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  1. #1

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    Erster Hund und viele Fragen

    Hallo zusammen,

    Erstmal vorab, ich habe schon die Suchfunktion genutzt und mir einige Beiträge durchgelesen, bin aber trotzdem noch zu unsicher. Da sich einen Hund anzuschaffen keine leichtfertigen Angelegenheit ist, stelle ich jetzt trotzdem ein paar Fragen..Gefahr laufend das ich den ein oder anderen damit nerve

    Also mein Freund und ich sind beide berufstätig und
    daher skeptisch ob es Sinn macht sich einen Hund anzuschaffen, also ob es für einen Hund überhaupt erträglich wäre.

    Wir könnten das Tier beide nicht mit zur Arbeit nehmen, heißt er oder sie wäre viele Stundenkbar alleine.

    Ich könute höchstens in der Mittagspause nach Hause fahren und ca. 15 Minuten mit ihm oder ihr raus gehen.

    Was haltet ihr davon? Ist das machbar?

    Wenn ja, wie sieht das mit einem Welpen aus? Reichen da 2 Wochen Urlaub überhaupt aus um ihn oder sie an das neue zu Hause zu gewöhnen und ihn danach den ganzen Tag alleine zu lassen?

    Wie regelt ihr sowas?

    Mein Freund hatte vor vielen Jahren mal einen Hund, ich noch keinen. Wir sind also Anfänger. Als Rasse haben wir uns einen Berner Sennen/Labrador Mischling ausgeguckt. Er soll ein guter Anfängerhund sein. Wie seht ihr das?

    Wir wohnen in einer 80qm grossen Wohnung mit grossen Balkon ohne Garten. Ist das für einen Hund ausreichend?

    Hoffe ihr könnt ein wenig Licht ins Dunkle bringen

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    AW: Erster Hund und viele Fragen

    Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?

  3. #2
    Avatar von Tiarvi
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    AW: Erster Hund und viele Fragen

    Hallo,
    Unter den gegebenen Umständen ist ein Hund keine gute Idee.

    Nein, es ist nicht artgerecht, ihn täglich viele Stunden alleine zu lassen.
    Was soll der arme Hund davon haben?

    Nein, einem Welpen reichen 2 Wochen Eingewöhnungszeit auf keinen Fall um danach den ganzen Tag alleine zu bleiben.
    Er wäre dann auf dem Stand eines 2-jährigen Kindes. Würdest du das denn ganzen Tag alleine lassen?

    Die "Rasse" von der du sprichst ist keine Rasse sondern ein Mischling.
    Höchstwahrscheinlich vom Vermehrer ohne Sinn und Verstand produziert, nur um Geld zu machen.
    Beide Ausgangsrassen sind gesundheitlich schwer vorbelastet. Die Chancen für so einen Wurf, dass überwiegend gesunde Welpen dabei heraus kommen ist sehr gering.
    Uns selbst wenn, können Mängel in der Aufzucht jederzeit zu physischen und psychischen Problemen führen.
    Wer bei Vermehrern kauft finanziert mit seinem Geld aktiv Tierleid. Davon ist strikt abzuraten.

    Bitte informiert euch noch eingehend mit dem ganzen Thema Hund und seht euch dann bei einem verantwortungsvollen Züchter oder beim seriösen Tierschutz um.

    Beim Vermehrer zu kaufen, sollte für jeden Tierfreund ein absolutes Tabu sein.

  4. #3
    Avatar von Paulamal2
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    AW: Erster Hund und viele Fragen

    Zitat Zitat von NiciN74 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    Hallo, herzlich willkommen.
    Es ist gut, dass du dich vorher informierst, du nervst damit nicht.

    Leider paßt kein Hund in euer Leben, so wie du es dir vorstellst. 15 Minuten in der Mittagspause ist nicht ausreichend - und 14 Tage Eingewöhnung für einen Welpen schon mal gar nicht.

    Warum glaubst du, dass ein Berner/Labbimischling ein guter Anfängerhund sein soll? Ein Hund braucht Erziehung, das heißt, ihr müßt sehr viel Zeit investieren. Zeit, die ihr für einen Hund gar nicht habt. Mal ganz abgesehen davon, finde ich, dass es eine mehr als unglückliche Mischung ist.

    Die Größe einer Wohnung ist für einen Hund nicht unbedingt entscheidend, wenn der Halter sich genug um den Hund kümmern kann.

    Ich würde raten, es zu lassen, wartet bis ihr die Zeit für einen Hund haben werdet. Dann habt ihr auch Freude daran und nicht nur Kosten und Streß.
    LG

  5. #4
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Erster Hund und viele Fragen

    Naja, heutzutage müssen Hunde oft viele Stunden alleine bleiben. Zu einem Welpen würde ich so nicht raten, aber ein erwachsener Hund, der schon alleine bleiben kann, warum nicht?
    Es kommt ja auch darauf an, wieviele Stunden. Viele Stunden......das können ja von 4-10 Stunden alles sein, das müßte geklärt werden.
    Ich bin vor der Arbeit 1-1,5 Std. mit dem Hund raus, mittags, wie bei Dir jetzt auch, nur pinkeln lassen und sofort nach der Arbeit wieder groß raus, was dann 2 Stunden waren. Und das hielt ich aber auch bei Wind und Wetter 13 Jahre durch.
    So war der Hund mit der Pinkelpause jeweils 4 Std. alleine, aber halt davor und danach groß draußen und ging auch.

