1. #1

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    Einfach traurig wegen Stubenreinheit

    Hallo zusammen,

    ich bin neu hier im Forum und stelle mich vielleicht erstmal kurz vor. Ich bin Ersthundebesitzerin einer wunderbaren Labradorhündin, die heute genau 16 Wochen alt ist.
    Ich gebe mir wirklich alle Mühe ihr alles zu geben was sie braucht, sie richtig zu erziehen und zu sozialisieren. Kommandos sind kein Problem - sie lernt wirklich schnell. Beißhemmung ist auch schon prima, sie läuft gut an der lockeren Leine und auch teilweise frei. Sie hat ausreichend Zeit zum Schlafen und schläft nachts auch durch. Was mich aber wirklich so langsam an den Rand der Verzweiflung treibt, ist die Erziehung zur Stubenreinheit
    Mir ist schon klar, dass die Anfangszeit diesbezüglich anstrengend ist und ich
    habe mir den Welpen deshalb auch geholt, wenn ich längere Zeit Zuhause bin, aber alle anderen WelpenbesitzerInnen, zu denen ich Kontakt habe, haben damit überhaupt keine Schwierigkeiten. Ich weiß, dass die Kleine nach dem Essen, Schlafen und Spielen raus muss -wird gemacht! Zusätzlich alle zwei Stunden - klappt so lala, das erkläre ich gleich. Unglücke in der Wohnung ignorieren und beseitigen bzw jetzt wo sie "nein" kennt ruhig das Kommando sagen, wenn man sie inflagranti erwischt und raus bringen und draußen bei jedem Geschäft loben - wird auch gemacht. Auf Zeichen achten - wird gemacht, aber bisher trotz intensiver Beobachtung nicht erkannt.
    Mein Problem besteht also darin, dass die Kleine nachts gut 7 Stunden einhält, tagsüber Meist aber doch etwas daneben geht (kleines Geschäft, das gvroße nicht). Wenn sie etwas größeres erledigen muss und es mal nicht mehr einhalten kann, setzt sie sich vor mich und bellt ein mal kurz, dann gehen wir raus. Wenn sie klein muss, macht sie das aber nicht. Ich schreibe mir immer auf, wann ich mit ihr raus gehe und häufig schafft sie mittlerweile die 2 Stunden, wenn sie schläft auch mal mehr, aber meist geht ein mal am Tag auch was daneben. Gerade eben hat sie auf dem Weg in die Küche einfach was gemacht, obwohl ich 40 Minuten zuvor mit ihr unten war, ohne Schnüffeln, drehen, bellen, vor die Tür setzen oder Ähnliches... Ich verzweifle so langsam. Hat sie nicht verstanden, dass sie nicht reinmachen soll? Dabei macht sie draußen immer direkt ihr Geschäft. Oder kann sie es noch nicht länger? Aber nachts geht es ja auch... Und warum sehe ich die Zeichen einfach nicht? Ich kann ja nicht ewig alle 1,5 Stunden mit ihr raus gehen. Und dann hat mir gerade noch die Besitzerin eines Rüden aus dem selben Wurf geschrieben der schafft tagsüber problemlos 5 Stunden.
    Ich will nicht zu viel von ihr verlangen, aber ich bin einfach so verzweifelt gerade, weil ich keinen Rat mehr weiß

    Hat jemand von euch noch einen Tipp? Ich weiß nicht weiter......

    Liebe Grüße!

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    AW: Einfach traurig wegen Stubenreinheit

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  3. #2

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    AW: Einfach traurig wegen Stubenreinheit

    Hey,

    bei unserer kleinen hat das auch ziemlich lange gedauert... haben sie mit 10 Wochen bekommen und es hat bestimmt noch weitere 4 Monate gedauert bis wir sie "komplett" Stubenrein hatten und sie mehrere Stunden aushalten konnte...

    Wir waren auch des öfteren am verzweifeln, vor allem weil es ja auch schon recht anstrengend ist immer "bereit" zu sein, nachts aufzustehen usw...

    Aber das wird... ganz sicher! Geduld, Geduld, Geduld Ansonsten machst du ja alles richtig..

    Liebe Grüße

  4. #3
    Gelöscht
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    AW: Einfach traurig wegen Stubenreinheit

    Du solltest aufhören Dich mit anderen zu vergleichen.
    Jeder Welpe braucht unterschiedlich lange, um sauber zu werden. Selbst nach gefühlten 100 Jahren Hundehaltung hatten wir auch wieder eine Hündin dazwischen, die erst mit 9 Monaten wirklich sauber wurde. Die erste Läufigkeit kam, das Thema sauberkeit war wieder vom Tisch.

    Es gibt viele Gründe, warum ein Welpe länger braucht oder eben nicht. Erst mal das Blasentraining ist wichtig. Die Blase muss auch in Bewegung trainiert werden. Welpen merken meist erst das sie Pinkeln müssen, wenn sie in Bewegung kommen und das halten fällt dann schwer.

    Die Zeit sollte sich nach dem Welpen richten, wie lange er aushält, nicht nach irgendwelchen Büchern. Der Zeitfaktor wird eingehalten und ausgebaut.

