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  1. #1
    Moderator Avatar von mottine
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    unklare Schmerzen im Kopfbereich....?

    Hallo,
    da ich keinen besseren Titel wußte...

    Also, Ihr wißt ja noch, das Lexa von dieser tollen TÄ das Trommelfell zerstört bekam.
    Eine Endoskopie nach 3 Monaten ergab: das Trommelfell wäre verwachsen. 5 Monate bei der Kastration: sagte man mir auch: Ohr zu.

    Dann noch 3x per Othoskop: zu, also hieß das auch: sie darf schwimmen, mit offenem Trommelfell absolut tabu.

    Ich erzählte ja dann, das sie auf einmal so schmerzempfindlich ist, wenn man die Wangenhaut berührt, das sie sogar aufschreit. Zudem
    stellte sie die Haare oben auf dem Kopf, nur neben dem linken Ohr hoch, Bilder kommen noch.

    Ich ließ ein MRT machen. Auch hier guckten die mit Kamera ins Ohr.....nur sagte man mir da: Ohr offen! MRT Ohne Befund. Auffällig war nur, das das Ohr innen sofort stark rötete, sobald es berührt wurde, deshalb wurde ein Tupferabstrich gemacht. Kein Schütteln.

    Als sie aus der Narkose erwachte, hatte sie ALLE gleichen Anzeichen, wie an dem Tag, als sie das Trommelfell zerstört bekam:
    ständiges Schütteln, Ohr hängt, Kopfschiefhaltung.....

    Da ja dann auch ein Keim gefunden wurde......komischerweise zeigte sie aber vor der Endoskopie keinerlei Reaktionen, das im Ohr was war.
    Blöd: man darf ja nichts zum Spülen ins Ohr bringen. Also AB, das aber im Ohr nicht wirkte, da der Keim auf der Haut war, nicht im Blut......meine TÄ ging dann vorsichtig mit einem zart benetzten Tupfer ins Ohr und cremte leicht ein....so wurde es dann besser, bis weg.

    klar kam mir der Gedanke: die haben das Trommelfell nochmal zerstört.......denn nach allen Endoskpoien, also mit Kamera rein, zeigte sie nach dem Aufwachen: NIX!
    Vielleicht wurde sie wach, schüttelte sich......keine Ahnung.

    Also nie mehr schwimmen!

    Die Schmerzhaftigkeit ist geblieben und die Haare hoch auch...wieder beim Neurologen....der fand das auch auffällig, konnte abe nix finden. Meinte, wieder ein MRT machen lassen.....wieder 800€.....

    Ich bin irgendwie der Meinung, das kommt vom Ohr......wenn Lexa an ihrem Hals knabbert, schreit sie schon auf.......





    Wenn von Euch einer eine Idee hat.......

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    AW: unklare Schmerzen im Kopfbereich....?

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  3. #2

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    AW: unklare Schmerzen im Kopfbereich....?

    Da stehen wiklich nur die Haare hoch, oder ist das ne Beule?

    Meine Idee wenn's ne Beule ist: Gewebeprobe analysieren lassen. Mal die HWS checken.

    WediWedi

  4. #3
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: unklare Schmerzen im Kopfbereich....?

    Nein keine Beule. Alles weich drunter. Neurologe fand auch nix, meinte aber, auffällig sei das schon, das nur die Haare hoch stehen.

    Ist ja auch, wenn sie mit Lexa spielt, wo sich Hunde gegenseitig abknabbern.......dann schreit sie oft auf, klemmt die Rute, hört sofort auf und beim Aufschreien erschrickt Lexa dann oft so, das sie selber mit geklemmter Rute sofort von Cendra wegrennt.

    Und, vergessen: das Auge tränt auch öfter, "einfach so"; ohne das was ist.

    Also denke ich immer wieder ans Ohr.......ich kenne keinen Menschen mit zerfetztem Trommelfell, den ich fragen könnte, wie was ist.........

    Man kann die Haare auch runterstreichen, sie stehen sofort wieder. Und eine Beule bleibt nicht 1 Jahr so.......

    HWS wurde ja untersucht, also orthopädisch, neurologisch, alle Biegungen ohne Probleme........

  5. #4
    Avatar von Deargi
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    AW: unklare Schmerzen im Kopfbereich....?

    Das Trommelfell hat auch eine schützende Funktion. Durch Performation des selbigen können leicht Keime ins Mittelohr gelangen, was zu einer Otitis media führen kann. Wenn zusätzlich das Innenohr befroffen ist können zusätzliche Symptome, wie Lähmungserscheinungen im Gesicht (Gesichtsnerven, Nervus facialis) auftreten, welcher am Rand des Mittelohres verläuft. Dies kann u.a. zu den von dir genannten Symptomen führen.

    Mittels einer otoskopischen Untersuchung lässt sich das Mittelohr gut betrachten, die Beteiligung des Innenohr jedoch kann mittels eines Audiometrietestes beurteilt werden. Wichtig ist, auch auszuschießen, dass auch eine Schädigung der Gehörknöchelchen vorliegt.

    Gute Besserung, dem Mädel!

    LG, Sandra

  6. #5

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    AW: unklare Schmerzen im Kopfbereich....?

    @ Deargi: Eine tolle Antwort! Fast so als wäre es eine Vorsehung gewesen, dass Du Dich hier angemeldet hat - gerade wo dies Thema aktuell ist!

