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    Pflegehund weggenommen.

    Guten Tag.

    Ich habe mich heute in diesem Forum angemeldet, da mir gestern von unserem Tierverein e.V. der Pflegehund weggenommen wurde.

    Zu Erklärung.

    Meine Freundin und ich sind seit mehreren Jahren mit Hunden vertraut. Wir haben eine 13-Jährige kerngesunde Hündin und haben im Laufe der Jahre sechs Pflegehunde diverser Organisationen bei uns aufgenommen und erfolgreich weitervermittelt.
    Wir haben bei ausreichend Zeit und Platz, verfügen über eine große Innenstadtwohnung direkt am Park und über ein Haus am Stadtrand, ebenfalls direkt an einem Park gelegen.

    Die Pflege und das Betreuen von sogenannten "verstörten" oder "kränklichen" Hunden ist für uns nichts neues.
    Ebenso sind mir mit dem Thema Stubenreinheit durchaus vertraut. Wer kann es dem kleinen Hund schon übelnehmen, dass er sich erstmal an eine neue Umgebung anpassen muss.

    Zum betreffenden Fall.

    Wir haben von der jetzigen Organisation den zweiten Pflegehund am 13.04.2017 aus einem EU-Ausland bekommen. Der Hund wurde uns als schüchtern vorgestellt, doch das schreckte uns nicht weiter ab. Nachdem wir dem Hund am Flughafen abgeholt haben, stellten wir fest, dass er Durchfall hat und sehr viel urinierte. Auch das kennen wir bereits. Der stundenlange Flug und die enge Transportbox sind für die meisten Hunde eine Tortur. Dazu noch die Klimaumstellung.
    Wir haben die ersten zwei Tage abgewartet um zu sehen ob eine Besserung eintrifft. Leider war dem nicht so.

    Am dritten Tag sind wir dann zu unserem Tierarzt gefahren. Es wurden zwei Stuhlproben genommen und Medikamente verabreicht. Diese brachten jedoch nicht das gewünschte Resultat. Am darauf folgenden Tag hat uns die Praxis zurückgerufen und uns mitgeteilt, dass der Hund einen hochgradigen Giardienbefall hat und schleunigst zurück in die Praxis soll, damit die Medikamente umgestellt werden können. Nachdem unsere Ärztin dem Hund ein Präperat gespritzt und wir neue Medikamente mitbekommen haben, ging es der kleinen Hundedame täglich besser. Nach etwa fünf Tagen hatte der Hund zwar noch etwas weichen Stuhl, aber das gröbste war vorüber.

    Zwischenzeitig haben wir mit dem Tierverein darüber natürlich berichtet. Es wurde bei einem zweiten Hund ebenfalls ein Parasitenbefall festgestellt. Nun gut. Das kann passieren.

    Wir haben den Hund dann täglich immer etwas mehr zugemutet und Spaziergänge in den Parks und der Umgebung gemacht. Anfangs war sie sehr ängstlich, doch das legte sich schnell. Den Kontakt zu anderen Hunden hat sie sehr genossen, wie auch die Gesellschaft unser alten Hündin. Der Hund ist leider in einem Zwinger aufgewachsen und kannte nicht sehr viel. Sitz und Platz waren noch unbekannt. Das alles hat die Kleine jedoch sehr schnell gelernt. Die täglichen Fortschritte waren bemerkenswert. Es kristallierte sich heraus, dass die kleine Pinscher/Jack Russell-Dame doch sehr eigen ist und gerne ihren Kopf durchsetzt. Sie wollte ganz klar ihre Dominanz demonstrieren welche wir aber spielend gegen sie verwendet haben. Schließlich muss der Hund schon akzeptieren dass die Küche
    tabu ist.

    Natürlich haben wir uns auch um ein mögliches permanentes Zuhause für den Hund bemüht. Wir schalteten daraufhin private Anzeigen, druckten Flyer und Aushänge. Schon am nächsten Tag meldeten sich die ersten Leute. Wir haben gemäß unser Erfahrung gleich ausgesiebt. Schliesslich soll der Hund ja permanent untergebracht werden. Die ersten Interessenten waren ein junges Paar welche beruflich Pendeln und vollzeit arbeiten. Der junge Hund müsste stundenlang alleine zu Hause bleiben. Diese Situation haben meine Freundin und ich genau beredet und sind zu dem Entschluss gekommen den Leuten eine Absage zu erteilen.

