1. #1
    Avatar von bernd
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    Hundepacktaschen für Wanderungen - sinnvoll?

    Hallo,

    benutzt hier jemand Hundepacktaschen, also diese wie Fahrradsatteltaschen aussehenden Dinger, die dem Hund auf
    den Rücken geschnallt werden?

    Ich hätte da ein paar Fragen:

    - Hat sich der Kauf gelohnt, benutzt ihr es regelmäßig?

    - Was transportiert ihr bzw der Hund damit? Wie schwer beladet ihr die Taschen?

    - Wie teuer darf sowas sein?

    - Worauf muss man beim Kauf achten?

    Vielen Dank,

    bernd.


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    AW: Hundepacktaschen für Wanderungen - sinnvoll?

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  3. #2

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    AW: Hundepacktaschen für Wanderungen - sinnvoll?

    Also, wir haben diesen hier.
    Zugegebenermaßen wohl der teuerste, den man so kriegen kann , aber das Teil ist wirklich klasse.
    Was ich besonders toll finde ist, das man die Taschen schnell und einfach abnehmen kann, das Geschirr aber anbleibt.
    Wir haben unseren Otterhound meist sein Futter, seine Decke, Erste Hilfe Päckchen ... tragen lassen. Also nichts wirklich schweres.

    Das Teil hat einiges mitgemacht- Dornengebüsche, Flußdurchquerungen, "Ich wälz mich jetzt erst mal auf den Rücken rum-Aktionen Es ist wirklich nicht kaputt zu kriegen.

    Seit einiger Zeit trägt Paule es nicht mehr, weil er genau an der Stelle, wo das Geschirr langgeht ein Lipom hat. Und da ich nicht möchte, das es aufgeht(hatten wir schon mal am Hals), tragen wir jetzt seine Vorräte vorsichtshalber wieder selbst.

    Beim Kauf darauf achten, das die Taschen wirklich gut sitzen. Am besten zwei Größen bestellen, oder den Hund mit in den Laden nehmen und auch mal die Taschen beladen(beide Seiten immer gleich schwer) und sehen, wie der Hund sich damit bewegt.

    Zum Preis würde ich sagen, es gibt sicher günstigere, als die Palisades- da muß man einfach ein bisschen googlen, aber die ganz billigen Teile, die ich mir so angeschaut habe, sind eher mäßig in der Verarbeitung, nicht ansatzweise auch nur wasserabweisend und sitzen ziemlch bescheiden.


    Gruß
    Ottili

  4. #3

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    AW: Hundepacktaschen für Wanderungen - sinnvoll?

    Hallo Bernd,

    Kann aus eigener Erfahrung nur sagen was nicht(!) empfehlenswert ist.
    Für einen Tipp in Bezug auf gute Taschen wäre ich hier auch dankbar.

    Sind in diesem Sommer eine Woche lang ca. 130 km zu zweit mit unseren beiden Schäferhunden durch's schwedische Fjäll gewandert und hatten unseren gesamten Kram mit.
    Da im Norden schaffst Du am Tag 15-20km, je nach Witterung, Flussdurchquerungen etc. Hatten Proviant für neun Tage dabei. Dass heisst: meine Frau ca. 16kg Gepäck, ich ca. 20kg und die Hunde je 3,5 kg Futter.
    Ich hätte keineswegs mehr auf dem Rücken mitschleppen wollen, daher war die Benutzung der "Hunderucksäcke" durchaus sinnvoll.

    Das Hundefutter hatten wir in Tagesrationen in Plastiktüten und dann in den Hunderucksäcken verstaut. Wenn die Wauzies dann was gefressen hatten, nutzten wir den frei gewordenen Stauraum der Hunderucksäcke zum "Mülltransport" (leere Konserven und eben alles was nicht in der Natur zurückgelassen werden soll...)
    Allerdings kann ich von dem Kauf der einfachen Ausführung (Marke: "Karli", Preis 19,95 EUR) nur abraten!!!
    Die Teile sind so mit der heissen Nadel genäht, dass die Halterungen schon am 1. Tag ausgerissen sind, Klickverschüsse sind gebrochen, und die Taschen haben sich im Laufe der Woche immer mehr in ihre Bestandteile aufgelöst.
    Haben uns mit Reserveriemen und Zeltschüren beholfen...

