1. #1

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    Appenzeller Sennenhund...

    Hallo ihr Lieben,

    Ich bin stark verunsichert und wollte euch mal um Rat bzw Erfahrungen Fragen. Wir haben ja durch eine fast schon schicksalsträchtige Begegnung die Chance auf einen Welpen dieser Rasse bekommen.

    Ich finde die Hunde optisch toll und dachte ich würde
    alles über ihr Wesen wissen. Nach dieser Begegnung hat man sich nat stärker informiert und auch mit div Züchtern gesprochen um sich Infos zu holen. das hat mich aber stark verunsichert weil es auch vorkam das zuerst die "negativen" Eigenschaften aufgeführt wurden. Die da wären: Hoher Lauf- und beschäftigungstrieb vergleichbar mit Shepard UND starker Belldrang den man nie ganz weg bekommt höchstens im besten Fall gedrosselt oder kontrolliert....

    Mit der Auslastung würde ich wohl noch hinbekommen aber dieses Bellen? Mein Mann macht sich nat. auch Gedanken wegen Nachbarn und wenn er morgens um 6 von der schicht kommt und der Hund alles wach bellt ist das nicht toll...

    Ich hoffe hier kennt jemand sich aus, hat vl selber so einen Hund und kann mir davon erzählen...

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    AW: Appenzeller Sennenhund...

    Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?

  3. #2
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Appenzeller Sennenhund...

    Lautes dunkles bellen, ja, das kenne ich auch. Laute hohe Stimme, aber nicht immer gewollt....aus menschlicher Sicht.
    Das war bei mir auch immer die größte Angst: Gebelle, wegen der Nachbarn. Bekam ich aber bei allen bisher hin. Auch mal über Umwege.......also Klingel aus, wer kam, mußte anrufen.

    Ich hatte über Jahre einen Entlebucher in Betreuung und weiß, was es heißt, wenn die losbellen. Jasko bellte los, sobald man die Leine anlegte, bis runter auf die Straße......dann wurde er ruhiger, auf dem Gang: kein Mucks.

    Also wurde da geübt: Leine genommen, er bellt, ich gehe wieder ins Wohnzimmer, setze mich hin. Er kommt, ruhig, Lob. So dann Schritt für Schritt. Er machte das 6 Jahre lang und nach 3 Wochen war es bei mir weg, aber erforderte viel Geduld von mir und den Nachbarn. Es geht, wenn man weiß wie........nur die Halter waren auch Neulinge und bekamen das trotz Anweisung nie in den Griff.
    Nur so nebenbei.

    Etwas stur, auch Jagdtrieb kenne ich bei denen. Und grob gesagt: er braucht viel Auslauf und Auslastung, ist aber eher ein Langstreckenläufer und kein "Renner/Sprinter" wie der Shepard. Unausgelastet sucht er sich dann auch schon mal selber eine Aufgabe, wie etwas zu bewachen/beschützen. Dann muß man auch wissen, wie reagiere ich, wenn mein Hund meint, vorzugehen.......sie es Mensch oder Hund.

    Kontaktiere einfach jeden, der für Dich in Frage käme. Noch mehr Züchter, frage ob Du Dich mit Welpenkäufern (deren Hunde schon älter sind) treffen kannst. Ich bin jemand, dem zuviel Info lieber ist, als hinterher zu merken: paßt doch nicht so ganz.

    Achte auf HD und ED freie Eltern, weil das bei der Rasse auch oft vorkommen kann.

    Das fand ich auch ganz informativ

    PS: ich zähle immer auch die negativen Möglichkeiten aus, denn das Positive, so sollte es ja sein, darüber redet man halt weniger. Also es gibt Beller, da muß man wissen, das das unangenehm werden kann, aber auch ruhige.......ist aber leider Rassebedingt und somit für mich wichtig in der Aufzählung. Will da nichts "madig" machen! War mir noch wichtig zu sagen.

  4. #3
    Avatar von Wolfskralle
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    AW: Appenzeller Sennenhund...

    Ich habe auch bisher 3 Appenzeller Sennenhunde kennengelernt. 2 davon sind definitiv maßlos unterfordert, da sie als Hofhunde bzw. Gartenhunde angeschafft wurden.
    Da findet kein regelmäßiger Spaziergang statt (vllt. 1 Mal im Monat?!) und von geistiger Auslastung brauchen wir erst gar nicht anzufangen
    Diese Hunde haben starke Marotten entwickelt. Hund A klettert über fast jeden Zaun und geht seiner eigenen Wege.

