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  1. #1
    Avatar von Krüsel
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    Belastung im Hundesport

    Moin,

    Pinchen ist 8 und man macht sich ja so seine Gedanken.


    Sie ist fit wie ein Turnschuh......erst gestern hat sie erst wieder ihe
    heißgeliebten Frisbees bekommen.

    Das man nun nicht loszieht und jetzt noch Agi anfängt....


    Obwohl - dort gibt es eine Seniorenklasse......könnte man mit einen fitten Hund auf Seniorenlevel anfangen?

    Obedience......viele denken noch "ey , mein Hund wird alt - machen wir doch Obi"
    Schaut euch mal die vielen Stop and go an......*sollte man mal drüber nachdenken*


    Pinchen soll noch lange so rumspringen wie jetzt......

    Wie haltet ihr das - jetzt schon Gedanken an "was ist später"?

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    AW: Belastung im Hundesport

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  3. #2
    Avatar von KuNiRider
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    AW: Belastung im Hundesport

    Turniermäßiges Frisbee und Agi sind für gebrechliche Hunde nichts! Dabei ist nicht das Alter entscheidend, sondern die Konstitution und Fitness. Mit unserer 10jährigen BC machen wir kein Agi mehr, weil sie ab und an Probleme mit einer Zehe im linken Vorderfuß hat. Auch vorher war Agi nur ein Ausgleichssport und wir haben nie voll trainiert. Da sehe ich ein Problem, im Training! Denn da kommen viele leicht auf 2 Trainings x 6 Läufe x 25 Sprünge = 300 Sprünge in der Woche zzgl. Turniere am WE Wenn ich da schwere Hunderassen (DSH o. Ä.) sehe, wird mir anders ...
    Im THS muss man nach kurzer Zeit die Hindernisbahn kaum noch trainieren und dann sind es nur noch 10 Sprünge die Woche , imho zumutbar für fast jeden Hund.

    Langer Rede kurzer Sinn: Mache dir keine Sorgen wegen Frisbee wenn du nicht gerade mehr als 2h/Woche trainierst, aber nun noch Agi anzufangen halt ich für falsch. Denn wenn du es nicht schon kannst, braucht ihr 2 Jahre bis ihr gut seit und dann ist sie schon 10 (wobei es voll fitte ältere BC in dem Sport gibt).
    Wenn dir Agi im Prinzip gefällt und THS weniger, dann würde ich dir eher das Nadac empfehlen.

  4. #3
    Avatar von Jane
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    AW: Belastung im Hundesport

    Also genau darüber denk auch ich nach im Moment.

    Mascha ist am Sonntag letzte Woche 7 Jahre alt geworden.
    Sie ist fit und fürn Parson Russell ist das kein alter.
    Trotzdem denk ich dass sie nun kein junger Hund mehr ist.

    Sie macht Agility zum Spaß, ich mach da nix Turniermäßiges draus.
    Trickdog auch weils Spaß macht und Frisbee haben wir grad angefangen.

    Dazu kommt Mantrailing und Fährten... alles im Freizeit-Auslastungs-Beschäftigungs-Spaß-Modus.

    Hätt ichs Agility vor 5 Jahren angefangen, hätt ich wohl mehr Gas gegeben.
    Aber "Hätte hätte Fahrradkette" Ist nun mal wies ist.


    Rad fahren tut sie nicht mehr. Sie ist n kurzstreckensprinter und auf lange Strecke müsst ich selbst zu langsam fahren.
    Also hab ich letzten Sommer n Korb gekauft fürs Rad.

    Das joggen hab ich ja nun angefangen, da trabt sie locker mit. Ausdauer hat sie ja. Da acht ich aber auch um ihrer und meiner Gelenke willen auf Wald und Wiesenböden.

    Ich denke wenn DU mit deinem Pinchen ins SeniorenAgi willst... IHR wird es sicher Spaß machen.
    Wir passen die Höhen der Hürden zB dem Hund an der läuft. Sie kann ja auch anfangen niedriger zu springen.

    Mit 8 muss da ja kein Hochleistungsturniersport mehr draus werden oder?

  5. #4
    Avatar von Krüsel
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    AW: Belastung im Hundesport

    Um Gottes Willen - das habt ihr falsch verstanden.

    ICH möchte nicht zum Agi.......das war so allgemein gefragt.

