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  1. #21
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    AW: Belastung im Hundesport

    Zitat Zitat von KuNiRider Beitrag anzeigen
    Ich muss mal ne Lanze für den Leistungssport brechen! Kein Hund leidet beim Turnier - wenn überhaupt wird er durch übertriebenes und falsches Training von zu ergeizigen HF geschädigt!
    Volle Zustimmung!
    Sport für den Hund gehört für mich in die Rubrik Fordern und Fördern!
    Meine Sissi, fast 16 Jahre alt geworden, ist bis zu ihrem 12. Lebensjahr aktiv als Rettungshund geführt worden, Fläche und Trümmer,
    mit mindestens 2mal pro Woche Training und zahllosen Einsätzen.
    Als Ausgleichssport hat sie in jungen Jahren Agility und Turnierhundesport, damals auch schon Fährtenarbeit, gemacht, im Alter nur noch Fährte.
    Es haben sich keinerlei körperliche Beeinträchtigungen am Bewegungsapparat eingestellt, im Gegenteil: sie hat Stürze überlebt (von anderen spielenden Hunden umgerissen, eine Bremsung aus vollem Lauf auf dem Kinn hingelegt, auf dem Hundeplatz eine Barriere zu spät gesehen und trotzdem drübergesprungen), bei denen man in Gedanken bereits beim Genickbruch oder zumindest in der Tierklinik war!
    Sport erhöht ja auch die Beweglichkeit und hält den Hund fit, ist nicht anders als beim Menschen! Aber auch hier gilt halt, das richtige Maß einzuhalten.
    Für´s Auto hatten wir eine Rampe.
    Und beim Dogdance, eine Sportart, die auch mit vielen Wendungen und Drehungen, falsch eingesetzt, gefährlich werden kann, hätte ich von diesem Hund mit langem Rücken niemals "Männchen machen" gefordert. Bälle wurden nur noch gerollt, nicht geworfen, und sie hatte einen Riesenspaß daran sie zurückzubringen. Beim Spaziergang "musste" sie Tannenzapfen finden, die ich nur kurz in der Hand gehalten hatte - ich weiß das hat mit "Sport" nichts zu tun, kann sehr wohl aber zur Beschäftigung ohne Beeinträchtigung beitragen.
    War nur eine kurze Anmerkung.
    Liebe Grüße
    Astrid und Betty

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    AW: Belastung im Hundesport

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  3. #22
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Belastung im Hundesport

    Ich denke aber auch, was wir machen ist auch kein Leistungssport, hier ist kein WM Anwärter, kein DH-Führer, kein RH-Führer, der 80 Einsätze im Jahr hat, zu seinem Training.

    Das was wir (meine uns Fories) machen ist "Hausgebrauch" und Spaß, auch, wenn wir Turniere laufen. Und wenn ein RH mit 12 noch Einsätze läuft, fit ist, ist das doch toll, kann man froh sein.
    Schmunzeln mußte ich aber schon, wenn man Sport betreibt, bei dem immer ein erhöhtes Verletzungsrisiko besteht, aber dann für den Autohopser eine Rampe braucht.

  4. #23
    Gast 12241
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    AW: Belastung im Hundesport

    Hallo Motte!

    *lach*
    Wieso habe ich mit dem Einwand gerechnet?

    Super, wenn einer tolle Fährten läuft, aber ob sie super sind, wüßte ich erst, wenn die FH 2 in einer DM hoch bestehen würde.....also Leistungssport....und den macht hier ja keiner.
    Klar hast du recht, dass wir unsere Fährte nicht als "Leistungssport" betreiben. Aber wir treffen uns ja auch schon mit "Profis", die auch zu Landesmeisterschaften und auch Bundesmeisterschaften gehen. Eine Person war mit ihrem Hund schon Deutsche Vizemeisterin, also nicht so ganz unambitioniert. Und der Hund war fit bis ins hohe Alter. Und nicht nur ihrer sondern auch alle von denen, die etwas unter Bundesmeisterschaften arbeiten. Und das geht vom Pinscher bis zur Dogge...

    Liebe Grüße,
    Wulf und Dumbledore

  5. #24
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Belastung im Hundesport

    Nein, wir reden aneinander vorbei.
    Auch was Du gerade aufzählst......klar kann ich mich mit Leuten aus der LM/BM treffen, nur dran teilnehmen oder wirklich auf den ersten 3 Plätzen laufen, sind ja auch wieder 2 Paar Schuhe.
    Meine nur, wenn einer sagt, oh, ich bin auf der DM...und dann unter 80 Teilnehmern Letzte, dann nie mehr dort gesehen.....das ist dann für mich mal ein Zufallstreffer, aber keiner, der wirklich hart arbeitet, um ganz oben zu landen...noch höher.....ach, drücke mich auch wieder ungünstig aus...frage nach, weißte ja bei mir......

    Besser: hier ist keiner, der mehrfach über DM läuft und das auf den ersten oberen 10 Plätzen....grob gesagt....dann noch mit dem Ziel, wirklich höher zu kommen......so Leistungssportler sind wir hier nicht. Und deren Hunde sind oft mit 6-7 schon verbraucht, alt.......da wird gestaunt, wenn ein Oldie mit über 7 noch mitmacht.