    Hund B verbellt verschüchtert in der Ecke (Sozialisation fehlgeschlagen) jeden Passanten der an seinem Grundstück vorbeigeht, egal wie oft man regelmäßig vorbeigeht.

    Dann kenne ich noch einen Appenzeller, der allerdings auch gefördert wird. Die Besitzer gehen des öfteren mit ihm Joggen, er hat seine Spaziergänge etc. Dennoch erlebe ich den Hund sehr gestresst und unter Strom wenn sich unsere Wege kreuzen, oftmals kläfft er auch.

    Alles in allem erlebe ich diese Rasse wirklich als sehr aktive Vertreter die unter Umständen auch nicht so leichtführig sind, wie es gerne im Rassestandart beschrieben wird. Wenn man als Halter nichts mit ihnen macht werden sie unerträglich, aber auch unter sportlicheren Bedigungen kann das Handling unter Umständen kompliziert werden...

  5. #4
    Avatar von Hermine
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    AW: Appenzeller Sennenhund...

    Lass dich nicht irre machen...

    Ich hatte mir einen Husky gewünscht (menschenfreundlich und gut für mich als "Dauerläuferin") mir wurde abgeraten - zu schwierig für einen Anfänger.
    Ich hatte mir Bullterrier angeschaut - "trittst du 1 Mal am Tag mit dem Stiefel in die Fresse - dann spurt er" - O-Ton Aussteller auf Hundeausstellung.
    Ich hatte mir deutsche Pinscher angeschaut - Wurf war vergeben.
    Andere Rassen galten als notorisch krank - frühe Sterblichkeit etc. etc.

    Dabei wollte ich "nur" einen netten und unkomplizierten, bewegungsfreudigen, robusten Hund.

    Auf meinem ersten Rassespaziergang, den der örtliche Zuchtverein veranstaltete, machte ich folgende Beobachtung - leider zu spät: Der einzige Hund, dessen Verhalten mir absolut entgegenkam, war der Schäferhund-Mix aus dem Tierheim. Der umrundete die angeseilte Schar aufgeregter, schwer zu bändigender Terrier und hielt den Laden selbstständig zusammen - musste nie zur Ordnung gerufen werden, wirkte vergnügt und - vollkommen unkompliziert.

    Ich bin also mehr der Typ Schäferhundmensch als dass ich im Alltag große Freude hätte an einem "sturen Bock", der lieber im Unterholz unterwegs ist, als sich von selber drum zu kümmern, wo ich laufe und was ich vorhabe.

    Und wo Andere sagen - *äh* - "der schleimt sich ein" - freu ich mir einen Ast, dass mein Hund mitdenkt und wissen will, was abgeht bei mir.

    Ich seh übrigens überhaupt kein Problem darin, dass selbst der wachsamste Hund begreift, dass Herrchen keine Aufregung wert ist bzw. kein Meldebellen. Und... wolltest du nicht einen Hund, der aufpassen kann....?

    Mein Tipp: Geh mal mit der Züchterin und ihren Hunden spazieren. Und zwar nicht nur im tiefsten, menschenleeren Wald - da auch... wegen Wild etc. - aber auch ganz normal. Frag sie das alles ruhig... erzähl von deinen Zweifeln.

    Und... mach dich nicht verrückt.

    Ich wär locker klar gekommen mit dem Husky. Auch mit dem Bullterrier. Und mit dem Pinscher.... und und und.
    Letztlich fast mit allen Hunden - außer denen mit starkem Schutzverhalten. Die hab ich mir für später aufgehoben.

  6. #5
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    AW: Appenzeller Sennenhund...

    Habe selber zwei und liebe die Rasse über alles Kann mir garkeinen anderen Hund mehr vorstellen!
    Habe allerdings auch viel Platz und einen großen Garten zuhause, ohne das würden die beiden glaube ich verrück werden!

  7. #6

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    AW: Appenzeller Sennenhund...

    Hallo alle! Meine Mutter überlegt, ob sie sich einen Appenzeller Sennenhund als nächsten Hund kaufen soll. Wir haben uns schon zu der Rasse belesen, haben aber bis jetzt nur Erfahrung mit Golden Retrievern und Labradoren. Hat jemand Erfahrung mit Appenzeller Sennenhunden? Uns würde interessieren, ob er gut mit Kindern ist, und wie viel Beschäftigung und Auslauf er braucht. Wir haben gelesen, dass er als Arbeitshumd sehr viel beschäftigt sein muss, und haben uns gefragt wie viel und welche Art von Beschäftigung er wirklich braucht. Wir freuen uns sehr über Erfahrungsberichte!

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