    Wir sind mit unserem Frisbee - was ich ihr auch nicht nehme......plus RO und jetzt auf Obivereinsuche (die sich länger zieht als gedacht - ICH habe Ansprüche gg) ausgelastet ....dazu unsere Nasenspiele......hier und da.....öhm nö reicht

    Und wenn dann wäre ich auch eher der THS Mensch ....denn es stimmt , im Training kommt einiges zusammen und dann immer ganze Parcoure.... nö......sollen andere machen.

    Beim THS würde ich mir auch noch was gutes tun , hätte UO und wie gesagt...die Bahn läuft Hund irgendwann alleine ;o)
    Wäre eher mein Ding.


    Hoopers/Nadac ist wirklich eine feine Sache....aber ich hab im Moment keine Lust was neues......mir ging es nur allgemein um die Belastungen.

  6. #5
    Avatar von nutella
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    AW: Belastung im Hundesport

    Hm.. ich hab ja bekanntermaßen nicht gerade einen Sporthund

    Trotzdem haben wir heuer einen "Agility-Grundkurs" begonnen. Weil ich was mit Casha machen wollte, Longieren dieses Jahr nicht stattfindet und sich der Hooperskurs im Herbst mit dem AntiGiftKöder-Training in die Quere kommt.

    Und ja: ich hab mir durchaus Gedanken gemacht, ob das was für meine Wuchtbrumme ist. Schwerer, gedrungener Hund halt, da sollte man durchaus ein Äuglein auf die Gelenke haben.
    Wir haben aber auch keinerlei Anspruch auf "Turnier-fähig". Dazu ist es einfach der falsche Hund und die falsche Halterin

    Ob jeder HH an sowas denkt? Keine Ahnung, wohl eher nicht.

  7. #6
    Avatar von Krüsel
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    AW: Belastung im Hundesport

    Wieviele Leute marschieren in den nächsten Fressnapf und kaufen sich ein Agiset.....

    Das wird dann im Garten oder auf einer Wiese aufgebaut und dann Hund drübergescheucht - x mal , ohne aufwärmen , Ahnung und Co


    Wieviele Leute kommen mir am Rhein mit einer Frisbeescheibe entgegen.....erzählen mir , dass sie schon ewig hier seien und Hund nicht kaputt zu bekommen ist - sie haben schon Schmerzen im Arm vom Werfen.....

    Oder diese Wurfarme......*grauenhaft*


    Da gibt es garantiert x Beispiele und die sind doch am gefährlichsten.
    Leute die ohne Plan und Verstand an eine Sache ran gehen....

    Pinchen übt mit mir 2 Min am Sück Frisbee....und vorher wird aufgewärmt....und sei es nur ein paar mal um den Garten und bissel Tricks zum Strecken....und es ist nicht Sinn der Sache den Hund x mal das Ding zu werfen

    Hach ja....


    Da ist dein untypischer Agihund doch supi dran.....du weißt wann es ihm gut tut oder nicht.....

  8. #7
    Gast 12241
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    AW: Belastung im Hundesport

    Hallo Sandra!

    Wie haltet ihr das - jetzt schon Gedanken an "was ist später"?
    Ja, ich habe mir da schon so meine Gedanken gemacht. Was kann ich mit dem Hund anstellen, dass er Sachen auch bis ins hohe Alter machen kann. Gut, ich hatte/habe bis auf Bessy immer "etwas" größere Hunde gehabt, da fiel Agi schon mal raus. Schutzdienst sowieso, doch das ist ein anderes Thema... .

    Durch Astrid lernte ich dann Fährte kennen und war echt begeistert. Die körperliche Belastung ist fast gegen Null, dafür wird das am besten ausgebildete Organ des Hundes gefordert - die Nase. Und auch wenn der Hund dann älter wird und andere Sinnesorgane wie Augen und Ohren vielleicht nicht mehr oder nicht mehr so gut funktionieren - die Nase klappt immer! Auch mit Gelenksproblemen ist Fährte optimal da, wie oben geschrieben, die körperliche Belastung gegen Null tendiert. Sissy, Astrids frühere Hündin, hat bis weit über 14 Jahren noch gefährtet! Und wie! Die hat den ganzen "Jungspunden" mal gezeigt wie Fährte richtig geht! Versuche das mal beim Agi, RO oder so. Und die Hunde haben echt "Spaß in den Backen" Mantrailing wäre in meinen Augen auch eine Alternative!