    Wir haben uns dann um weiter um ein Zuhause für den Hund umgesehen und sind mit einem reiferen Paar vom Land in Kontakt getreten. Die beiden haben wie wir einen bereits älteren Hund, genug Platz um einen weiteren Hund unterzubringen und auch genug Zeit um sich um einen jungen Hund zu kümmern. PERFEKT dachten wir.
    Leider haben die Leute zwei Tage später abgesagt, weil der Ehemann schwer erkrankt ist und das die Pflege des Hundes sich als Schwierig erweisen würde. C'est la vie dachten wir. Das kann vorkommen. Wir wünschen den beiden gesundheitlich alles Gute.

    Zwischenzeitig hat sich die Hündin bei uns prächtig entwickelt und ist uns richtig ans Herz gewachsen. Wir spielten mit dem Gedanken den Hund selbst du behalten. Und dann fing der Ärger an.


    Das erste Päarchen, von welchen wir tagelang nicht weiter gehört und eigentlich auch abgehakt hatten, hat von der Organisation den Zuschlag für unseren Pflegehund bekommen und wollte mit uns einen Termin zum Gassigehen und zur Übergabe vereinbaren. Ganz Baff haben meine Freundin und ich bei der Organisation angerufen um zu erfahren was passiert ist. Die Organisation hat ohne uns zu informieren eine Vorkontrolle durchgeführt und den Hund per Vertrag vermittelt. Wir haben in diesem Telefonat nachgefragt, warum wir als Pflegestelle nicht dazu befragt wurden. Die patzige Antwort: Es ist unser Hund. Und wie wir ihn vermitteln ist unsere Sache!!! Wir haben um etwas Zeit gebeten und sind mit dem Paar selbst noch einmal in Kontakt getreten. Meine Freundin und ich haben uns dann Abends zum Gassigehen mit dem jungen Mann getroffen und ihm unsere Sichtweise so schonend wie nur möglich erläutert. Ganz zufrieden war er mit unser Erklärung offenbar nicht, denn er hat daraufhin am nächsten Tag bei der Vermittlungskoordinatorin angerufen und behauptet, wir würden rechtlich gegen ihn vorgehen. Das ist glatt gelogen.

    Wir haben daraufhin einen Anruf von der Vermittlung bekommen, dass wir den Ruf der Organisation beschädigt hätten. Meine Freundin war total aufgelöst und hat das Telefonat an mich überreicht. Mit bester Engelszunge habe ich versucht der Frau zu erklären was vorgefallen ist. Zwecklos. Wir wurden als Lügner abgestempelt und würden nicht im Sinne der Organisation handeln. Die Vermittlerin hätte bereits eine mögliche Endkundin aus einem anderen Teil der Bundesrepublik die sich für den Hund interessiere. Bei dieser Gelegenheit haben wir dann berichtet, dass wir den Hund gerne behalten möchten, da uns der Hund sehr ans Herz gewachsen ist. Diese Bitte stieß auf Taube Ohren. Das Telefonat endete mit einem Termin der Interessentin am Sonntag den 6.5.2017. Wir haben diesem Termin zugesagt.

    Nun haben wir versucht bei der Pflegeleitung und der Leitung der Organisation selbst anzurufen. Da es bereits Wochenende war haben wir vorerst niemanden erreicht. Am Freitag abend hatten wir dann doch Glück. Da wurde uns dann von der Orga-Leiterin gesagt, dass Interessenten Vorrecht beim Hunden haben. Nach diesem Zwecklosen Telefonat haben wir uns dann Gedanken gemacht, wie es nun weitergeht. Wir haben dann unseren letzten Trumpf versucht auszuspielen. Wir haben mit der Pflegeleiterin im Heimatland wo die Hunde herkommen eine persönliche Beziehung aufgebaut. Dachten wir jedenfalls. Wir haben den Shelter im Ausland letztes Jahr selbst besucht und unseren ersten Pflegehund dieser Organisation selbst abgeholt. Auch diese Person konnte oder wollte uns nicht anhören, geschweige denn helfen.