    "Otitis media" - hab' ich noch schnell ergoogelt: Mittelohrentzündung. Die ganzen von Dir aufgeführten Symptome, kann mottine bestimmt gut abschätzen.

    Dass die Haare aufgestellt sind, könnte doch in Richtung Lähmung, Teillähmung deuten. Zumindest soweit, dass der Nervenbereich dieser Stelle "irritiert" ist.

    Schädigung der Gehörknöchelchen
    Deswegen tendiere ich schon eher dazu, dass es bei einem Knochen im Ohr/Gehörgang, bei der OP vielleicht eine kleine neurologische Schädigung gegeben haben könnte.
    Da wüsste ich z.B. ein "menschliches" Verleichsbespiel: Durch einen durch Fixateur reparierten Beckentrümmerbruch, habe ich an beiden Oberschenkeln taube Stellen. Und auch da stehen die Härchen leicht ab. Der im BECKEN angebrachte Fixateur, beschädigte damals eine Nervenbahn, die für diesen Hautbereich der Oberschenkel zuständig ist.

    Das würde ja sinnmäßig passen: Kleine Schädigung am Gehörknöchelchen, kleine "Irritation" des Hautbereiches.

    Aber könntest Du mit so einer eventuellen Schädigung, auch die anderen Auffälligkeiten von Lexa in Zusammenhang bringen?
    Berührungsempfindlichkeit, - , nicht nur in diesem Bereich, sonder gleich runter bis zum Hals.

    WediWedi

  7. #6
    Avatar von Deargi
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    AW: unklare Schmerzen im Kopfbereich....?

    @ WediWedi

    Danke für die Blumen!

    Wenn du die hier im Thread genannten Auffälligkeiten meinst, dann: ja.

  8. #7
    Avatar von jette
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    AW: unklare Schmerzen im Kopfbereich....?

    Zitat Zitat von Deargi','index.php?page=Thread&postID=479673#post4 79673
    Mittels einer otoskopischen Untersuchung lässt sich das Mittelohr gut betrachten,
    oha, wenn dein TA mit einem otoskop das mittelohr untersuchen will gehört er verklagt
    mit dem otoskop soll er bitte nur bis vor das trommelfell gucken, also nur das äussere ohr - und nicht durch's trommelfell durch bis ins mittelohr

    MRT und/oder CT sind mittel der wahl - wenn man genug kohle hat

    die sache mit dem fazialis-nerv ist schon sehr interessant - der hat wohl laut wikipedia auch einen kleinen ast, der einen muskel im mittelohr innerviert und bei reizung zur "hyperakusis" führen kann (erhöhte schallempfindlichkeit) - was bei cendra ja der fall zu sein scheint.
    ansonsten innerviert der nerv einige drüsen (speicheldrüsen, tränendrüse) und dann noch sensorisch (fühlen) und motorisch (bewegen) das gesicht und das ohr.
    das würde auch die aufgestellten haare erklären können - das gesicht/ohr/oberlid hängt bei cendra ja nicht, oder? das sieht man sofort, hatte mal eine ratte mit so einer "fazialisparese" wo wir keine ursache mehr finden konnten.

    mottine, ich würd wohl mal einen abstecher beim neurologen machen - uni habt ihr ja in der "nähe".

  9. #8
    Avatar von Deargi
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    AW: unklare Schmerzen im Kopfbereich....?

    Zitat Zitat von jette',index.php?page=Thread&postID=479690#post479 690][quote='Deargi','index.php?page=Thread&postID=47967 3#post479673
    Mittels einer otoskopischen Untersuchung lässt sich das Mittelohr gut betrachten,
    oha, wenn dein TA mit einem otoskop das mittelohr untersuchen will gehört er verklagt
    mit dem otoskop soll er bitte nur bis vor das trommelfell gucken, also nur das äussere ohr - und nicht durch's trommelfell durch bis ins mittelohr
    [/quote]Stimmt! Aber nur insofern das Trommelfell auch intakt ist. Aber auch eine Flüssigkeitsansammlung (Paukenerguss) hinter dem Trommfell, also im Mittelohr kann mittels einer Ohrenspiegelung beurteilt werden.

  10. #9
    Avatar von jette
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    AW: unklare Schmerzen im Kopfbereich....?

    - jau

  11. #10
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: unklare Schmerzen im Kopfbereich....?

    Ins Mittelohr kann man nicht gucken, weil man dann am Trommelfell vorbei muß und so noch mehr Schaden anrichten kann. Denn die Kamera, nur mit der kann man sichere Bilder erwarten, ist dicker als der "Durchgang".

    Kopfschütteln, Ohr hängt, Kopfschiefhaltung zeigt sie nicht. Aber ich mache mir halt Gedanken.
    Eine OP am Ohr hat nicht stattgefunden....und das MRT vor 1 Jahr war auch ohne Befund.

    @jette
    war ja in der Uni beim Neurologen. Der machte ja dann letztes Jahr das MRT....dieses Jahr fand er nix......wenn, dann wieder MRT........wenn es "nur" eine Irritation ist......aber ich denke gleich: vielleicht tut´s ja auch ohne Berührung weh.....

    Hängen, verzerrt usw. ist nix. Gehe mal Deine Erklärungsworte googeln.

    Mit dem Othoskop geschaut, kann man nichts sehen: kein Dreck, nix rot, nichts entzündet.......hm, aber wenn im Mittelohr was wäre, müßte sie mehr "unwohlsein" zeigen........

    @wediwedi
    hihi, nicht Lexa, ist Cendra.

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