    Worauf ich beim Neukauf achten würde:

    - Die Taschen sollten auf keinen Fall nur aus dünnem Stoff sein. Es wäre meines Erachtens gut, wenn der Taschenkern aus einer Art Neopreneinlage o. ä. besteht, die komplett unter den Bauch des Hundes geht, so dass die Feststellriemen darüber geführt werden können und nicht auf den Hundebauch drücken!
    Gleiches gilt für den Halsriemen.
    Dann haben die Taschen auch eine gewisse Lagestabilität. Es hat sich bei der Billigvariante gezeigt, das bei nicht exakt gleicher Gewichtsverteilung die Taschen ruck zuck einseitig verrutschen.
    Ebenfalls würde ich Spannschüre an den einzelnen Taschen gut finden, denn selten ist das Taschenvolumen voll ausgenutzt, und der Inhalt fliegt dann in den Taschen hin hund her wenn es über "Stock und Stein" geht.

    Würde beim nächsten Kauf die Dinger im Laden den Wauzies überziehn, beladen und eine leichte Joggingrunde absolvieren. Da sieht man wahrscheinlich am Besten ob sie was taugen...

    Zum Beladen: Ich hab mal gelesen, dass ein Hund max. 1/6 seines Körpergewichtes tragen sollte. (Bei uns Menschen, so sagt man Dir im Outdoorfachgeschäft, ist es ca. 1/4 des Eigengewichtes)

    Unsere Hunde wiegen 29 und 34kg und hatten, so wie wir auch, viel Spass an der Wanderung....

    Gabriel

    www.rhs-viertore.de

  5. #4
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    AW: Hundepacktaschen für Wanderungen - sinnvoll?

    Tagchen,

    Wir haben "nur" die billigen T-bags.

    Wir wollten uns erstmal diese günstige Variante anschaffen, um zu testen, ob wir die Taschen im Alltag überhaupt nutzen würden und ob sich dann wirklich die Anschaffung der teuren Taschen lohnt.

    Ich habe Kosh mit viel Geduld an die Taschen gewöhnt.

    Und habe sie dann ca 2 mal benutzt.

    Irgentwie finde ich eben immer wieder eine Ausrede, warum ich die Dinger meinem Hund nicht umschnallen möchte.
    Weil er damit in Hundeauseinandersetzungen Probleme hat, weil er sich nicht austoben kann beim Freilauf, weil er beim Pieseln umkippt, wenn er die Taschen auf hat...

    Im Grunde habe ich einfach kaum Situationen, wo ich die Taschen wirklich nutzen muss und möchte.

    Wandern gehe ich eh selten...eher Fahrrad.

    Von daher: Nee...bei uns liegen die Taschen rum und verstauben bzw warten auf ihren Einsatz, irgentwann in ungewisser Ferne

    Eine Bekannte nutze ihre Packtaschen auch erst, als sie sich den Fuß gebrochen hatte und ihr Spaziergeh-Zubehör nicht mehr selber in einer Tasche tragen konnte.
    Grad wenn man den Hund im Alltag als Unterstützung braucht, weil man nichts tragen kann, o.ä., finde ich die Taschen wieder sehr praktisch...

    Grüßle

  6. #5
    Avatar von _Sunny_
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    AW: Hundepacktaschen für Wanderungen - sinnvoll?