    Auch im Dienst. Suchhunde....da reißen sich alle um Einsätze, da will jeder Drogenspürhunde haben. Da findet man was, freut sich um den Erfolg. Sprengstoffsuchhunde, wichtig, aber da freut sich keiner, wenn er zum Einsatz gerufen wird, noch weniger, wenn dieser positiv verläuft. Und Leichenspürhunde.....diesen Berufszweig füllt kaum ein DH-Führer, denn da will keiner was finden....und genau diese Hunde sind am "verbrauchtesten" (da kenne ich welche, die laufen noch mit 13 Einsätze, während Drogen/Sprengstoffhunde oft mit 10 in Rente gehen).

    Besser erklärt? Und das war kein Einwand, sondern ein Gespräch.

  6. #25
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    AW: Belastung im Hundesport

    Zitat Zitat von mottine Beitrag anzeigen
    Schmunzeln mußte ich aber schon, wenn man Sport betreibt, bei dem immer ein erhöhtes Verletzungsrisiko besteht, aber dann für den Autohopser eine Rampe braucht.
    Die Rampe hatte der Hund, als er 13, 14, 15 war und nicht als er "im Sport geführt" wurde oder noch im Rettungshundeeinsatz war.

    Auch habe ich nie ein erhöhtes Verletzungsrisiko gesehen sondern ein gesundes Training das die Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter erhält.

    Aber es ist schon richtig: hier im Forum ist keiner der seinen Hund "kaputt trainiert". Zum Glück kenne ich persönlich auch keinen der das machen würde. Wie Wulf schon schrieb, auch bei den Leistungshundesportlern die wir kennen sind die Hunde auch im Alter noch bumperlgesund.

    Über die "Leistungshundesportler", die ihren Hund kaputt trainieren, kann ich also zum Glück nicht mitreden. Ich wünschte mir immer sie würden sich ein Kanu kaufen statt eines Lebewesens und sich selbst quälen, damit hätte ich dann kein Problem... Aber, wie gesagt, darüber reden wir hier alle nur in der Theorie...

  7. #26
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    AW: Belastung im Hundesport

    Was ist denn mit Ruby?
    Du wolltest doch im Leistungshundesport durchstarten...

  8. #27
    Avatar von Easy
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    AW: Belastung im Hundesport

    Zitat Zitat von Joki Beitrag anzeigen
    Über die "Leistungshundesportler", die ihren Hund kaputt trainieren, kann ich also zum Glück nicht mitreden. Ich wünschte mir immer sie würden sich ein Kanu kaufen statt eines Lebewesens und sich selbst quälen, damit hätte ich dann kein Problem... Aber, wie gesagt, darüber reden wir hier alle nur in der Theorie...
    Mann kann auch im ganz normalen Alltag einen Hund "körperlich kaputt bekommen", da muss man gar keinen Leistungssport mit dem Tier machen, sondern da reicht zum Beispiel jahrelanges Ziehen an der Leine am Halsband usw...
    Was mir hier manchmal so begegnet, da gruselt es einen schon - da sind vermutlich die Leistungshunde noch deutlich gesünder als die Sofahunde, die sich die Wirbelsäule kaputt zerren und auf einem asphaltiertem Parkplatz einem Ball hinterhertragen dürfen...

  9. #28
    Avatar von Tiarvi
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    AW: Belastung im Hundesport

    Zitat Zitat von Easy Beitrag anzeigen
    (...)da sind vermutlich die Leistungshunde noch deutlich gesünder als die Sofahunde, die sich die Wirbelsäule kaputt zerren und auf einem asphaltiertem Parkplatz einem Ball hinterhertragen dürfen...
    Ich möchte dieses "dürfen" nur gerne in Anführungszeichen setzen. Ich denke dabei an Junkies. Das ist kein Dürfen mehr, sondern Zwang

  10. #29
    Avatar von KuNiRider
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    AW: Belastung im Hundesport

    Ich habe leider einige solcher Ehrgeizlinge kennen gelernt!
    Besonders schlimm, wenn das sogar noch als legitim angesehen wird!
    In meinem ersten Verein wurde ich als Trainer von der Vorstandschaft (lauter alte Schutzhundler und Züchter) gemopped, weil ich einen Züchter handgreiflich vom Platz geschmissen hatte, als er dort seinen Hund massiv verprügelt hat.
    Nicht so lange her, da haben wir uns im gemeinsamen Einvernehmen von eine Agi-Trainerin getrennt, ihr wollt nicht wissen warum ....
    Aus ähnlichem Grund gibt es auch kein THS mehr. Wer einer Jugendlichen, die man selbst mit trainiert hat und die dann ne swhv-Meisterschaft gewonnen hat, aus blankem Neid nichtmal gratulieren kann, ist bei mir nicht nur als Trainer, sondern auch als Mensch unten durch!

    Ja es wäre wirklich besser, wenn solche Leute Sport mit irgendwelchen Geräten machen würden!

  11. #30
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Belastung im Hundesport

    @Joki
    Die Rampe hatte der Hund, als er 13, 14, 15 war und nicht als er "im Sport geführt" wurde oder noch im Rettungshundeeinsatz war.
    Also als Oldie, was ja vorher nicht gesagt wurde, und, wie ich es doch richtig verstanden habe, auch als Einsatz-Hund.....

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