    Dann kommt es noch auf Futter und Wasser an. Ist das Futter sehr salzig, wird der Welpe entsprechend saufen und das will irgendwo auch wieder hin.

    Bei Hündin sollte man auch darauf achten, das sie zwei mal pinkeln.

  5. #4
    Moderator Avatar von mottine
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    AW: Einfach traurig wegen Stubenreinheit

    Hallo, stelle Dich doch bitte uner "Hallo hier bin ich" kurz vor. Danke.

    Also 16 Wochen ist ja nix.
    Cendra kam mit 6 Monaten zu mir und war nicht stubenrein. Rino hat noch mit 2 Jahren, wenn sie sich total über eine Person freute, losgepinkelt.

    Lexa machte wochenlang nur in die Wohnung, weil sie draußen zu ängstlich/unsicher war. Erst dann in den Garten, aber nicht beim Gang.

    Nachts halten auch die Welpen oft länger durch, weil auch der Mensch schläft, keine Ablenkung da ist, denn die vergessen oft, das sie müssen und dann ist es zu spät.

    Sie ist doch noch so jung. Ich kenne Kinder, die tragen noch Windeln, da sind andere schon seit Monaten trocken.
    Schau doch auch mal in der Suchfunktion nach. Da haben viele auch das Problem wie Du, und keiner von denen ist unsauber geblieben.

  6. #5

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    AW: Einfach traurig wegen Stubenreinheit

    Mein Tipp erst mal: Zeit geben.

    Besser erklärt: Als wir Bingo bekamen war er angeblich 10 Wochen alt, und es dauerte dann trotzdem "nur" 8 Wochen, bis er stubenrein war.

    Deine Hündin ist nun 16 Wochen.
    Seit wann hast Du sie denn (oder habe ich das evtl. überlesen)?

    So in etwa wie Du es beschreibt, trainierten wir mit Bingo ebenfalls die Stubenreinheit - nur das mit dem "aufschreiben" - das haben wir nun wieder nicht gemacht .

    Unser Stubenreintraining:
    Die ersten paar Tage - NUR zum Geschäft machen hinuntergehen. Und dann, sobald irgendein Geschäftchen kam, wurde er mit einem Leckerlie belohnt.

    Nach diesen Tagen, durfte Bingo dann immer selber entscheiden, ob er nun noch ein paar Schritte laufen will, oder nicht. Und wenn er weiter ging, lief es genau so weiter: Geschäft gemacht - Leckerlie bekommen.
    Da fällt mir noch was wegen der Leckerlie-Bestätigung ein: Mir wurde gesagt, dass diese Bestätigung dann allerspätestens 3 Sekunden nach dem "Erfolg" zu geben wäre. Denn sonst würde es keine "Verknüpfung" dazu geben, wofür das Leckerlie tatsächlich ist.

    Wenn dann doch was in der Wohnung "daneben ging" dann machten wir es so, dass Bingo völlig kommentarlos und "normal" hochgehoben wurde und wir stellten ihn entweder auf den Balkon, oder es ging mit ihm sowieso runter, weil's in etwa zeitlich passen würde. Da sollte er dann aber schon immer so lange bleiben, bis wieder ein Geschäftle kam. Und dafür brauchte es bei Bingo eigentlich nie lange weitere Zeit.

    Im laufe der nächsten Wochen wurde alle paar Tage der "draußen-sein-Zeitraum" verlängert. Und bei absolut jedem Geschäft das draußen verrichtet wurde - blitzschnelle Bestätigung.

    So was wie "Erkennungszeichen", dass Bingo nun tatsächlich rausmüsste - die gab es bei ihm so gut wie keine. Besser gesagt nur ein einziges: Wenn er sich vor die Balkontüre in der Wohnung stellte, dann wussten wir bescheid. Dann durfte er schnell dort raus, es kam tatsächlich was "geflossen", er wurde bestätigt und alles war gut.

    Also - so lief unser Stubenreintraining ab, und der wichtigste Tipp ist einfach Geduld.

  7. #6
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    AW: Einfach traurig wegen Stubenreinheit

    Dein Hund ist gerade mal 16 Wochen alt.

    Zu diesem Zeitpunkt lernen Welpen erst die Fähigkeit, ihre Blase willentlich zu steuern.

    Wenn es mit anderen Welpen früher klappt, ist das meist reiner Zufall, dass sie sich draussen entleeren. Bewusst anhalten, bis sie draussen sind, lernen Welpen erst um die 16. Woche herum.

  8. #7
    Avatar von Wiesie
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    AW: Einfach traurig wegen Stubenreinheit

    16 Wochen ist ja noch gar nicht.

    Und außerdem sollte Dich so etwas wirklich nicht aus der Ruhe bringen, denn die Zeit kommt ja wieder!
    Gina wird im September 14 Jahre alt. Nun arbeiten ihre Nieren nicht mehr und entsprechend viel muss sie trinken.
    Da geht auch öfter mal was in das Haus und wir reden hier nicht mehr von Mini-Pipi-Pfützchen...

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