    Ja, wir machen uns da wirklich Gedanken drüber, selbst wenn der Hund noch jung ist. Doch der Zahn der Zeit nagt ja nicht nur an uns Menschen und man möchte ja auch, dass Hund noch im Alter seinen Spaß hat.

    Liebe Grüße,
    Wulf und Dumbledore

  9. #8
    Avatar von Easy
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    AW: Belastung im Hundesport

    Ich finde, da gehört noch viel mehr dazu als nur beim Hundesport darüber nachzudenken, welchen Sport mache ich in welchem Alter noch und wie ausgeprägt usw.

    Das fängt doch schon damit an, welchen Belastungen setze ich meinen Hund im ganz normalen Alltag aus.
    Ab welchem Alter lasse ich ihn Treppen laufen?
    Oder diese Sache mit dem ins Auto bzw raus springen. Easy ist ja eh schon mit ihren 4 Jahren "kaputt" durch ihr Rheuma und Polyarthritis, die durfte/konnte das von Anfang an schon schlecht, aber auch meine Sportskanone Pepper mit ihren zarten 14 kg lasse ich nicht aus dem Auto springen sondern hebe sie raus, und reinspringen darf sie nur nach dem Gassi weil sie dann aufgewärmt ist. Von zu Hause aus gerade aus dem Bett aufgestanden hebe ich sie auch lieber ins Auto und lasse sie nicht hopsen.
    An diese Dinge zu denken finde ich fast noch wichtiger zur Gesunderhaltung, schließlich sind das Belastungen die bei vielen täglich passieren, gerade der Knall auf die Vordergliedmaßen, wenn die das komplette Hundegewicht auf Asphalt beim Rausspringen aus einem Auto auffangen müssen sind echt nicht zu verachten...

  10. #9
    Avatar von Krüsel
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    AW: Belastung im Hundesport

    Pinchen wird aus meiner Dory rein und raus gehoben.

    *Dory ist Golf 4 *

    Ich kann Pinchen aber auch heben......allerdings sollten Hunde in schwereren Gewichtsklassen dann noch weniger rein und raus springen.

    Denkt aber echt kaum einer drüber nach.
    Ich fahre ja erst seit 2 Monaten und bekomme es jetzt auch erst richtig mit......

  11. #10
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Belastung im Hundesport

    Ich sage mal so: in jeder Sportart, die man leistungsmäßig betreibt, verschließt man, egal ob Hund oder Mensch. Man belastet halt einfach extremer, härter etc.

    Grob kenne ich keinen Sporthund in Leistung, der im Alter nicht Verschleiß zeigt, sei es, anhand der Gelenke, Spondy oder halt die Verletzungsgefahr.
    Und leider erlebe ich das zu über 80% immer wieder: kaum einer wärmt seinen Hund auf. Aus der Box/dem Auto, ab auf den HP und weggepackt.

    Nach vielen Jahren Physio mit Rino, selber Kurse belegt, habe ich so auch mitbekommen: die meisten Probleme haben Sporthunde, bei Glück nur muskuläre Verspannungen/Fehlbelastungen durch Training ohne Aufwärmphasen oder falsche Belastung in den Übungen, was dann bei Pech zu Bänder/Muskelrissen und/oder Gelenkverletzungen führt.......

    VPG Hunde, die mit über 8 noch hoch Prüfungen laufen sind heutzutage schon selten.

    Bei Nasenarbeit wie Fährten/Mantrailing hat der Hund aber eine mäßige bis hohe Wirbelsäulen- und Gelenkbelastung.
    Herzkranke Hunde nur nach TA Rücksprache, weil es auf den Kreislauf geht. Und da die Belastung auf die Vorderhand geht, gut für Hunde, die die Hinterhand entlasten sollten. Also gut für HD Hunde, nicht so gut für ED Hunde.

    Sehr gut fand ich diesen Artikel:
    Hundetraining aus tiermedizinischer Sicht – Passende Bewegung für gesunde Tiere und Tiere mit Handicap

    So haben die festgestellt, das beim SchDienst die Gelenke, Brust- und LWS mäßig, während die HWS sehr stark belastet wird. Hätte ich nicht gedacht, weil viele Sporthunde gerade in der LWS Probleme zeigen.
    Geändert von mottine (11.06.2017 um 18:47 Uhr)

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