    Meine Freundin ist da etwas eingeknickt sehr traurig geworden und ich habe den Rest des Tages versucht sie zu beruhigen. Nachdem sie ins Bett gegangen ist, habe ich den Hund zu unser Nachmittagsrunde eingeladen und wir sind zum Auslaufpark gefahren. Nachdem wir die Runde beendet hatten und der Hund sein Fresschen bekommen hat, hat er sich hingelegt und geschlafen. Nach einer Stunde wollte ich erneut mit ihm raus, damit er sein Geschäft verrichten kann. Da ist uns aufgefallen dass der Hund recht abwesend wirkt und sich kaum auf den Beinen halten kann. Sie hat auch sehr nervös gezuckt. Die Alarmglocken gingen los und ich habe sofort bei dem Tiernotarzt angerufen. Zwei Minuten später hatte ich bereits meine Freundin und den Hund verfrachtet im Auto und wir waren auf dem Weg zum Tiernotarzt. Nebenbei entpuppte sich dieser als die mieseste Art Mensch die man überhaupt nur kennenlernen kann. Kein Einfühlungsvermögen. Null Empathie für Tiere und darüber noch hochgradig arrogant und frech. Das war und in dem Augenblick jeder nebensächlich. Wir wollten den Hund behandelt haben. Nach über zwei Stunden hat er sich dann doch endlich bequemt den Hund zu behandeln. Mit einem kranken Hund auf dem Arm und einer völlig fertigen Freundin im anderen Arm haben wir dann einen sehr beschissenen Samstagabend verbracht. Sorry, wegen der Ausdrucksweise.

    Nach der "Diagnose" sollte der Hund dann über Nacht im Spital bleiben und Infusionen bekommen. Durch den Parasitenbefall war er doch noch sehr ausgelaugt. Meine Freundin war davon zwar wenig begeistert, doch haben wir uns dem Urteil des "Arztes" gebeugt. Schließlich soll der Hund gesund werden. Es war mittlerweile bereits nach elf Uhr Abends und meine Freundin wollte die Organisation noch anrufen. Ich habe ihr das ausredet, da man um diese Zeit keinen Menschen mehr anrufen solle. Der Hund ist in keiner Lebensgefahr. Wir haben daraufhin dann eine SMS an die Pflegeleitung geschickt. Nach einer unruhigen Nacht haben wir dann morgens als erstes die Pflegeleitung angerufen. Die donnerte uns gleich in den Hörer, dass wir im Krankenfall umgehend anrufen hätten. Das stehe ja so im Vertrag. Ich versuchte die Frau zu beruhigen, was mir jedoch nicht gelang. Die wollte erfahren wo der Hund jetzt ist. Nach meiner Antwort wurde das Telefonat umgehend abgebrochen und auf meine erneuten Anrufe vor vorerst nicht reagiert.

    Eine halbe Stunde später haben wir dann im Spital gerufen um zu fragen, wie es dem Hund geht. Wir haben über den Hund keine Auskunft bekommen, da die Organisation uns den Hund entzogen hat und von einer anderen Pflegestelle abgeholt wird. Meine Freundin ist nach diesem Telefon nervlich zusammengebrochen. Ich hätte Mühe und Not sie zu beruhigen.

    Ich habe daraufhin bei der Pflegeleitung angerufen und habe mitgeteilt bekommen, dass der Vorstand noch in der Nacht beschlossen hat uns den Hund zu entziehen und in eine geeignete Pflegestelle die sich mit Giardienbefall besser auskennt zu übergeben. Nebenbei sieht man von einer weiteren Zusammenarbeit mit uns ab, da wir zuviele Probleme verursachen und einen schlechten Ruf verursachen. Angeblich gab es Beschwerden gegen uns. Auf meine Frage, was damit gemeint ist, bekam ich die typische Vorschullehrerantwort "Das ist eben so" Das Telefonat verlief extrem schlecht und ich sah keinen weiteren Sinn mit dieser Dame zu telefonieren.

    Wir haben dann mit der Pflegeleiterin der Hundeheimat kontakt aufgenommen. Die wusste angeblich von nichts, welches sich allerdings als Lüge herausstellte, da die Vermittlung in Deutschland noch in der Nacht mit ihr Kontakt aufgenommen hat. Ich habe das jedoch nicht erwähnt. Wir haben daraufhin die vorige Pflegestellenbetreuerin angerufen, welche sich zwischenzeitlich vor der Orga losgesagt hatte.

    Die Aussagen mag ich kaum wiedergeben, da ich Tierschutzvereinen eigentlich immer nur das Beste denken möchte, aber nach dem Telefon soll der Verein jedenfalls nur an der Vermittlung und an dem damit verdienten Geld interessiert sein. Alles andere sei denen egal. Seitdem habe ich keinen weiteren Kontakt mit der Organisation. Telefonanrufe werden ignoriert. Ebenso geschriebene Mails. Ich bekomme nicht einmal die Auskunft wie es dem Hund geht. Ich bin total am verzweifeln. Was soll ich denn nur tun? Da bemüht man sich einem Tier in Not zu helfen und wir die ein Tierquäler behandelt.