    Henry hat diesen TBag :


    War nen ganz billiges Teil, aber fürs ausprobieren wollte ich nicht viel geld ausgeben und im nachhinein bin ich sehr froh drüber.
    Henry ist ja nur 50cm gross und dementsprechend sind die taschen sehr klein und es passt nicht viel rein, zum anderen wollte ich ihm nie viel gewicht aufbrummen. Das dran gewöhnen ging super schnell, er hatte den TBag ratz fatz akzeptiert und lief damit freudig rum.
    Ich hab ihn ab und zu leckerlies und ein handtuch tragen lassen, oder mal ne leine oder so.
    Das problem was ich im nachhinein dadrin sehe ist hundekontakt, damit sie spielen und sich kennenlernen können muss der TBag ab, danach muss er wieder dran usw.usw. da trag ich das bisschen was ich da drinne verstauen kann lieber selber.
    Wir haben es nur ganz selten genutzt und seit einem jahr oder so staubt es einfach nur in der hundekiste zu.

  7. #6
    Avatar von bernd
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    AW: Hundepacktaschen für Wanderungen - sinnvoll?

    Hallo,

    vielen Dank für die ausführlichen Schilderungen! Das hilft mir weiter! :tup:

    Ich glaube, ich werde mir keine Taschen zulegen: wenn jeder Hund nur 1/6tel seines Körpergewichtes tragen darf, dann kommen bei uns ja gerade mal 3,5 kg in eine 70 - 100 Euro-Tasche. Teure Packesel...

    Danke für die Infos!

    bernd.

  8. #7
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    AW: Hundepacktaschen für Wanderungen - sinnvoll?

    Ich find 3,5 kg die ich weniger tragen muss schon dufte

    3,5 kg ist immerhin das Futter meiner Hunde für 2-3 Tage.

    Das Problem wäre hier nur, dass Elvis sich andauernd um sich selber drehen würde um das Futter zu erwischen und alle anderen Hunde den Packesel permanent penetrieren würden, weil der so gut nach Fresschen riecht.

    Und was sonst ist klein und leicht und lässt sich auf beiden seiten gleichgewichtig in Packtaschen verteilen, wenn man Wanderurlaub macht?

  9. #8
    Avatar von bernd
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    AW: Hundepacktaschen für Wanderungen - sinnvoll?

    Hi,

    da hast Du sicherlich recht und vielleicht bin ich auch etwas zu knauserig? Aber 3,5 kg finde ich jetzt nicht so das Ding bei einer Tour...

    Auf meiner letzten Trekkingtour (Sibirien, 9 Tage und zwischen 5 und 8 Stunden Wanderung pro Tag) hatte mein Rucksack ein Start-Gewicht von ca. 30 kg. Da fallen 3,5 kg auch nicht weiter auf.

    Im Gegensatz zum Hund kann ich das Gewicht des Rucksacks zu 90 % auf die Hüften übertragen, während es bei den Hunden komplett auf der Wirbelsäule liegt. Hier ist mensch eindeutig im Vorteil.

  10. #9
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    AW: Hundepacktaschen für Wanderungen - sinnvoll?

    Das ist wahr!

    Ich würd aber mit 30kg Gepäck auch keine 2 Mniuten laufen können...leider...

    Deswegen sag ich ja:
    Für wirklich wandern, oder gewichte tragen isses nix...

    Da lieber einen Bollerwagen mit Deichsel kaufen und den Hund ziehen lassen, anstelle von Tragen :]
    Ich denke das wäre für Wanderungen auf passablen Strecken sinnvoller...
    Gabba ist momentan unser Zugpferdchen und darf schwere Dinge hin und her ziehen auf dem Sacco-Cart...schwere Dinge wie mich

    Für invalide Besitzer, die freie Hände brauchen find ich die Dinger gut! :]

  11. #10
    Avatar von klaeuser
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    AW: Hundepacktaschen für Wanderungen - sinnvoll?

    Wenn man wie wir in diesem Jahr aber in Norwegen oder Schweden wandert, dann klappt das mit dem Bollerwagen leider nicht.
    Und wenn ich eine schwierige Wegstrecke habe, sind 3-4kg mehr oder weniger schon nicht zu verachten.

    Gruss
    Klaus

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