hund lahmt, sind nicht selten.

    Behandlung
    Die Behandlung eines Hundes ist eine so genannte Substitutions-Therapie: das fehlende Schilddrüsenhormon muss in Form von L-Thyroxine-Tabletten täglich verabreicht werden. Diese Behandlung muss lebenslang ohne Unterbrechung fortgesetzt werden.

    Die einer solchen lebenslangen Behandlung ist darum von grosser Wichtigkeit, die Diagnose exakt zu stellen. Das geschieht durch eine Schilddrüsenhormon-Bestimmung (T4) im Blut. Normal liegt der T4-Wert bei 20 bis 46 nmol/l; bei Hypothyreose ist er niedriger als 6 nmol/l. Diese niedrigen Werte können jedoch auch bei anderen Erkrankungen wie zum Beispiel Cushing-Syndrom, dem Gebrauch von Cortison, Anti-Epileptika und Entzündungshemmern festgestellt werden. Darum ist es auch empfehlenswert, nicht nur einfach Blut zu entnehmen, sondern einen so genannten TSH-Stimulationstest durchzuführen.

    TSG ist ein schilddrüsen-stimulierendes Hormon, das in der Hypophyse gebildet wird, eine Hormondrüse, die unter dem Gehirn liegt. Spritzen wir TSH, dann wird der T4-Wert im Blut ansteigen. Auch bei den Patienten, die aus Gründen, die wir aufgeführt haben, einen niedrigen T4-Wert aufweisen. Bei Hunden mit „echter" Hypothyreose sehen wir jedoch keine Reaktion auf das TSH und der T4-Wert bleibt vor und nach der Injektion niedrig. Die Diagnose ist dann mit ziemlicher Sicherheit gestellt.

    Bereits in der ersten Woche, in der der Hund mit L-Thyroxine-Tabletten behandelt wird, nimmt die Aktivität stark zu.

    Anders verläuft es mit den Hautproblemen. Diese Probleme zeigen nur langsam Besserung und scheinen anfangs sogar noch schlimmer zu werden. Der Haarausfall nimmt zu und die Haut schuppt sich stark. Aber das ist ein gutes Zeichen. Die alten Hautzellen werden abgestossen.

    Etwa nach einem Monat beginnt das Fell, sich zu regenerieren. Bei einer Kontrolle, die etwa zwei Monate später ausgeführt wird, sieht der Hund schon wieder ganz ordentlich aus. Die Genesung der Schwarzverfärbung dauert etwas länger. Nach zwei Monaten kann durch eine neuerliche Blutuntersuchung kontrolliert werden, ob das eingestellte Niveau konstant geblieben ist. Das Übergewicht des Hundes wird durch die zugenommene Aktivität wie von selbst verschwinden.

  8. #27
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    AW: Schilddrüsenerkrankungen beim Hund

    Hallo,

    viele dieser Symptome stimmen gar nicht mit Aarons Unterfunktion überein.

    Er hat keine kahlen Stellen oder Verlust von Unterwolle, im Gegenteil, er hat zuviel Fell und jede Menge Unterwolle, die nur schwer herausfällt.

    Hautveränderungen hat er auch nicht, auch kein Wasser in den Gelenken, er lahmt auch nicht. Kein Übergewicht und die Temperatur ist normal.

    Er ist allerdings träge und schläft viel und seine Kondition ist schlecht.

    Er bekommt die Tabletten jetzt seit ca. 2 Wochen, man merkt doch schon etwas mehr Aktivität. Ich vermute allerdings, dass die Dosis doch noch zu niedrig angesetzt ist. Die TÄ hat sie auch auf unterem Level angesetzt.

    Mal sehen, nächste Woche müssen wir zur ersten Kontrolle, u.a. der Herzfrequenz. Blutabnahme dauert noch etwas länger, dafür ist der zeitraum noch zu kurz.


    LG Manuela

  9. #28
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    AW: Schilddrüsenerkrankungen beim Hund

    Hallo,

    dank Himmi haben wir ja nun auch noch eine weitere Möglichkeit für die Abstimmung bekommen.

    Auch wenn es mir jetzt nicht mehr hilft, interesiert es mich trotzdem, ob noch mehr Hunde daran leiden.

    Also noch mal auf die Portalseite damit.



    LG Manuela

  10. #29

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    AW: Schilddrüsenerkrankungen beim Hund

    Bei Ronja hat der TA damals auch auf eine Schilddrüsenüberfunktion getippt. Sie war ruhelos, hyperaktiv, hat nie zugenommen und immer stark gehechelt. Ich habe dann ein Blutbild mit Schilddrüse machen lassen und es kam nichts bei heraus! Bei ihr lag es als Welpe wahrscheinlich an ihrer Angst und dem ständigen Streß, den sie sich selber dadurch gemacht hat. Mittlerweile ist ein Glück alles ok :]

  11. #30

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    AW: Schilddrüsenerkrankungen beim Hund

    Hallo Alle zusammen!

    Ich kenne dieses Problem auch. Habe einen 3 jahrigen Bordeauxdoggen Rüden der keine Schilddrüsenfunktion hat. Wir haben uns immer gewundert, warum der Dicker immer blutige-krustige Stellen auf der Haut und Haarausfall hatte. Zum anderen war er immer sehr dünn und hat als Junghund viel Durchfall & Erbrechen gehabt. Nach einigen Fehldiagnosen etlicher Ärzte kamen wir auf die Idee eine große Blutuntersuchung zu machen. (Leider waren meine "Vorärtze" der Meinung das Erbrechen war durch Infektionen bedingt,dann hatte er eine Futtermittelintolleranz, dann war es mal wieder eine Allergie oder es lag an einer Borellien Infektion.) Dabei kam raus das keine Schiddrüsenhormone gebildet werden. Seitdem bekommt er morgens und abends 2,5 Tabl. L-Thyrox 200mg. Nach 3 Wochen konnte man sehen wie sich die Haut wieder erholte, das Fell dichter wurde und er auch gut an Gewicht zunahm. Die Krankheit ist bei uns nicht heilbar, aber wir können damit leben. Ich hoffe das ich helfen konnte, alles Gute an alle kranken Wuffs...

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