    Das mein Gemütszustand im Moment nich gerade der Beste ist, könnt ihr sicher nachvollziehen.

    Habt ihr einen Rat was ich nun machen soll oder kann? Ich nehme gerade den Pflegestellenvertrag Absatz für Absatz auseinander und treffe mich heute Abend mit einem Anwalt. Habt ihr noch einen weiteren Ratschlag für mich??

    Liebe Grüße

    Der Hundeliebhaber

  2. Anzeige

    AW: Pflegehund weggenommen.

    Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?

  3. #2
    Avatar von Paulamal2
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    AW: Pflegehund weggenommen.

    Das ist alles mehr als blöd für euch gelaufen, würde ich sagen.
    Leider kann ich keinen vernüftigen Ratschlag geben. An den Vertrag, den ihr mit der Orga abgeschlossen habt, werdet ihr euch halten müssen, so traurig das für den Hund ist. Ich denke, dass ihr den Hund nicht wieder sehen werdet.

    Meine Meinung zu den vielen Orgas, die wie Pilze aus dem Boden schießen, behalte ich lieber für mich. Mich wundert, dass sich niemand die Frage stellt, warum es so viele gibt. Um die Hunde geht es doch nur in zweiter Linie, wenn überhaupt.
    Ja, ich weiß, es gibt auch seriöse Orgas.

    Dein Anwalt wird die sicher weiter helfen können. Ich drücke euch die Daumen.
    LG

  4. #3
    Avatar von Tiarvi
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    AW: Pflegehund weggenommen.

    Ich denke auch, dass Ihr da einfach an eine Orga geraten seid, deren Bedürfnisse sich nicht mit Euren decken. Das ist sicher eine bittere Erfahrung, aber ich vermute Euch wird nicht viel mehr übrig bleiben, als einen Strich drunter zu machen.
    Ganz ehrlich, wenn Deine Freundin jetzt schon mit den Nerven am Ende ist, dann würde ich es im Leben nicht auf eine juristische Auseinandersetzung ankommen lassen. So schade es auch um die kleine Hündin ist.

    Schließt mit diesem Kapitel ab und sucht Euch lieber eine Orga, deren Vorstellungen besser zu Euren passen.

  5. #4

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    AW: Pflegehund weggenommen.

    Danke für die ersten Einsichten.

    Ich sehe mir seit heute morgen den Vetrag an, welcher sich auf eine doppelt bedruckte DIN A4 wiederspiegelt.
    Dazu lese ich Tierschutzgesetze und BGB-Regularien.

    Aus meiner Sicht der Dinge, hatte die Organisation zu keiner Zeit das Recht, ohne Ankündigung den Hund von uns zu nehmen.
    Mit keinem Wort steht in diesem Wisch, dass man sich bei Erkrankung eines Hundes SOFORT zu melden hätte.
    Zu den anderen während der Telefonate geführten Ausführungen finde ich ebenso große Ungereimtheiten.

    Ich werde es ja nachher beim Anwalt erfahren, ob wir da eine Chance sehen.
    Es ist mir schon bewusst, dass der Verein der alleinige Besitzer des Hundes ist, doch kann ich mir auch vorstellen, dass hier nicht im besten Sinne des Tieres gehandelt wird.

    Ich halte euch jedoch auf dem Laufenden.

    Und was meine Freundin angeht..... Die ist tuffer als das es den Anschein hat. Notfalls reißt sie mit nem Bulldozer das Gerichtsgebäude ein um mit einem Anwalt zu reden.

    Der Hundeliebhaber

  6. #5
    Avatar von Paulamal2
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    AW: Pflegehund weggenommen.

    Als ich vor ca. einem Jahr nach einem Hund suchte, habe ich Verträge - erst auf Anfrage - vorgelegt bekommen, da stehen einem die Nackenhaare zu Berge. Unter anderem sollte ich unterschreiben, dass der Hund weiter im Besitz der Orga bleibt und sie den Hund jederzeit wieder holen können, wenn ihnen etwas bei uns nicht gefallen sollte, Kontrollen jederzeit zugestimmt werden müssen usw.
    Mir tut es dann zwar um den Hund leid, aber .......
    Wie heißt es so schön? "Die spinnen, die Römer"
    Ich bin gespannt, was euer Anwalt aus dem Vertrag lesen wird.
    LG

  7. #6
    Avatar von Murmelona
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    AW: Pflegehund weggenommen.