    Das ideale, man ist zuhause, kann den Hund mitnehmen, hat einen Sitter.....gibt es nunmal nicht immer. Aber auch hier. kommt auf den Hund an. Ein ruhiger Vertreter kommt damit eher klar, als ein lauffreudiges "Modell".

    Klar mag man mich deswegen "steinigen", aber wenn ich mich hier so umsehe......ideal lebt hier kaum ein Hund. Vor der Arbeit nur vor der Haustür lösen lassen, man will ja nicht um 5 Uhr aufstehen. Dann ist der Hund 10 Stunden alleine. Dann, bei Glück, läuft man, ist das Wetter gut, 10 Minuten um den Block, man will ja Abendbrot essen, TV schauen...sich mit Freunden treffen.........

    Das war bei mir halt nicht möglich.....mir ging der Hund vor.....aber dadurch steckt man auch sehr zurück.....immer früh´s raus, immer mittags heim, nach der Arbeit kein "mit Kollegen in die Kneipe", ab nach Hause, der Hund wartet.......und ist man dann daheim, füttert man den Hund, ißt selber was, bißchen Hausarbeit und schon ruft das Bett.......

    Also auch gut überlegen, ob man das 13 Jahre leisten kann und will. Aber auch die Möglichkeit, eines Sitter, gibt es ja auch, mache ich ja selber. Aber auch hier: jemanden finden, der das zuverlässig macht, dem man vertrauen kann, betritt er ja die Wohnung und auch umsonst ist es nicht.

    Anfängerhund....in dem Sinne gibt es den so nicht. Es gibt Hunde, die vom Wesen her "Fehler" nicht übel nehmen, also nicht gleich hochfahren und abschnappen, sondern eher ein ruhiges Gemüt haben.
    Beispiel: ein Neufundländer reagiert cooler, als ein Malinois.....nur als grobes Beispiel vom Wesen......wenn ich das so erklären konnte.

  6. #5
    Avatar von Jane
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    AW: Erster Hund und viele Fragen

    Hi,

    wie wäre es denn mit einer Patenschaft für einen Tierheimhund zum Anfang?
    Vielleicht ist es euch möglich einen TH Hund erst mal nur zu Spaziergängen abzuholen ... evtl mal übers Wochenende mit heim nehmen?

    Ich weiß nicht ob alle Tierheime dem zustimmen, aber nachfragen und informieren kostet nichts. So hättet ihr die Möglichkeit euch da langsam ranzutasten und könnt jederzeit ohne Folgen einräumen, dass es doch anders ist als ihr euch das vorgrstellt hattet.

    Ich kenne eine solche Situation, wo eine Frau die selbst aus irgendwelchen Gründen keinen Hund halten kann oder seitens des Vermieters vielleicht nicht darf seit Jahren "ihren" Tierheimhund hat.

  7. #6
    Avatar von KuNiRider
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    AW: Erster Hund und viele Fragen

    Zitat Zitat von Jane Beitrag anzeigen
    wie wäre es denn mit einer Patenschaft für einen Tierheimhund zum Anfang?
    Vielleicht ist es euch möglich einen TH Hund erst mal nur zu Spaziergängen abzuholen ... evtl mal übers Wochenende mit heim nehmen?
    Dafür!

  8. #7
    Avatar von Paulamal2
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    AW: Erster Hund und viele Fragen

    @Melanie, das ist eine sehr gute Idee!
    LG

  9. #8
    Avatar von Tiarvi
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    AW: Erster Hund und viele Fragen

    Zitat Zitat von mottine Beitrag anzeigen
    ...ideal lebt hier kaum ein Hund. Vor der Arbeit nur vor der Haustür lösen lassen, man will ja nicht um 5 Uhr aufstehen. Dann ist der Hund 10 Stunden alleine. Dann, bei Glück, läuft man, ist das Wetter gut, 10 Minuten um den Block, man will ja Abendbrot essen, TV schauen...sich mit Freunden treffen.........
    Ja, klar geht es vielen vielen Hunden nicht gut. Aber das kann doch kein Argument sein... 'Meine Hundehaltung ist in Ordnung, denn diesem oder jedem Hund geht es ja noch viiiiel schlechter als meinem'.
    Gerade wenn jemand ganz neu ist in der Hundehaltung, sollte er sich doch die Idealbedingungen zum Vorbild nehmen und dann nur die nötigsten Abstriche machen. Sich am Mindestmaß zu orientieren und auch noch das ein oder andere schön zu reden, halte ich einfach nicht für den richtigen Weg, an die Hundehaltung heran zu gehen.

  10. #9
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Erster Hund und viele Fragen

    Nein, so meinte ich das ja auch nicht, daher versuchte ich ja auch zu erklären, wie man es dann machen muß!

    Das mir die Hunde hier leid tun, das das nicht ok ist, ist doch klar. Das ich das nie machen würde auch. Nur würden solche HH halt nicht das machen, was ich über Jahre machte, daher zählte ich das auch auf....und auch, das das nicht leicht ist, man wirklich ein Hundeleben lang durchhalten muß.
    Daher auch der Tip mit dem Sitter.....eine Lösung finden.....das Beispiel der "No Go" HH hier war eines, wie es leider statt findet, aber´nicht sein soll!

    Das war kein Freifahrtsschein für: ok, los geht´s.

  11. #10
    Avatar von Tiarvi
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    AW: Erster Hund und viele Fragen

    ok, dann kam das bei mir falsch an. Gut dass wir darüber geredet haben

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