    Kein Trost, aber mir ist das auch schon passiert, zwar in USA, aber die Gesetzeslage ist in diesem Fall dasselbe. Der Hund gehört der "Orga", Punkt. Es hängt also alles von der "Orga" ab, wie sehr sie zum Beispiel sich eine Pflegestelle erhalten möchte. Und hier sehen viele einen Knackpunkt, denn viele Pflegestellen adoptieren einen Hund und fallen dann als Pflegestelle aus. Daher gibt es Verträge zwischen Pflegestelle und Orga, die genau regeln, was passieren darf.

    Was ihr tun könnt, ist die Rechnung für die Behandlung des Hundes vorlegen. Der Hund gehört der Orga, daher muss sie zahlen. Vielleicht lässt sich hier der Hebel ansetzen. Oder, wenn ihr die zukünftigen Besitzer kennt, mit denen reden, manche haben ein Herz und tun, was für den Hund am besten ist.

    Ansonsten, so weh es tut, eine Lehre daraus ziehen. Nie mehr ohne klare Festlegung einen Hund in Pflege nehmen.

    Ich konnte übrigens die Chica (Hund im Avatar) aus der Pflege heraus adoptieren, ähnlicher Fall, aber einsichtige Orga. Aber die Dora nicht, die Orga (eine andere) hatte den Hund schon an einen reichen Donor weitervermittelt. Da half alles nichts. Kein Bitten, kein Betteln, es gab nur böse Worte. Seitdem pflege ich keinen Hund mehr, ohne die Versicherung zu haben, dass ich Exklusivrecht habe. Schriftlich.

  8. #7
    Gelöscht
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    AW: Pflegehund weggenommen.

    Hallo Hundeliebhaber!

    Ich stimme Murmelchen total zu. Auch wenn es mir schwer fällt, der Hund gehört der Orga und die Nebenabsprachen kenne ich nicht. Doch die Pflegeverträge sind teilweise so unterschiedlich. Gut, dass ein Anwalt da mal drüber schaut.

    @ Murmelchen

    Was ihr tun könnt, ist die Rechnung für die Behandlung des Hundes vorlegen. Der Hund gehört der Orga, daher muss sie zahlen.
    Jein, da ich den Vertrag nicht kenne.

    Es gibt durchaus Verträge in denen drin steht, dass man sich VOR dem Gang zum TA mit der Orga in Verbindung setzen muss, da die, ich sage mal, "Vertragstierärzte" haben, die immer die niedrigsten Sätze der GOT berechnen oder man sich sonstwie geeinigt hat und die man dann aufsuchen muss.

    Hundliebhaber, ich wünsche euch viel Glück!

    Liebe Grüße,
    Wulf und Dumbledore

  9. #8

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    AW: Pflegehund weggenommen.

    Hallo liebes Hundeforum.

    Leider hat mir mein Anwalt genau das bestätigt, was ich den ganzen Tag leider schon selbst erlesen habe.

    Das der Hund der Orga gehört stand nie zur Debatte. Ich habe versucht den Hebel im Interesse des Hundes zu bewegen.

    Aber auch mit Engelszungen und der dreifachen Schutzgebühr wollen die uns den Hund nicht wiedergeben.

    Die Arztrechnung wurde gemäß dem Vertrag natürlich auf die Orga ausgestellt. Die können die auch gerne bezahlen.

    Ich hätte mich bereiterklärt diese, bei Verkauf des Hundes an uns, liebend gerne zu begleich. Am Geld soll es nicht liegen.

    Ich wollte nur mein kleines Scheißerchen wieder haben.

    Nun habe ich noch zusätzlich Angst auf irgendeine Black List raufzukommen, nur weil wir der Orga die Hölle heiß gemacht haben.
    DSC_1796.jpg

    Die kleine braun/schwarze ist es.


    Leider werde ich sie nie wieder sehen.

    Danke für eure Anteilnahme

  10. #9
    Avatar von Paulamal2
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    AW: Pflegehund weggenommen.

    Warum guckt ihr nicht mal im TH, ob ihr dort einen Hund findet?
    LG

  11. #10
    Avatar von Murmelona
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    AW: Pflegehund weggenommen.

    @Hundeliebhaber78

    Mir tut das Herz weh, wenn ich dich so lese. Selbst jetzt noch, nach drei Jahren, schmerzt der Verlust der Dora. Sie war die beste Freundin meiner Chica. Sie ist nie wieder so eine Bindung mit einem Hund eingegangen. Aber wir konnten nichts tun.

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